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Category Archives: Social Media
22. February 2012
Tagged Google Places
Google Places – es geht nicht mehr ohne!
Voraussetzung für Hotelfinder, Unternehmensseite & Co.
Google-Places begannen als einfache Eintragungen auf der Karte. Inzwischen sind sie aber zum gemeinsamen Ausgangspunkt für die verschiedensten Google-Dienste geworden. Der Place ist heute eine absolute Grundvoraussetzung für das Online-Marketing.
Auch wenn der Google-Place heute schon zum Großteil im Bewusstsein der Hotels, Geschäfte und Dienstleister angekommen ist, verschenken immer noch Betreiber viel Potenzial
Inzwischen ist der Place in die verschiedensten Google-Dienste integriert und stellt etwa die Basis dar für:
- Unternehmensseiten
- Google+ Profile
- Hotel Finder
- Google Bewertungen
- …
Informationen über den Betrieb
Der Google Place erfüllt zwei Hauptaufgaben: Zum einen dient er natürlich der direkten Information. Telefonnummer, Adresse, Lage in der Stadt – wer den Namen des Geschäfts oder andere Informationen kennt, findet so am schnellsten das benötigte, etwa den genauen Standort, heraus.
Der Place in den Suchergebnissen
Der zweite Vorteil eines gut geführten Place ist eine höhere Position in den Suchmaschinen, sowohl bei den Places, als auch generell. Wie leichtfertig hier potenzial verschenkt wird, können Sie selbst testen, indem Sie zum Beispiel nach einer Buchhandlung in Salzburg suchen. Mit richtig geführtem Place und somit auf der Karte mit dem typischen Pin gekennzeichnet, gibt es genau eine einzige.
Richtiges Optimieren des Place
Zunächst muss der Ort Ihres Unternehmens „geclaimt“, also beansprucht werden. Bei diesem kostenlosen Vorgang wird ein von Ihnen eingereichtes Dokument überprüft. Dieser Vorgang kann bis zu 14 Tagen dauern. Dann können Sie mit der Optimierung beginnen:
- Bilder optimieren
- Informationen und Beschreibungen eintragen: Firmenname, Telefonnummer, Adresse, Webseite, …
- Zu Bewertungen bzw. Erfahrungsberichten motivieren: Die Google-Bewertungen stehen erst am Anfang, werden aber immer wichtiger.
Der Google Place ist also ein virtuelles Aushängeschild Ihres Unternehmens. Der Aufwand dafür ist, gemessen am Nutzen, relativ gering und gehört zu den absoluten Basics des Online-Marketings.
30. December 2011
Tagged Inhaber, Kreditkarte, Tripadvisor, Verifizierung
Tripadvisor ändert die Inhaber-Verifizierung
Wer sich diesen Monat bei Tripadvisor angemeldet hat um seinen Hoteleintrag zu bearbeiten oder einige Bewertungen zu kommentieren ist erst einmal nicht so weit gekommen. Es erschien eine Aufforderung seine Kreditkartendaten oder eine Lohnabrechnung zu hinterlassen. Warum?
Tripadvisor hatte sich in diesem Jahr den Vorwürfen stellen müssen, dass Bewertungen sehr einfach gefälscht werden können. Diese Maßnahme ist ein erster Schritt um das Vertrauen aufzubauen und Inhaber von Hotels eindeutiger zu identifizieren.
Diesen neuen Schritt muss jeder Hotelier durchlaufen, egal ob er sich neu registriert oder bereits angemeldet ist.
Diese Möglichkeiten stehen zur Inhaber-Verifizierung zur Verfügung:
- Kreditkarte
Vorteil:Die Verifizierung erfolgt sofort und ist einfach zu bewerkstelligenNachteil: Die Daten werden nicht bei Tripadvisor direkt gespeichert sondern bei einen Drittanbieter in den USA. Wenn man seinen Unternehmer-Account irgendwann löschen möchte, muss man die Löschung der Kreditkarten-Daten separat beantragen.Alle Fragen dazu erklärt Tripadvisor ausführlich in seinem Blog
- Offizielles Dokument
Es besteht ebenfalls die Möglichkeit die Inhaberschaft durch ein schriftliches Dokument wie den Steuerbeleg, Kaufvertrag für das Hotel, Strom-, Gas-, oder Wasserrechnung oder die Lohnabrechnung.Vorteil: Die Kreditkarten-Daten werden nicht in den USA bei einem Drittanbieter gespeichert
Nachteil: Die Verifizierung dauert etwas länger und es werden sensible Daten an Tripadvisor weitergegeben
Es gibt allerdings einen Weg, diese beiden Verfahren „zu umgehen“:
Bei einigen Fällen hat es bereits ausgereicht, wenn man ein offizielles Schreiben vom Hotel an Tripadvisor schickt, auf dem bestätigt wird, dass man berechtigt ist, den Unternehmenseintrag zu verwalten. Wichtig hierbei war der Stempel, Unterschrift und Briefkopf des Hotels. So spart man sich das heraussuchen der Steuerbelege und die Angabe der Kreditkarten-Daten.
Einen anderen Vorteil bringt diese Änderung mit sich: Das Menü zur Verwaltung der Unternehmen ist jetzt von jeder Seite aus erreichbar und muss nicht mehr umständlich gesucht werden. Dazu geht man einfach rechts oben auf „Ihr Unternehmen & Konto“ und wählt den Punkt „Ihr Unternehmen“ aus. Die folgende Übersicht ist klarer und einfach gestaltet und bietet alle Möglichkeiten der Verwaltung, die Tripadvisor zur Verfügung stellt.
9. November 2011
Tagged Internetrecht, Rechts im Internet, Salzburg, Social Media Conference Day
Social Media Conference Day – das 1X1 des Social Media Rechts
Nichteinhaltung kosten 4 bis 5‐stellige Beträge - wie Sie verhindern, dass kreative Social Media Ideen zum rechtlichen Boomerang werden
Rechtsanwalt Mag. Peter Harlander führte ein in den aktuellen Stand der Rechtslage in der Welt der sozialen Medien ein.
Internetrecht ist noch immer schwer fassbar, weil es oft viele unterschiedliche Antworten sowie Gerichtsurteile gibt und viele Halbwahrheiten durch das Internet kausieren.
Haftung: Wer haftet im Schadensfalle?
Es haftet immer der Betreiber der Webseite. Mitarbeiter, die gegen Rechte verstoßen, sind weitgehend befrei.
Ausnahme: wenn eine externe Agentur die Seite betreut, kann diese herangezogen werden.
Was können Folgen rechtswidrigen Handelns im Internet sein:
Zivilrechtliche Folgen ( Rechnungslegung, Entgeld, Schadensersatz, Beseitigung, Unterlassung, ) bis hin zu strafrechtlichen Folgen ( je nach Schwere auch Freiheitsstrafe).
Wie können Sie rechtswidriges Handeln im Internet vermeiden?
Setzen Sie Ihren Hausverstand ein, Sie müssen keine lesen! Folgende drei Tipps sollten Sie beachten, wenn
- Rücksicht auf Grundwerte ( z.B. Eigentum an den Inhalten anderer schätzen und achten)
- Vorsicht vor egoistischen Wünschen: alles kostenlos verwenden zu wollen, ist eine Rechtsverletzung.
- Aktivierung der inneren Alarmglocke: z.B grenzwertige Werbemaßnahmen
Wie organisert man im Unternehmen Social Media Aktivitäten:
- Kompetenzen der ausführenden Mitarbeiter feststellen und wenn nötig nachschulen.
- Kompetenzen festlegen: Machen Sie klar, was die ausführende Person können muss, kaufen Sie auch externe Schulung,, Beratung und Kontrolle nach.
- Kompetenzen festschreiben: Halten Sie schriftlch fest, wer im Unternehmen was darf und nach welcher Strategie vorgegangen werden soll. Hier dienen Social Media Guidelines dem Zweck, festzulegen, wer kommuniziert, in welcher Sprache, was zu tun ist bei Rechtsunsicherheiten, in Krisen und wie diese verhindert werden.
Im Anschluss beantwortete brennende Fragen und Unsicherheiten aus dem Auditorium:
1. Wie darf man Bilder aus dem Internet ohne Wasserzeichen nutzen:
Fotos sind IMMER urheberrechtlich geschützt! Der Inhaber des Materials muss das nicht kennzeichnen
Wer die nutzen möchte, muss sich das Recht vom Rechteinhaber holen.
Tipp: Geben Sie immer die Quelle an und hinterfragen Sie die Glaubwürdigkeit dieser Quelle!
2. Facebook und Gewinnspiele
Auf Facebook über die Promotion-Guidelines sollten Sie sich immer informieren, da hier viel geändert wird und
3. Google Maps: Einbindung ohne Lizenz nur erlaubt, wenn die Präsenz öffentlich ist. Ist eine Seite im Zugang beschränkt ( z.B. mit LogIn), muss eine Lizenz für Google Maps erworben werden. Ähnlich ist dies auch bei anderen Schnittstellen, für die Rechte an lizenzfreien Anwendungen vor der Einbindung geklärt sein!
4. Impressum bei facebook und Google+ Unternehmensseiten
Muss ein Impressum auf den einzelnen Social Media stehen ? Hier lautet die aktuelle Rechtssprechung in Österreich, dass jeweils ein Link zum Impressum im Informationsbereich des sozialen Netzwerkes reicht. In Deutschland ist dies derzeit in Diskussion – hier wird derzeit ein vollwertiges Impressum gefordert, ein Link reicht hier nach aktueller Entscheidung nicht mehr aus.
5. Fotowettbewerbe: wie dürfen die Bilder genutzt werden?
Auf der sicheren Seite ist das Unternehmen, wenn es sich von den Nutzern bestätigen lässt, das man als Unternehmen die Rechte an den Bildern hat und sie auch in Print oder an anderen Stellen veröffentlichen möchte.
9. November 2011
Tagged mobile, Salzburg, Social Media Conference Day
Social Media Conference Day: Mobile Anwendungen und Social Media
Wie kann die Hotellerie mobiles Marketing nutzen?
Mit einer Zeitreise beginnt Benjamin Mussler, mit der ursprünglichen Form der Telekommunikation über 2 Dosen und eine Schnur.
Mittlerweile können unterschiedlichen mobilen Endgeräte weitaus mehr, kaum noch werden sie tatsächlich zum Telefonieren genutzt. Fast jeder besitzt ein Smartphone und Apple und seine Mitbewerber bringen in immer rasanteren Abständen neue Geräte auf den Markt, die unseren gesamten Tagesablauf begleiten. Dies gilt es für Unternehmen zu nutzen und kreativ einzusetzen.
Was macht Smartphones wie das iPhone und Tablets wir das iPad so beliebt ?
Derzeit werden vor allem Informationen gesucht, die sich auf den Moment und den Ort beziehen, an dem sich der Nutzer befindet. Aus dem Informationsbedürfnis und dem Nutzungsverhalten kann ein Unternehmen ablesen, wo es mit welchen Anwendungen den Gast bestmöglich abholen, ansprechen und Mehrwertbieten kann.
Benjamin stellte hier einige der Möglichkeiten vor:
- Bewertungen vor Ort mit mobilen Anwedungen der gängigen Bewertungsportale: live vor Ort sind die Emotionen und Eindrücke am stärksten. Mit Foto unterlegt werden immer mehr Bewertungen auf Plattformen und in sozialen Netzwerken abgegeben. Geben Sie Ihren Gästen die Möglichkeit, vor Ort Meinungen zu schreiben, Empfehlungen zu geben und zu teilen.
- Check In Dienste: auch hier werden Unternehmen empfohlen und können sich darstellen.
- Mobile Geldbörse: zunehmende Bedeutung bekommt das Bezahlen über das Mobiltelefon.
- Place Based Social Media: holen Sie alle Informationen, die über Ihr Unternehmen geschrieben werden wieder zurück ins Unternehmen.
Spieltrieb und der Anreiz zu bewerten
Nun stellt sich dir Frage: warum bewerten Menschen, warum checken sie ein, warum schreiben wir über die Orte, an denen wir sind?
Hier bedienen sich die Plattformen des Spieltriebes des Menschen. Unternehmen, die dies erkennen, animieren ihr Gäste, belohnen sie mit kleinen Geschenken ( eine Tasse Kaffe, einen Gutschein,…) und erreichen so drei Ziele:
- Gäste, die in Hotels, Restaurants oder anderen Orten einchecken und eine Bewertung abgeben, kommunizieren dies in Echtzeit ihrem Netzwerk. Persönliche Empfehlungen schaffen Vertrauen, ganz ohne aktive Werbung seitens des Unternehmens.
- Bindung Ihrer Gäste: über kleine “Bonbons” für das 5. Mal Einchecken oder eine Bewertung, animieren Sie den Gast, zum Wiederkommen aber auch zum aktiv werden. Das Involvment steigt.
- Sind Unternehmen über mobile Dienste wie Qype oder Yelp auffindbar, ist die Chance, dass potentielle Gäste vor Ort nach einem Restaurant etc. suchen, dass sie zu wirkliche Gästen werden, weitaus größer.
Fazit: Geben Sie dem Gast die Möglichkeit, einfach und mit Spaß Sie zu bewerten, auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und positive Assoziationen
9. November 2011
Tagged Björn Eichstädt, Salzburg, Social Media Conference Day, Social Media Relations
Der Social Media Conference Day 2011 – Social Media Relations
Social Media Relations, das mobile Internet und die Bedeutung für den Tourismus
Nach der Mittagspause in der herrlich warmen Salzburger Sonne ging es beim Social Media Conference Day auf der Gast Messe Salzburg weiter mit der sozialen Seite der sozialen Medien.
Björn Eichstädt stieg mit der ein: was die Social Media eigentlich so sozial macht – mal ganz über Technik und all die verschiedenen Instrumente und Plattformen hinaus.
Was macht Facebook, Twitter und neuerdings auch Google eigentlich “sozial”? Es geht immer um die Beziehungsebene, die Medien und digitale Kommunikationen sozial machen. Wie aber schaffen es Unternehmen, eine Beziehung zu Menschen aufzubauen, die sich nicht primär von Werbung beschallen lassen wollen, sondern sich austauschen wollen?
Viele Unternehmen verwechseln soziale Medien mit ihren enormen Nutzerzahlen mit der klassischen Reichweite. Dies ist ein Trugschluss, der nur auf die “Infrastruktur” der sozialen Medien übertragen wird.
Wen finden Unternehmen in den sozialen Medien?
Jeden und niemanden – je nachdem wie gut Sie Social Media nutzen. Wenngleich wir nicht von der Reichweite im klassischen Sinne sprechen, finden Sie in den sozialen Medien all jene Bezugsgruppen, die ich ansprechen möchte mit Ihrem Produkt / Ihrer Dienstleitung.
Zielgruppen: Wen aber identifiziere ich wie und wo?
Überall finden Sie Kunden, potentielle Kunden, Multiplikatoren,Zuhörer,Mitarbeiter und potentielle Mitarbeiter – Social Media bietet die Möglichkeit, diese zu identifizieren und mit diesen in Dialog zu treten – aber auch diesen zuzuhören.
Ein weitere Fehler: Überschätzen der Interaktion: häufig wird der Kommunikationswille vieler Nutzer überschätzt – eine Fanpage bei Facebook macht noch lange keinen Dialog, über den das Unternehmen am Ende verkauft. Bieten Sie Mehrwert, geben Sie Anlass und Kontext zum Kommunizieren!
Für wen also und mit welchem Ziel kommuniziere ich als Unternehmen?
Hier empfiehlt Björn, den Kontext zu verstehen, in dem meine Zielgruppen kommunizieren: wo tauschen diese sich aus und welche Sprache nutzen sie? Nur, weil es unzählige Fanseiten bei Facebook gibt, muss eine Seite für mein Unternehmen das richtige sein. Möglicherweise passt mein Thema eher zu einem Blog oder Twitter. Behalten Sie alle Portale im Blick, schaffen Sie über die Portale hinaus eine authentisch- einheitliche Kommunikation.
Welche Themen interessieren?
Hier unterschieden sich klassische Kommunikation und Social Media: beziehen Sie stärker die eigene Sicht und den Kontext ein. Stoßen Sie Themen und Gedanken an, worauf die Zielgruppe einsteigen kann, Fragen stellen und Informationen hinzufügen kann. Das schafft Aufmerksamkeit und Involvement.
Identität und Authentizität
Bevor Sie mit Social Media starten, sollte ihnen bewusst sein, wer Sie sind. Wofür steht Ihr Unternehmen, Ihre Marke?
Sagen Sie nicht dass, was Sie meinen, was die Welt hören möchte, sondern seien Sie ehrlich und behalten Ihre Identität! Ihre Meinung und Einstellung zählt - da liegt das Interesse der Social Media: Ihre Identität.
Kommunikationsarchitektur:
Es gibt zwar unterschiedliche Portale, aber: die Menschen nutzen alles an unterschiedlichen Stellen. Die Inhalte sind auch an unterschiedliche Stellen. Der beste Weg ist nicht über ein bestimmtes Netzwerk, sondern Ihre Themen an vielen Orten authentisch zu platzieren.
Heißt: Social Media ist ein großes, in Interaktion stehendes Netz. Wenn Sie die einzelnen Orte nicht als getrennt von einander wahrnehmen, sondern das große Ganze betrachten, schaffen Sie ein glaubwürdiges Bild Ihrer Leistungen.
Was sind Fans und Follower wert?
Auch hier gilt Zuhören, Wertschätzung und ehrliche Kommunikation. Treten Sie mit den Gästen und Kommunikatoren in Kontakt, die über Sie schreiben, die regelmäßig Zeit investieren, Inhalte über Ihr Unternehmen zu publizieren. Sei es via facebook, Twitter oder Check – In Dienste: bedanken Sie sich, treten Sie in Kontakt mit der Person, vielleicht sogar als Direktor, nicht mehr als Marke. Dies schafft Vertrauen; Sie zeigen sich erkenntlich.
Haben Sie Geduld
Erwarten Sie nicht zu schnelle Erfolge! Social Media speist sich aus vielen Quellen und einem Gespür für die eigenen Bezugsgruppen - das kostet Zeit aber wird am Ende nachhaltiger sein als Kommunikation in klassisch-werbender Gieskannen – Manier.
Fazit also: Der Mensch macht’s
9. November 2011
Tagged Facebook, Google, Salzburg, Social Media, Social Media Conference Day
Google goes social – Möglichkeiten von Google+ für den Tourismus
Quo Vadis Social Media?
Social Media und die unzähligen Möglichkeiten für Unternehmen
Wo geht die Reise mit Facebook, Twitter, Google & Co. eigentlich hin? Hype oder ernst zu nehmende Dienste, um die sich ein Unternehmen täglich kümmern muss? Wie kommuniziere ich am besten, wann muss ich wo mein Unternehmen darstellen. Warum wird die Suchmaschine Google jetzt ein soziales Netzwerk.
Diese und viele weitere fragen sollen die folgenden Präsentationen beantworten.
Der Social Media Conference Day begann mit Tipps und Tricks und um das Thema Texten für Onlinemedien. Marina Müllner zeigte, was es zu beachten gibt, wenn Sie für Ihre Onlinepräsenz Inhalte erstellen.
Wo und wie können Unternehmen im Social Web kommunizieren? Karim Bannour zeigte anhand kreativer Praxisbeispiele, wie Unternehmen Facebookseiten geschickt einsetzen. Er gab Tipps rund um die Funktionalitäten und worauf Sie achten müssen, wenn Sie sich hier präsentieren. Außerdem sprach er über Twitter, QR Codes und weitere Instrumente der Social Media Kommunikation, die Touristiker nutzen könne.
Quintessenz: Füllen Sie Ihre Präsenz bestmöglich aus und lassen Sie diese nicht einschlafen. Wer kreativ zur Kommunikation anregt, erreicht die Netzwerke bestehender Fans und Gäste.
Ein neuer Big Player im Social Web: Google+ und die neuen Unternehmensseiten
Der Suchmaschinen-Gigant öffnete sein soziales Netzwerk Google+ in der Nacht zum Dienstag auch für Unternehmen. Nachdem die Suchmaschinen vor einigen Monaten Google+ auf den Markt brachte und enorme Anmeldezahlen in kürzester Zeit vorweisen konnte, dürfen nun auch Unternehmen ihre eigene Unternehmensseite in diesem sozialen Netzwerk präsentieren.
Google+ – verdrängt es Facebook?
Bisher wussten wir, wie unser Hotel, das Restaurant oder die Destination am besten beworben wird und wo wir unseren (potentiellen) Gästen am besten zuhören: bei Facebook, Twitter und an den vielen Orten in den sozialen Netzwerken.
Nun wagt Google den Schritt in die sozialen Medien. Wie können Touristiker die neuen Möglichkeiten nutzen? Verdrängt Google das Netzwerk Facebook, das bisher so relevant für die Onlinekommunikation war.
Darüber ob es zur Konkurrenz zwischen Facebook und Google durch die Ähnlichkeiten kommt oder beide nebeneinander harmonieren werden, kann nur spekuliert werden. Derzeit scheint es, dass das Kommunikationsverhalten bei Google+ ein anderes ist als bei Facebook: ausführlicher, intensiver, überschaubarer und eher von den typischen “Early Adopters” genutzt. Wohin sich dies aber entwickeln wird, gilt es abzuwarten.
Stefan Niemeyer präsentierte den aktuellsten Stand von Google+ und zeigte, wie Unternehmen das Netzwerk und die neuen Unternehmensseiten nutzen können. Er gab Empfehlungen, wie Unternehmen das eigene Profil bei Google für den Nutzer optimieren und fit machen für zukünftige Neuerungen und das veränderte Nutzerverhalten in der gesamten Costumer Journey.
In der anschließenden Expertenrunde ging es um die Frage, welche Relevanz der neue Dienst tatsächlich für Unternehmen hat. Verdrängt Google mit seinen Produkten die anderen Netzwerke, Bewertungsportale und Buchungsmaschinen oder ist dies alles nur der typische Hype der Anfangsphase?
Google will das Internet der Zukunft sein, Google kauft immer wieder Dienste auf, um sich die Anwendungen zu eigen zu machen. Ob Vor- oder Nachteil dieses einheitlichen Systems, welches Google um sich herum aufbaut, ist noch nicht zu beantworten: Letztlich wird der Nutzer entscheiden, in welche Produkte er Vertrauen setzt und was ihm den größtmöglichen Mehrwert bietet. Diese werden sich durchsetzen.
Die Sicherheit der Daten in den sozialen Netzwerken
Eine Frage, die sich immer wieder stellt:
Was passiert mit den Inhalten, die ich als Unternehmen oder Privatperson auf sozialen Netzwerken publiziere?
Was der Nutzer wissen sollte: egal ob Facebook oder Google: Daten werden immer intelligenter gesammelt und kombiniert. Dies sollte jeden klar sein: kann ich mich mit den von mir freigegebenen
Aber auch Rechtliches ist noch immer in einer Grauzone: welche Daten darf ich verwenden, woran habe ich Rechte, welche Daten übergebe ich in dem Moment, wo ich etwas schreibe oder bei Facebook & Co.hoch lade?
Hier gilt wie für alle Fragen der eigene Präsenz: kann ich mich mit dem, was ich kommuniziere identifizieren (und das auch in 10 Jahren noch)und weiß ich, das ich in diesem Moment die Rechte daran an das jeweilige Portal abgebe.
Mit einem sehr passende Zitat ging es dann in die Mittagspause:
“Wann immer etwas kostenlos ist, bin ich nicht mehr der Kunde, sondern das Produkt.”
9. November 2011
Tagged Gast Messe, Salzburg, Social Media, Social Media Conference Day
Der Social Media Conference Day auf der Gast Messe in Salzburg
Wie Social Media den Tourismus verändert, beeinflusst und was die Branche von den Onlinemedien lernen kann
Gastronomie, Hotellerie und Nahrungsmittelindustrie: Themen, die für den Tourismus im Alpenraum und darüber hinaus von großer Bedeutung sind.
Fachmesse Gast in Salzburg
Die Fachmesse, die jeden Jahr unzählige Besucher nach Salzburg zieht und mit über 700 nationalen und internationalen Ausstellern ihren festen Platz in der touristischen Fachwelt, steht heute ganz unter dem Motto: wie können Gastronomen, Hoteliers und Touristiker Social Media und die vielen Möglichkeiten der Onlinemedien nutzen, wie nutzen Gäste und Urlauber die neuen Möglichkeiten und was bedeutet dies für die Branche?
Anwendungen und Möglichkeiten für den Tourismus und Gastronomie mit Social Media
Die eigene Präsenz im Internet ist heute Grundvoraussetzung, um aufgefunden zu werden, aber auch die eigene Leistung zu präsentieren und dem Unternehmen ” Gesicht zu geben”. Potentielle Gäste suchen in den sozialen Netzwerken nach Erfahrungs- und Meinungsberichten. Gäste vor Ort bewerten Erlebnisse und Orte, teilen Emotionen, Momente und Eindrücke mit ihren Freunden und Bekannten. Der gesamte Prozess des Urlaubs wird heute im Internet und zunehmend in den sozialen Medien abgebildet: von der Inspiration über die genauer Informationssuche zum Buchungsprozess online bis über die zeit während des Aufenthaltes und danach. In jedem Moment haben Unternehmen die Möglichkeit, den Nutzer anzusprechen und mit ihm zu kommunizieren. Wer weiß, wo er seine Gäste findet und wie er nicht nur mit ihnen “redet”, sondern auch Wünsche, Meinungen und Kritik heraushört und – liest, wird immer einen Vorsprung haben.
Der Social Media Conference Day 2011
Über Möglichkeiten, Instrumente und Praxisbeispiele wird beim Social Media Conference Day auf der Gast Messe in Salzburg gesprochen, Experten verraten Tipps und Tricks und zeigen, wie Sie die sozialen Medien für Ihr Unternehmen bestmöglich nutzen können.
Hier können Sie sich das Programm des Social Media Conference herunterladen.
7. October 2011
Tagged
Märkte sind Gespräche
Als Schlossblogger mit Praxisbeispielen im TourismusBesprechungsRaum
Gastbeitrag von Alexander von Halem
In gemütlicher Runde (insgesamt waren wir elf Personen) diskutierten wir am 6. Oktober im TBR der Salzburger Internetagentur NCM.at im Praktikerworkshop über Social Media und das Bloggen.
Mein persönliches Fazit: Die Chancen Social Media erfolgreich einzusetzen, um mit Gästen und Kollegen wertvolle Gespräche zu führen, die diese zu Partnern und Freunden machen, sind immens. Die Österreicher sind den Deutschen da noch weit voraus.

Alexander von Halem beim TourismusBesprechungsRaum
Ich zeigte im Workshop Praxisbeispiele, wie ich in unserem kleinen Landhotel Schloss Zeilitzheim im fränkischen Weinland Social Media einsetze und welche Erfahrungen ich speziell mit dem Bloggen gemacht habe. Im Gespräch mit den österreichischen Top Hoteliers konnte ich feststellen, dass diese auch schon teilweise sehr erfolgreich bloggen. Wir tauschten uns rege über unsere Erfahrungen aus.
Wichtigster Punkt, an dem wir uns wohl alle einig waren, ist, dass Social Media (Netzwerke wie Facebook, Nachrichtendienste wie Twitter, Blogs etc.) nicht als reine Marketingkanäle missbraucht werden dürfen, sondern dann für alle Seiten erfolgreich sind, wenn wir sie dazu nutzen Gespräche zu führen.
Welches Werkzeug oder Medium dabei genutzt werden sollte, hängt davon ab, mit welchen man sich persönlich wohl fühlt. Man muss nicht überall dabei sein, sollte aber wissen, welches Potential in den einzelnen Medien steckt. So diskutierten wir auch darüber, dass man Twitter erfolgreich nutzen kann, auch wenn man selbst nicht aktiv Twitter-Nachrichten verschickt; In dem man sich durch Listen zum Beispiel von Twitter branchenrelevante Nachrichten zusammen stellen lässt.
Die Möglichkeiten Freundschaften online auch im “realen Leben” zu vertiefen, fand besonderes Interesse. So berichtete ich vom “Twitter Picnic” mit meinen Twitter Followern in vergangenen April. Es kamen etwa 30 Follower mit ihren Familien zu uns nach Zeilitzheim. Nicht nur haben wir damals die Freundschaften vertiefen können; auch sind Synergien und Projekte zwischen den Teilnehmern entstanden. Im kommenden Jahr wird es daher wieder ein Twitter Picnic geben und die Anmeldungen trudeln bereits ein.
Eine wichtige Frage der Hoteliers war, wie oft man Blogbeiträge schreiben sollte und welche Themen sich eignen. Dazu gibt es natürlich keine allgemein gültige Antwort, aber wir waren uns einig, dass die Frequenz dem eigenen Mitteilungsstil entsprechen muss und eine gewisse Regelmäßigkeit vorteilhaft ist. Ich plädierte auch dafür Blogbeiträge so zu schreiben, wie man auch daheim mit seinen Gästen spricht. Die Themen sollten durchaus persönlich sein (wobei man hier natürlich zwischen privat und persönlich unterscheiden muss).
Mut machen wollte ich den bloggenden Hotelierskollegen, die Kommentare ihrer Leser im eigenen Blog vermissen: Das ist vollkommen normal. Für viele Menschen stellt das Kommentieren in einem Blog eine zu große Hürde dar. Dennoch werden Blogartikel viel öfter gelesen und verinnerlicht, als man meint. Das merke ich vor allem im Gespräch mit Gästen vor Ort. Auch sollte man seine Blogartikel (jeweils händisch ausgewählt für das jeweilige Zielpublikum) bei Facebook im eigenen Profil, der Facebookseite, Google+ oder Twitter verlinken. Die Diskussion findet zum Artikelinhalt findet dann oft eher dort statt, als im eigenen Blog.
Wir sprachen auch über die Chancen von Location-Based Services wie Foursquare, Gowalla, Google Places etc. und darüber wie man als Gastgeber durch besondere Angebote für diejenigen, die bei uns einchecken (und uns somit auch empfehlen), erhöhte Sichtbarkeit erreichen und mit unseren Gästen ins Gespräch kommen kommen.
Die Profis von NCM.at im Bereich Online Marketing (Julia Jung), Texterstellung (Karina Reichl) und Google Adwords (Marina Kogler) und Michael Mrazek gaben wertvolle Tipps aus ihren Fachbereichen. Und mit einigen Teilnehmern habe ich mich nun schon vernetzt und freue mich auf ein Wiedersehen bei anderer, hoffentlich genau so spannenden Gelegenheit!
Alexander von Halem
Weiterführende Links:
Alexander von Halem: http://flavors.me/barockschloss
Schloss Zeilitzheim, fränkisches Weinland: http://www.schloss-zeilitzheim.de/
Schlosstagebuch (Blog): http://zeilitzheim.blogspot.com/

Teilnehmer des TourismusBesprechungsRaums am 6.10.11
22. September 2011
Tagged f8, Facebook, Mark Zuckerberg, open graph, Timeline
Facebook wird neu, anders und erfindet sich neu
Vor wenigen Minuten ist die Präsentation von Mark Zuckerberg auf der Facebook f8 Konferenz zu Ende gegangen. Die Konferenz, auf der er die neue Richtung von Facebook vorgestellt hat.
Die Haupterkenntnis: Facebook wird noch sozialer und persönlicher
Die erste große Änderung wird das persönliche Profil betreffen. Mark zeigte das neue Produkt “timeline” bei dem es darum geht, das ganze Leben einer jeweiligen Person nachvollziehen kann. Ein Interessanter Ansatz, der Mensch wird dadurch zwar noch gläserner, kann aber sein ganzes Leben auf Facebook nachvollziehen und veröffentlichen. Das große Plus, wie ich finde, die neuen Funktionen sind von der Übersichtlichkeit und Nutzung sehr einfach und schön gestaltet – aber seht selbst:
Als weitere große Neuerung wurde die nächste Version Open Graph vorgestellt. Mit dieser Applikation soll es Unternehmen noch einfacher gemacht werden, Programme und Webseiten zu bauen, die sich dem Nutzer und dessen sozialen Umfeld anpassen. So stellte z.b. Spotify eine Komplettintegration von Facebook vor, die das Teilen und hören von Musik direkt in Facebook möglich macht. Ein neuer Weg die Musikinteressen der eigenen Kontakte zu entdecken und neue, interessante Musik für sich zu finden.
Alles in allem gab es ein paar sehr große Veröffentlichungen, deren Beobachtung und Entwicklung in Zukunft interessant sein werden – allen voran die neue Version des Open Graph. Wir werden sehen in welche Richtung, komplett personalisierte Webseiten auch den Reise- und Tourismussektor beeinflussen werden.
Die komplette Keynote kann hier angesehen werden.
Was haltet ihr von der Entwicklung, die Facebook gerade vorgestellt hat?
14. September 2011
Tagged Flugsuche, fly.com, Google, Reisebüro
Google und die Flugsuche
Gestern Abend hat Google mal wieder einen weiteren Vorstoß im Reisemarkt gestartet – die Google Flugsuche wurde öffentlicht vor- und online gestellt.
Bei dieser Suche hat man die Möglichkeit, den günstigsten Flug von A nach B zu finden. Funktioniert ähnlich wie die bekannten Flug Suchmaschinen fly.co, billigflieger.de, etc.
Mit dem Start der Flugsuche hat Google sein Reisesegment erweitert und die perfekte Ergänzung zum Hotelfinder geschaffen. Wozu braucht man jetzt noch Reisebüros, wenn man eh alles direkt auf Google abwickeln kann?




