Social Media Conference Day – das 1X1 des Social Media Rechts

Nichteinhaltung kosten 4 bis 5‐stellige Beträge -  wie Sie verhindern, dass kreative Social Media Ideen zum rechtlichen Boomerang werden

Recht im Internet

Eine kleine Einführung in das Internetrecht

Rechtsanwalt Mag. Peter Harlander führte ein in  den aktuellen Stand der Rechtslage in der Welt der sozialen Medien ein.

Internetrecht ist noch immer schwer fassbar, weil es oft viele unterschiedliche Antworten sowie Gerichtsurteile gibt und viele Halbwahrheiten durch das Internet  kausieren.

Haftung: Wer haftet im Schadensfalle?
Es haftet immer der Betreiber der Webseite. Mitarbeiter, die gegen Rechte verstoßen, sind weitgehend befrei.

Ausnahme: wenn eine externe Agentur die Seite betreut, kann diese herangezogen werden.

Was können Folgen rechtswidrigen Handelns im Internet sein:
Zivilrechtliche Folgen ( Rechnungslegung, Entgeld,  Schadensersatz, Beseitigung, Unterlassung, ) bis hin zu strafrechtlichen Folgen ( je nach Schwere auch Freiheitsstrafe).

Wie können Sie rechtswidriges Handeln im Internet vermeiden?

Setzen Sie Ihren Hausverstand ein, Sie müssen keine lesen! Folgende drei Tipps sollten Sie beachten, wenn

  1. Rücksicht auf Grundwerte ( z.B. Eigentum an den Inhalten anderer schätzen und achten)
  2. Vorsicht vor egoistischen Wünschen: alles kostenlos verwenden zu wollen, ist eine Rechtsverletzung.
  3. Aktivierung der inneren Alarmglocke: z.B grenzwertige Werbemaßnahmen

Wie organisert man  im Unternehmen Social Media Aktivitäten:

  • Kompetenzen der ausführenden Mitarbeiter feststellen und wenn nötig nachschulen.
  • Kompetenzen festlegen: Machen Sie klar, was die ausführende Person können muss, kaufen Sie auch externe Schulung,, Beratung und Kontrolle nach.
  • Kompetenzen  festschreiben: Halten Sie schriftlch fest, wer im Unternehmen was darf und nach welcher Strategie vorgegangen werden soll. Hier dienen Social Media Guidelines dem Zweck, festzulegen, wer kommuniziert, in welcher Sprache, was zu tun ist bei Rechtsunsicherheiten, in Krisen und wie diese verhindert werden.

Im Anschluss beantwortete brennende Fragen und Unsicherheiten aus dem Auditorium:

1. Wie darf man Bilder aus dem Internet ohne Wasserzeichen nutzen:
Fotos sind IMMER urheberrechtlich geschützt! Der Inhaber des Materials muss das nicht kennzeichnen
Wer die nutzen möchte, muss sich das Recht vom Rechteinhaber holen.

Tipp: Geben Sie immer die Quelle an und hinterfragen Sie die Glaubwürdigkeit dieser Quelle!

2. Facebook und Gewinnspiele
Auf Facebook über die Promotion-Guidelines sollten Sie sich immer informieren, da hier viel geändert wird und

3. Google Maps: Einbindung ohne Lizenz nur erlaubt, wenn die Präsenz öffentlich ist. Ist eine Seite im Zugang beschränkt ( z.B. mit LogIn), muss eine Lizenz für Google Maps erworben werden. Ähnlich ist dies auch bei anderen Schnittstellen, für die Rechte an lizenzfreien Anwendungen vor der Einbindung geklärt sein!

4. Impressum bei facebook und Google+ Unternehmensseiten

Muss ein Impressum auf den einzelnen Social Media stehen ? Hier lautet die aktuelle Rechtssprechung in Österreich, dass jeweils ein Link zum Impressum im Informationsbereich des sozialen Netzwerkes reicht. In Deutschland ist dies derzeit in Diskussion – hier wird derzeit ein vollwertiges Impressum gefordert, ein Link reicht hier nach aktueller Entscheidung nicht mehr aus.

5. Fotowettbewerbe: wie dürfen die Bilder genutzt werden?
Auf der sicheren Seite ist das Unternehmen, wenn es sich von den Nutzern bestätigen lässt, das man als Unternehmen die Rechte an den Bildern hat und sie auch in Print oder an anderen Stellen veröffentlichen möchte.

 

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Social Media Conference Day: Mobile Anwendungen und Social Media

Wie kann die Hotellerie mobiles Marketing nutzen?

Mobiles Social Media

Mobiles Social Media

Mit einer Zeitreise beginnt Benjamin Mussler, mit der ursprünglichen Form der Telekommunikation über 2 Dosen und eine Schnur.

Mittlerweile können unterschiedlichen mobilen Endgeräte weitaus mehr, kaum noch werden sie tatsächlich zum Telefonieren genutzt. Fast jeder besitzt ein Smartphone und Apple und seine Mitbewerber bringen in immer rasanteren Abständen neue Geräte auf den Markt, die unseren gesamten Tagesablauf begleiten. Dies gilt es für Unternehmen zu nutzen und kreativ einzusetzen.

 

Was macht Smartphones wie das iPhone und Tablets wir das iPad so beliebt ?
Derzeit werden vor allem Informationen gesucht, die sich auf den Moment und den Ort beziehen, an dem sich der Nutzer befindet. Aus dem Informationsbedürfnis und dem Nutzungsverhalten kann ein Unternehmen ablesen, wo es mit welchen Anwendungen den Gast bestmöglich abholen, ansprechen und Mehrwertbieten kann.

Benjamin stellte hier einige der Möglichkeiten vor:

  • Bewertungen vor Ort mit mobilen Anwedungen der gängigen Bewertungsportale: live vor Ort sind die Emotionen und Eindrücke am stärksten. Mit Foto unterlegt werden immer mehr Bewertungen auf Plattformen und in sozialen Netzwerken abgegeben. Geben Sie Ihren Gästen die Möglichkeit, vor Ort Meinungen zu schreiben, Empfehlungen zu geben und zu teilen.
  • Check In Dienste: auch hier werden Unternehmen empfohlen und können sich darstellen.
  • Mobile Geldbörse: zunehmende Bedeutung bekommt das Bezahlen über das Mobiltelefon.
  • Place Based Social Media: holen Sie alle Informationen, die über Ihr Unternehmen geschrieben werden wieder zurück ins Unternehmen.

Spieltrieb und der Anreiz zu bewerten
Nun stellt sich dir Frage: warum bewerten Menschen, warum checken sie ein, warum schreiben wir über die Orte, an denen wir sind?
Hier bedienen sich die Plattformen des Spieltriebes des Menschen. Unternehmen, die dies erkennen, animieren ihr Gäste, belohnen sie mit kleinen Geschenken ( eine Tasse Kaffe, einen Gutschein,…) und erreichen so drei Ziele:

  • Gäste, die in Hotels, Restaurants oder anderen Orten einchecken und eine Bewertung abgeben, kommunizieren dies in Echtzeit ihrem Netzwerk. Persönliche Empfehlungen schaffen Vertrauen, ganz ohne aktive Werbung seitens des Unternehmens.
  • Bindung Ihrer Gäste: über kleine “Bonbons” für das 5. Mal Einchecken oder eine Bewertung, animieren Sie den Gast, zum Wiederkommen aber auch zum aktiv werden. Das Involvment  steigt.
  • Sind Unternehmen über mobile Dienste wie Qype oder Yelp auffindbar, ist die Chance, dass potentielle Gäste vor Ort nach einem Restaurant etc. suchen, dass sie zu wirkliche Gästen werden, weitaus größer.

Fazit: Geben Sie dem Gast die Möglichkeit, einfach und mit Spaß Sie zu bewerten, auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und positive Assoziationen

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Der Social Media Conference Day 2011 – Social Media Relations

Social Media Relations, das mobile Internet und die Bedeutung für den Tourismus

Nach der Mittagspause in der herrlich warmen Salzburger Sonne ging es beim Social Media Conference Day auf der Gast Messe Salzburg weiter mit der sozialen Seite der sozialen Medien.

Social Media Relations

Social Media Relations mit Björn Eichstädt

Björn Eichstädt stieg mit der ein: was die Social Media eigentlich so sozial macht – mal ganz über Technik und all die verschiedenen Instrumente und Plattformen hinaus.

Was macht Facebook, Twitter und neuerdings auch Google eigentlich “sozial”? Es geht immer um die Beziehungsebene, die Medien und digitale Kommunikationen sozial machen. Wie aber schaffen es Unternehmen, eine Beziehung zu Menschen aufzubauen, die sich nicht primär von Werbung beschallen lassen wollen, sondern sich austauschen wollen?

Viele Unternehmen verwechseln soziale Medien mit ihren enormen Nutzerzahlen mit der klassischen Reichweite. Dies ist ein Trugschluss, der nur auf die “Infrastruktur” der sozialen Medien übertragen wird.

Wen finden Unternehmen in den sozialen Medien?
Jeden und niemanden – je nachdem wie gut Sie Social Media nutzen. Wenngleich wir nicht von der Reichweite im klassischen Sinne sprechen, finden Sie in den sozialen Medien all jene Bezugsgruppen, die ich ansprechen möchte mit Ihrem Produkt / Ihrer Dienstleitung.

Zielgruppen: Wen aber identifiziere ich wie und wo?
Überall finden Sie Kunden, potentielle Kunden, Multiplikatoren,Zuhörer,Mitarbeiter und potentielle Mitarbeiter – Social Media bietet die Möglichkeit, diese zu identifizieren und mit diesen in Dialog zu treten – aber auch diesen zuzuhören.

Ein weitere Fehler: Überschätzen der Interaktion: häufig wird der Kommunikationswille vieler Nutzer überschätzt – eine Fanpage bei Facebook macht noch lange keinen Dialog, über den das Unternehmen am Ende verkauft. Bieten Sie Mehrwert, geben Sie Anlass und Kontext zum Kommunizieren!

Für wen also und mit welchem Ziel kommuniziere ich als Unternehmen?
Hier empfiehlt Björn, den Kontext zu verstehen, in dem meine Zielgruppen kommunizieren: wo tauschen diese sich aus und welche Sprache nutzen sie? Nur, weil es unzählige Fanseiten bei Facebook gibt, muss eine Seite für mein Unternehmen das richtige sein. Möglicherweise passt mein Thema eher zu einem Blog oder Twitter. Behalten Sie alle Portale im Blick, schaffen Sie über die Portale hinaus eine authentisch- einheitliche Kommunikation.

Welche Themen interessieren?

Hier unterschieden sich klassische Kommunikation und Social Media: beziehen Sie stärker die eigene Sicht und den Kontext ein. Stoßen Sie Themen und Gedanken an, worauf die Zielgruppe einsteigen kann, Fragen stellen und Informationen hinzufügen kann. Das schafft Aufmerksamkeit und Involvement.

Identität und Authentizität
Bevor Sie mit Social Media starten, sollte ihnen bewusst sein, wer Sie sind. Wofür steht Ihr Unternehmen, Ihre Marke?

Sagen Sie nicht dass, was Sie meinen, was die Welt hören möchte, sondern seien Sie ehrlich und behalten Ihre Identität! Ihre Meinung und Einstellung zählt -  da liegt das Interesse der Social Media: Ihre Identität.

Kommunikationsarchitektur:
Es gibt zwar unterschiedliche Portale, aber: die Menschen nutzen alles an unterschiedlichen Stellen. Die Inhalte sind auch an unterschiedliche Stellen. Der beste Weg ist nicht über ein bestimmtes Netzwerk, sondern Ihre Themen an vielen Orten authentisch zu platzieren.

Heißt: Social Media ist ein großes, in Interaktion stehendes Netz. Wenn Sie die einzelnen Orte nicht als getrennt von einander wahrnehmen, sondern das große Ganze betrachten, schaffen Sie ein glaubwürdiges Bild Ihrer Leistungen.

Was sind Fans und Follower wert?
Auch hier gilt Zuhören, Wertschätzung und ehrliche Kommunikation. Treten Sie mit den Gästen und Kommunikatoren in Kontakt, die über Sie schreiben, die regelmäßig Zeit investieren, Inhalte über Ihr Unternehmen zu publizieren. Sei es via facebook, Twitter oder Check – In Dienste: bedanken Sie sich, treten Sie in Kontakt mit der Person, vielleicht sogar als Direktor, nicht mehr als Marke. Dies schafft Vertrauen; Sie zeigen sich erkenntlich.

Haben Sie Geduld

Erwarten Sie nicht zu schnelle Erfolge! Social Media speist sich aus vielen Quellen und einem Gespür für die eigenen Bezugsgruppen -  das kostet Zeit aber wird am Ende nachhaltiger sein als Kommunikation in klassisch-werbender Gieskannen – Manier.

 Fazit also: Der Mensch macht’s

 

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Google goes social – Möglichkeiten von Google+ für den Tourismus

Quo Vadis Social Media?

Social Media und die unzähligen Möglichkeiten für Unternehmen

Facebook vs Google+

Facebook vs Google+

Wo geht die Reise mit Facebook, Twitter, Google & Co. eigentlich hin? Hype oder ernst zu nehmende Dienste, um die sich ein Unternehmen täglich kümmern muss? Wie kommuniziere ich am besten, wann muss ich wo mein Unternehmen darstellen. Warum wird die Suchmaschine Google jetzt ein  soziales Netzwerk.
Diese und viele weitere fragen sollen die folgenden Präsentationen beantworten.

Der Social Media Conference Day begann mit Tipps und Tricks und um das Thema Texten für Onlinemedien. Marina Müllner zeigte, was es zu beachten gibt, wenn Sie für Ihre Onlinepräsenz Inhalte erstellen.

Wo und wie können Unternehmen im Social Web kommunizieren? Karim Bannour zeigte anhand kreativer Praxisbeispiele, wie Unternehmen Facebookseiten geschickt einsetzen. Er gab Tipps rund um die Funktionalitäten und worauf Sie achten müssen, wenn Sie sich hier präsentieren. Außerdem sprach er über Twitter, QR Codes und weitere Instrumente der Social Media Kommunikation, die Touristiker nutzen könne.

Quintessenz: Füllen Sie Ihre Präsenz bestmöglich aus und lassen Sie diese nicht einschlafen. Wer kreativ zur Kommunikation anregt, erreicht die Netzwerke bestehender Fans und Gäste.

Ein neuer Big Player im Social Web: Google+ und die neuen Unternehmensseiten

Der Suchmaschinen-Gigant öffnete sein soziales Netzwerk Google+ in der Nacht zum Dienstag auch für Unternehmen. Nachdem die Suchmaschinen vor einigen Monaten Google+ auf den Markt brachte und enorme Anmeldezahlen in kürzester Zeit vorweisen konnte, dürfen nun auch Unternehmen ihre eigene Unternehmensseite in diesem sozialen Netzwerk präsentieren.

Google+ – verdrängt es Facebook?
Bisher wussten wir, wie unser Hotel, das Restaurant oder die Destination am besten beworben wird und wo wir unseren (potentiellen) Gästen am besten zuhören: bei Facebook, Twitter und an den vielen Orten in den sozialen Netzwerken.

Nun wagt Google den Schritt in die sozialen Medien. Wie können Touristiker die neuen Möglichkeiten nutzen? Verdrängt Google das Netzwerk Facebook, das bisher so relevant für die Onlinekommunikation war.

Darüber ob es zur Konkurrenz zwischen Facebook und Google durch die Ähnlichkeiten kommt oder beide nebeneinander harmonieren werden, kann nur spekuliert werden. Derzeit scheint es, dass das Kommunikationsverhalten bei Google+ ein anderes ist als bei Facebook: ausführlicher, intensiver, überschaubarer und eher von den typischen “Early Adopters” genutzt. Wohin sich dies aber entwickeln wird, gilt es abzuwarten.

Stefan Niemeyer präsentierte den aktuellsten Stand von Google+ und zeigte, wie Unternehmen das Netzwerk und die neuen Unternehmensseiten nutzen können. Er gab Empfehlungen, wie Unternehmen das eigene Profil bei Google für den Nutzer optimieren und fit machen für zukünftige Neuerungen und das veränderte Nutzerverhalten in der gesamten Costumer Journey.
In der anschließenden Expertenrunde ging es um die Frage, welche Relevanz der neue Dienst tatsächlich für Unternehmen hat. Verdrängt Google mit seinen Produkten die anderen Netzwerke, Bewertungsportale und Buchungsmaschinen oder ist dies alles nur der typische Hype der Anfangsphase?
Google will das Internet der Zukunft sein, Google kauft immer wieder Dienste auf, um sich die Anwendungen zu eigen zu machen. Ob Vor- oder Nachteil dieses einheitlichen Systems, welches Google um sich herum aufbaut, ist noch nicht zu beantworten: Letztlich wird der Nutzer entscheiden, in welche Produkte er Vertrauen setzt und was ihm den größtmöglichen Mehrwert bietet.  Diese werden sich durchsetzen.

Die Sicherheit der Daten in den sozialen Netzwerken
Eine Frage, die sich immer wieder stellt:
Was passiert mit den Inhalten, die ich als Unternehmen oder Privatperson auf sozialen Netzwerken publiziere?
Was der Nutzer wissen sollte: egal ob Facebook oder Google: Daten werden immer intelligenter gesammelt und kombiniert. Dies sollte jeden klar sein: kann ich mich mit den von mir freigegebenen
Aber auch Rechtliches ist noch immer in einer Grauzone: welche Daten darf ich verwenden, woran habe ich Rechte, welche Daten übergebe ich in dem Moment, wo ich etwas schreibe oder bei Facebook & Co.hoch lade?
Hier gilt wie für alle Fragen der eigene  Präsenz: kann ich mich mit dem, was ich kommuniziere identifizieren (und das auch in 10 Jahren noch)und weiß ich, das ich in diesem Moment die Rechte daran an das jeweilige Portal abgebe.

Mit einem sehr passende Zitat ging es dann in die Mittagspause:
“Wann immer etwas kostenlos ist, bin ich nicht mehr der Kunde, sondern das Produkt.”

 

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Der Social Media Conference Day auf der Gast Messe in Salzburg

Wie Social Media den Tourismus verändert, beeinflusst und was die Branche von den Onlinemedien lernen kann

 

Social Media Conference Day 2011

Social Media Conference Day 2011

Gastronomie, Hotellerie und Nahrungsmittelindustrie: Themen, die für den Tourismus im Alpenraum und darüber hinaus von großer Bedeutung sind.

Fachmesse Gast in Salzburg

Die Fachmesse, die jeden Jahr unzählige Besucher nach Salzburg zieht und mit über 700 nationalen und internationalen Ausstellern ihren festen Platz in der touristischen Fachwelt, steht heute ganz unter dem Motto: wie können Gastronomen, Hoteliers und Touristiker Social Media und die vielen Möglichkeiten der Onlinemedien nutzen, wie nutzen Gäste und Urlauber die neuen Möglichkeiten und was bedeutet dies für die Branche?

Anwendungen und Möglichkeiten für den Tourismus und Gastronomie mit Social Media

Die eigene Präsenz im Internet ist heute Grundvoraussetzung, um aufgefunden zu werden, aber auch die eigene Leistung zu präsentieren und dem Unternehmen ” Gesicht zu geben”. Potentielle Gäste suchen in den sozialen Netzwerken nach Erfahrungs- und Meinungsberichten. Gäste vor Ort bewerten Erlebnisse und Orte, teilen Emotionen, Momente und Eindrücke mit ihren Freunden und Bekannten. Der gesamte Prozess des Urlaubs wird heute im Internet und zunehmend in den sozialen Medien abgebildet: von der Inspiration über die genauer Informationssuche zum Buchungsprozess online bis über die zeit während des Aufenthaltes und danach. In jedem Moment haben Unternehmen die Möglichkeit, den Nutzer anzusprechen und mit ihm zu kommunizieren. Wer weiß, wo er seine Gäste findet und wie er nicht nur mit ihnen “redet”, sondern auch Wünsche, Meinungen und Kritik heraushört und – liest, wird immer einen Vorsprung haben.

Der Social Media Conference Day 2011

Über Möglichkeiten, Instrumente und Praxisbeispiele wird beim Social Media Conference Day auf der Gast Messe in Salzburg gesprochen, Experten verraten Tipps und Tricks und zeigen, wie Sie die sozialen Medien für Ihr Unternehmen bestmöglich nutzen können.

Hier können Sie sich das Programm des Social Media Conference herunterladen.

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Das Google Freshness Update – Google will uns geben, was wir wirklich brauchen

… und das immer zur richtigen Zeit

Das Google Freshness Update 2011

Noch aktueller: die Google Suchergebnisse

Der Suchmaschinengigant will nur unserer aller Bestes. Deshalb überlässt er das, was wir bei unseren täglichen Suchen in den Weiten des Internets finden, nicht dem Zufall und schon gar nicht findigen SEO-Experten, die so manche Webseite zwar an die Spitze der Suchergebnisse bringen, leider aber den Suchenden inhaltlich nicht viel weiter.

Grund: nachdem Google Anfang 2010  das sog. Caffeine- Update  seiner Datenstruktur einführte, war es nun viel einfacher und schneller möglich, in die Suchergebnisse zu bringen. Aktualität und Echtzeit standen hier im Fokus. Die sozialen Netzwerke, Blogs, Foren, Bilder- und Videoarchive und jegliche Echtzeitergebnisse wurden nun stärker in die Suche einbezogen. Warum? Google argumentierte damit, dass Nutzer heute durch die Vielzahl an unterschiedlichsten Medienformaten im Netz auch multimediale und aktuellste Inhalte erwarten. Egal wo Inhalte veröffentlicht werden – Google sorgte für eine schnelle Indexierung und umfangreich-multimediale  Auswahl an aktuellen Ergebnissen, die Suchmaschine wurde schneller, aktueller und umfassender. Außerdem wollte Google – mit schlauem Blick in die Zukunft- gewappnet sein für den Anstieg an Informationen, die relevante Suchergebnisse liefern, egal in welchem Format (Blog, Bilder, Videos,etc.).

Einen Nachteil brachte die sehr schnelle Entwicklung allerdings mit sich: findige SEO-Experten machten sich dies zu Nutze und ließen sog. Content-Farmen wie  Pilze aus dem Boden sprießen. Hintergrund: diese Plattformen (Blogs, Artikel-Verzeichnisse) hatten im Netz nur einen Grund: Google vorgeben, relevante Inhalte zu haben. Hier wurden Texte, Bilder, Videos, Grafiken gesammelt um möglichst viele Klicks zu erzielen. Die Inhalte waren in vielen Fällen zwar groß und auf die Suche optimiert, aber boten nur oberflächlichen Nutzen. Häufig standen Online- Werbung als Geschäftsmodell hinter diesen Portalen oder Blogs. Nutzer kamen über ausgefeilte SEO-Maßnahmen und das Thema auf die Seite und somit zur angekauften Werbung. Inhaltlicher Mehrwert für den Nutzer bestand kaum, relevante Suchergebnisse erschienen weiter unten in den SERPs. „So billig und so schnell wie möglich produziert und massenhaft vorhanden- das Mc Donald‘ s der Onlinemedien!“ – so betitelte Michael Arrington, Gründer und Chefredakteur von TechCrunch diese Content-Farmen.

Das Panda – Update: Kampf gegen die Farmen

Dies wiederrum erkannt Google und bemühte sich um Abhilfe mit dem Panda Update. Denn Ziel der Suchmaschine ist es natürlich, dem Nutzer relevante Inhalte zu bieten … und die Werbeeinnahmen selbst zu steuern, die an SERPs gebunden sind ;-)

So räumte Google mit dem sog. Panda-Update seinen Suchalgorithmus auf. Wenn Content, dann sollte er „unique“ sein. Vollgepumpte Seiten, ohne erkennbaren Mehrwert wurden abgestraft. Gute Inhalte wurden definiert und sollen die Zukunft der besten SERPs darstellen. Neben dem Inhalt wurden gleich auch Usability einer Seite (Verweildauer, Struktur, …) analysiert, also: wie gut und schnell findet der Nutzer, was er sucht? Außerdem stellte Google auf der Seite befindliche Werbung mit den Inhalten in Relation: dünne Inhalte, viel Werbung hatten da keine guten Karten. Was aber viel Gewicht erhielt, ist die soziale Suche: Inhalte, die von Freunden und Bekannten aus den sozialen Netzwerken empfohlen wird, bekommt höheren Stellenwert.

Ein Ergebnis ist die Einführung des Google+ Buttons und dem Google-eigenen Netzwerk Google+, welches helfen soll, hochwertige Inhalte von der sozialen Seite her zu identifizieren. Beim Panda waren ca. 6%-12% der Suchanfragen betroffen (12% eher in den USA).

Freshness Update

Nach zwei schon sehr evolutionären Algorithmus-Änderungen, schlägt die Suchmaschine nun eine neue Richtung ein, von der ganze 35% aller Suchanfragen betroffen sein sollen. Im Mittelpunkt steht die Aktualität der Inhalte- oder besser: HOCHAKTUELL-relevante Inhalte sollen ausgegeben werden. Basis ist die vor 1 Jahr geschaffene Caffeine- Struktur. Wer also nach „Klimt und Wien“ sucht, wird so kurz vor dem Klimt- Jahr (2012) eher Ergebnisse erhalten, die sich um Ausstellungen, Termine, Museen und Informationen rund um das Klimt Jahr und dessen 150. Geburtstag drehen, als um seine Wiener Lebensgeschichte und sein Wirken in Wien. Google weiß, dass bei vielen Suchanfragen die Aktualität im Vordergrund steht – auch wenn es zur gleichen Suchanfrage viele andere relevante Inhalte gibt. Anders bei der Suchanfrage zum Wiener Künstler Otto Wagner. Hier erscheinen eher allgemeine und zeitlich unabhängige Ergebnisse.

Google bewertet im Freshness Update also Themen und Ergebnisse mit Aktualitätsbedarf. Ganz neu ist das nicht, schon länger wurden Trends und News berücksichtigt. Neu ist aber, dass die jüngsten Ergebnisse bevorzugt werden. Dies wird Blogs und News-Seiten weiteren Aufwind ermöglichen.

Wichtig dabei: Google erweitert und ersetzt seinen neuen Algorythmus nicht. Unique Content, soziale Faktoren, Mehrwert und Nutzerfreundlichkeit der Seite stehen weiterhin hoch im Kurs!

Google also sagt, dass Webseiten nun die Verfeinerung des Caffeine Updates  in enormer Geschwindigkeit gecrawlt werden um die aktuellsten Ergebnisse sofort anzuzeigen, auch jene, die erst wenige Minuten alt sind.

Drei Aspekte werden hier im Zusammenhang mit dem Grad Aktualität die Ergebnisse beeinflussen:

  1. Jüngste  und Hot Topic Ereignisse: hier gehen Inhalte kürzester Zeit in die Ergebnisse (statt Stunden ist eine Indexierung innerhalb von Minuten möglich).
  2. Regelmäßig wiederkehrende Ereignisse: Hier möchte Google, dass sich die Ergebnisse die aktuellsten Ereignisse beziehen. „Opernball Wien“ soll also vor allem den 2012 stattfindenden Opernball bevorzugen, weniger die Berichte aus vergangene Jahren.
  3. Frequent Updates: Manche Informationen ändern sich schnell und häufig, sind aber keine aktuellen Ereignisse. Beispiel: die Suche nach „das beste Smartphone testbericht“ soll die aktuellsten Testberichte ganz oben anzeigen, nicht die besten Smartphones, die noch 2009 identifiziert wurden.

Was wir aus den Neuigkeiten lernen:
Google wird nicht müde, die Suchergebnisse auf unsere Bedürfnisse bestmöglich zu optimieren. Für die Welt der Webseiten und Blogs bedeutet dies ein weiteres Signal: Mehrwert (durchdachte Inhalte, Aktualität und der Fokus auf dem Suchverhalten) ist die Währung im Netz und wird es auch bleiben.

Und wer profitiert davon?

Auf der einen Seite die Suchenden. Wir wissen nun endlich, wo der Link zu “Aktuellste Ergebnisse” hinverschwunden ist. Google spart uns lange Klickwege und erspart uns veraltete Informatonen.

Inhaltslieferanten, die tatsächlich für den Nutzer schreiben und Inhalte produzieren, werden mit schönen – vieleicht sogar minutenschnellen Suchergebnissen ihres Contens belohnt.

Gewinner und Verlierer gibt es in der Art wie beim Panda Update nicht, da beim Freshness Update weniger bestraft wurde. Eher gibt es “Dazugewinner” durch das das Frehness Update für einige bekannte Seiten, die Searchmetrics aufzeigt.

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Social Media als Guest Service Instrument in der Hotellerie

Die anfängliche Erwartung aus Social Media Plattformen wie Facebook, ein neues Buchungsinstrument zu schaffen, hat sich für die meisten Hotels nicht erfüllt. Viele Hotels sehen sich jedoch mit der Tatsache konfrontiert, dass solche Netzwerke von den Gästen eingesetzt werden, um eine Erwartung öffentlich zu äußern oder, um ihren Ärger Luft zu machen und eine Beschwerde zu „posten“. Für Hoteliers gilt es diesem zusätzlichen Druck standzuhalten, indem sie, auf diese Wunsch- und Meinungsäußerungen rechtzeitig und korrekt reagieren.

Einem (unterschwelligen) Wunsch, mit besonderer Aufmerksamkeit entgegenkommen

Gäste die öffentlich, auch wenn nur unterschwellig, eine besondere Behandlung fordern, wollen im Grunde eines: Während des Urlaubs, mehr als nur „ein Gast“ zu sein. Für diese Gäste ist der Urlaub etwas Besonderes, und die Mitarbeiter in einem Hotel dürfen genau das nicht vergessen – dem Gast das Gefühl zu geben er/sie sei etwas Besonderes:

  • Erkundigen Sie sich genau über den Anlass für die Anfrage. Gratulieren Sie und „fiebern“ Sie mit aber machen Sie keine Versprechen.
  • Geben Sie die Informationen an die zuständigen Abteilungen weiter (Reservierung, Rezeption, Gouvernante, usw.). Erfüllen Sie die VIP-Wünsche je nach Anlass und Verfügbarkeit.
  • Ein persönlicher Brief, eine persönliche Begrüßung, ein Willkommensdrink oder der stetige Kontakt während des Aufenthaltes, kommen genauso gut an wie ein Upgrade oder ein Willkommensgeschenk.
  • Überdenken Sie Ihr Budget, investieren Sie lieber in „Social-Media-Gäste“ als in statische Print-Werbung.
  • Bleiben Sie mit Social-Media-Gästen während des gesamten Aufenthaltes in Kontakt.

Gefahr auf eine Beschwerde im Netz? REAGIEREN Sie rechtzeitig und professionell

Verärgerte Gäste mutieren leicht zu „Social-Media-Terroristen“. Es ist jedoch so, dass (schwerwiegende) Unzufriedenheit in den meisten Fällen auf irgendeine Art und Weise geäußert wird, und sie zumindest einem Mitarbeiter auffällt. Sie und Ihre Mitarbeiter haben also die Möglichkeit vorsorglich und  pro aktiv zu reagieren:

  • Nehmen Sie jeden unzufriedenen Gast ernst, zweifeln Sie jedoch nicht an Ihrem eigenen Urteilsvermögen.
  • Wie bei jeder anderen Beschwerde, bleiben Sie ruhig und professionell. Bieten sie alle vernünftigen Optionen an, um eine tragbare Lösung zu finden.
  • Erstellen Sie Richtlinien für den Umgang mit Beschwerden und sozialen Netzwerken in Ihrem Betrieb. Mitarbeiter können sich so besser orientieren und wissen was für Handlungsmöglichkeiten sie haben. Mehrwert: Sie geben Ihren Mitarbeitern dabei das Gefühl vom Management unterstützt zu werden.
  • Sollte der schlimmste Fall eintreten, wo eine negative und schädigende Beschwerde auftritt: Behalten Sie einen kühlen Kopf. Klar es tut weh! Jedoch haben Sie die Möglichkeit daraus zu lernen und aus einer negativen Erfahrung, eine Stärke für die Zukunft zu schaffen. Unterstützen Sie Ihr Team weiter und lernen Sie aus Ihren Fehlern.

Soziale Netzwerke geben jedem eine Stimme: Vom netten Gast bis zum Social-Media-Terroristen. Nichtdestotrotz, dürfen Sie eines nicht vergessen: Das soziale  System funktioniert – die Narrheit der Minderheit, darf die Weisheit der Massen nicht zerrütten.

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ncm auf dem Deutschen Perl-Workshop in Frankfurt

Heute einmal ganz was anderes: Ich war  letzte  Woche auf dem Deutschen Perl-Workshop in Frankfurt um 2 Vorträge über Cloud Computing zu halten.

Im Vergleich zur OSCON und anderen Konferenzen in den USA werden die Konferenzen in Deutschland zum großen Teil von der Hochschülerschaft getragen. Dementsprechend haben die Beiträge und Präsentationen hier einen anderen Schwerpunkt. Noch stärker fällt einem der Unterschied bei Themen wie dem Datenschutz Sicherheit usw. Hier wird in Deutschland viel stärker überlegt, bevor man eine Technologie einsetzt, wie sich diese auf die Datensicherheit und den Datenschutz auswirken. Gerade bei Cloud Computing sind die Entwickler aus dem DACH Raum sehr vorsichtig.

PaaS

Als vor etwa 4 Jahren die Google Apps-Plattform präsentiert wurde, auf der Entwickler ihre eigenen Applikation auf Basis der Google Technologien entwickeln konnten, entstand ein regelrechter Hype ums Cloud Computing. Zum ersten Mal war für jedermann eine Technologie verfügbar, die bis vor ein paar Jahren noch erhebliche Investitionen in Infrastruktur und Entwicklungsaufwand bedeutet hätte. Doch der Hype versandete. Die Entwickler merkten, dass die Technologie doch nicht so einfach zu lernen war. Die Möglichkeiten waren zu eingeschränkt und es dauerte zu lange, sinnvolle Applikationen zu entwickeln. Google hat in den letzten 3 Jahren auch nicht viel getan, um diesen Zustand zu verbessern. Dafür nutzten andere Anbieter die Zeit und zogen nach. Mittlerweile gibt es in den USA etwa ein Dutzend größere Anbieter, die es Entwicklern ermöglichen, Applikation wie bisher zu entwickeln ohne viel umdenken zu müssen.

CloudFoundry

Einer diese Anbieter heißt ActiveState, auf dessen Entwicklungstools die ncm schon seit über 10 Jahren setzt. ActiveState schickt auf Basis von VMware’s Open Source CloudFoundry Plattform ein eigenes Produkt ins Rennen namens Stackato. Es erweitert CloudFoundry um Werkzeuge, die einem den Aufbau einer privaten Cloud Computing Plattform erleichtern. Somit wird es für Anbieter in Europa ohne größeren Aufwand möglich, eigene Cloud Computing Dienste anzubieten und trotzdem den EU-Datenschutzrichtlinien zu entsprechen. Selbst Unternehmen mit eigenen Infrastrukturen, können es sich leisten, interne Cloud Plattformen zu betreiben. Für Entwickler von Applikationen birgt dies viele Vorteile wie z.B. die sofortige Verfügbarkeit der benötigten Infrastruktur oder auch die nicht mehr notwendige Konfiguration der einzelnen Services (Datenbank, Caching, Webserver). Die Plattform selbst verwaltet diese Services.

Ich konnte mit meinem Vortrag über Cloud Computing vielen Teilnehmern die Skepsis gegenüber dieser Technologie nehmen. Auch die intensive QA-Session nach dem Vortrag hat sicher dazu beigetragen, dass einige Entwickler bald anfangen werden, die Technologie selbst auszuprobieren.

Ich freu mich schon auf die Konferenz im nächsten Jahr – hoffentlich auch wieder mit spannenden Themen und Neuerungen.

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11. Internet-Umfrage: Online buchen in der Hotellerie

Als Netzwerkpartner von Kohl & Partner unterstützen wir die jährliche Umfrage zum Thema “Buchungsverhalten im Internet” beteiligt.

Wenn Sie noch nicht teilgenommen haben, bitten wir Sie jetzt auf die Seite:

www.tourismusfragen.at 

zu gehen und Ihre Stimmen abzugeben.

Das Internet ist das Medium Nummer 1 bei der Urlaubsplanung und gewinnt immer weiter an Bedeutung. Für Hoteliers ist es daher besonders wichtig, von Gästen online gefunden zu werden und verschiedene Möglichkeiten der Onlinebuchung anzubieten. Die Umfrage in diesem Jahr wird zeigen, welche Methode der Onlinebuchung an Bedeutung gewinnen kann.

Mithilfe dieser Daten können Sie als Touristiker noch genauer auf Ihre Lieblingsgäste eingehen. Das Ergebnis der Auswertung gibt es in Kürze auch im TourismusBesprechungsRaum.

Vielen Dank fürs Mitmachen.

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Google hotel finder – jetzt online und live

Über den hotel finder von Google haben wir bereits berichtet und gespannt nach Amerika geblickt, wo er eine ganze Weile vor Europa online zugänglich war.

Gestern war es dann endlich soweit und Google hat den hotel finder bei uns freigeschalten. Ein Ausruf der Entzückung aber auch der Panik ging durch die deutschsprachige Tourismusszene – wird Google nun der individuelle Reiseführer, wollen sie große Provisionen bei Buchungen abgreifen oder bringt der hotel finder den Tourismus weiter nach vorne?

Viele Fragen kamen auf, die sich derzeit nicht alle beantworten lassen. Einiges wird sich zeigen, wenn der hotel finder eine Weile am Markt ist.

Dass er schon funktioniert, zeigt sich ganz gut am Beispiel von Salzburg, wo einige Hotels bereits vertreten und buchbar sind. Allerdings sind kleine Regionen wie z.B. “Dienten am Hochkönig” nicht auffindbar: “Location not found”. Das wiederum zeigt, dass selbst Google noch nicht mit voller Marktkraft gestartet ist.

Spannend bleibt trotzdem, in welche Richtung sich dieses Tool entwickeln wird. Um Ihnen dies näher zu bringen, laden wir Sie am 8. November in den TourismusBesprechungsRaum ein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den hotel finder richtig einsetzen und wie Sie Ihre Informationen bereitstellen können. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter Susanne.Duernberger@ncm.at und sind gespannt, wie die Zukunft mit dem Google hotel finder aussehen wird. (Alle Detailinfos finden Sie auf Facebook)

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