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Google Places – es geht nicht mehr ohne!

Voraussetzung für Hotelfinder, Unternehmensseite & Co.

Google-Places begannen als einfache Eintragungen auf der Karte. Inzwischen sind sie aber zum gemeinsamen Ausgangspunkt für die verschiedensten Google-Dienste geworden. Der Place ist heute eine absolute Grundvoraussetzung für das Online-Marketing.

Auch wenn der Google-Place heute schon zum Großteil im Bewusstsein der Hotels, Geschäfte und Dienstleister angekommen ist, verschenken immer noch Betreiber viel Potenzial

Inzwischen ist der Place in die verschiedensten Google-Dienste integriert und stellt etwa die Basis dar für:

  • Unternehmensseiten
  • Google+ Profile
  • Hotel Finder
  • Google Bewertungen

Informationen über den Betrieb

Der Google Place erfüllt zwei Hauptaufgaben: Zum einen dient er natürlich der direkten Information. Telefonnummer, Adresse, Lage in der Stadt – wer den Namen des Geschäfts oder andere Informationen kennt, findet so am schnellsten das benötigte, etwa den genauen Standort, heraus.

Der Place in den Suchergebnissen

Nur eine Salzburger Buchhandlung hat einen Google Places Eintrag angelegt.Der zweite Vorteil eines gut geführten Place ist eine höhere Position in den Suchmaschinen, sowohl bei den Places, als auch generell. Wie leichtfertig hier potenzial verschenkt wird, können Sie selbst testen, indem Sie zum Beispiel nach einer Buchhandlung in Salzburg suchen. Mit richtig geführtem Place und somit auf der Karte mit dem typischen Pin gekennzeichnet, gibt es genau eine einzige.

Richtiges Optimieren des Place

Zunächst muss der Ort Ihres Unternehmens „geclaimt“, also beansprucht werden. Bei diesem kostenlosen Vorgang wird ein von Ihnen eingereichtes Dokument überprüft. Dieser Vorgang kann bis zu 14 Tagen dauern. Dann können Sie mit der Optimierung beginnen:

  • Bilder optimieren
  • Informationen und Beschreibungen eintragen: Firmenname, Telefonnummer, Adresse, Webseite, …
  • Zu Bewertungen bzw. Erfahrungsberichten motivieren: Die Google-Bewertungen stehen erst am Anfang, werden aber immer wichtiger.

Der Google Place ist also ein virtuelles Aushängeschild Ihres Unternehmens. Der Aufwand dafür ist, gemessen am Nutzen, relativ gering und gehört zu den absoluten Basics des Online-Marketings.

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Das Google Freshness Update – Google will uns geben, was wir wirklich brauchen

… und das immer zur richtigen Zeit

Das Google Freshness Update 2011

Noch aktueller: die Google Suchergebnisse

Der Suchmaschinengigant will nur unserer aller Bestes. Deshalb überlässt er das, was wir bei unseren täglichen Suchen in den Weiten des Internets finden, nicht dem Zufall und schon gar nicht findigen SEO-Experten, die so manche Webseite zwar an die Spitze der Suchergebnisse bringen, leider aber den Suchenden inhaltlich nicht viel weiter.

Grund: nachdem Google Anfang 2010  das sog. Caffeine- Update  seiner Datenstruktur einführte, war es nun viel einfacher und schneller möglich, in die Suchergebnisse zu bringen. Aktualität und Echtzeit standen hier im Fokus. Die sozialen Netzwerke, Blogs, Foren, Bilder- und Videoarchive und jegliche Echtzeitergebnisse wurden nun stärker in die Suche einbezogen. Warum? Google argumentierte damit, dass Nutzer heute durch die Vielzahl an unterschiedlichsten Medienformaten im Netz auch multimediale und aktuellste Inhalte erwarten. Egal wo Inhalte veröffentlicht werden – Google sorgte für eine schnelle Indexierung und umfangreich-multimediale  Auswahl an aktuellen Ergebnissen, die Suchmaschine wurde schneller, aktueller und umfassender. Außerdem wollte Google – mit schlauem Blick in die Zukunft- gewappnet sein für den Anstieg an Informationen, die relevante Suchergebnisse liefern, egal in welchem Format (Blog, Bilder, Videos,etc.).

Einen Nachteil brachte die sehr schnelle Entwicklung allerdings mit sich: findige SEO-Experten machten sich dies zu Nutze und ließen sog. Content-Farmen wie  Pilze aus dem Boden sprießen. Hintergrund: diese Plattformen (Blogs, Artikel-Verzeichnisse) hatten im Netz nur einen Grund: Google vorgeben, relevante Inhalte zu haben. Hier wurden Texte, Bilder, Videos, Grafiken gesammelt um möglichst viele Klicks zu erzielen. Die Inhalte waren in vielen Fällen zwar groß und auf die Suche optimiert, aber boten nur oberflächlichen Nutzen. Häufig standen Online- Werbung als Geschäftsmodell hinter diesen Portalen oder Blogs. Nutzer kamen über ausgefeilte SEO-Maßnahmen und das Thema auf die Seite und somit zur angekauften Werbung. Inhaltlicher Mehrwert für den Nutzer bestand kaum, relevante Suchergebnisse erschienen weiter unten in den SERPs. „So billig und so schnell wie möglich produziert und massenhaft vorhanden- das Mc Donald‘ s der Onlinemedien!“ – so betitelte Michael Arrington, Gründer und Chefredakteur von TechCrunch diese Content-Farmen.

Das Panda – Update: Kampf gegen die Farmen

Dies wiederrum erkannt Google und bemühte sich um Abhilfe mit dem Panda Update. Denn Ziel der Suchmaschine ist es natürlich, dem Nutzer relevante Inhalte zu bieten … und die Werbeeinnahmen selbst zu steuern, die an SERPs gebunden sind ;-)

So räumte Google mit dem sog. Panda-Update seinen Suchalgorithmus auf. Wenn Content, dann sollte er „unique“ sein. Vollgepumpte Seiten, ohne erkennbaren Mehrwert wurden abgestraft. Gute Inhalte wurden definiert und sollen die Zukunft der besten SERPs darstellen. Neben dem Inhalt wurden gleich auch Usability einer Seite (Verweildauer, Struktur, …) analysiert, also: wie gut und schnell findet der Nutzer, was er sucht? Außerdem stellte Google auf der Seite befindliche Werbung mit den Inhalten in Relation: dünne Inhalte, viel Werbung hatten da keine guten Karten. Was aber viel Gewicht erhielt, ist die soziale Suche: Inhalte, die von Freunden und Bekannten aus den sozialen Netzwerken empfohlen wird, bekommt höheren Stellenwert.

Ein Ergebnis ist die Einführung des Google+ Buttons und dem Google-eigenen Netzwerk Google+, welches helfen soll, hochwertige Inhalte von der sozialen Seite her zu identifizieren. Beim Panda waren ca. 6%-12% der Suchanfragen betroffen (12% eher in den USA).

Freshness Update

Nach zwei schon sehr evolutionären Algorithmus-Änderungen, schlägt die Suchmaschine nun eine neue Richtung ein, von der ganze 35% aller Suchanfragen betroffen sein sollen. Im Mittelpunkt steht die Aktualität der Inhalte- oder besser: HOCHAKTUELL-relevante Inhalte sollen ausgegeben werden. Basis ist die vor 1 Jahr geschaffene Caffeine- Struktur. Wer also nach „Klimt und Wien“ sucht, wird so kurz vor dem Klimt- Jahr (2012) eher Ergebnisse erhalten, die sich um Ausstellungen, Termine, Museen und Informationen rund um das Klimt Jahr und dessen 150. Geburtstag drehen, als um seine Wiener Lebensgeschichte und sein Wirken in Wien. Google weiß, dass bei vielen Suchanfragen die Aktualität im Vordergrund steht – auch wenn es zur gleichen Suchanfrage viele andere relevante Inhalte gibt. Anders bei der Suchanfrage zum Wiener Künstler Otto Wagner. Hier erscheinen eher allgemeine und zeitlich unabhängige Ergebnisse.

Google bewertet im Freshness Update also Themen und Ergebnisse mit Aktualitätsbedarf. Ganz neu ist das nicht, schon länger wurden Trends und News berücksichtigt. Neu ist aber, dass die jüngsten Ergebnisse bevorzugt werden. Dies wird Blogs und News-Seiten weiteren Aufwind ermöglichen.

Wichtig dabei: Google erweitert und ersetzt seinen neuen Algorythmus nicht. Unique Content, soziale Faktoren, Mehrwert und Nutzerfreundlichkeit der Seite stehen weiterhin hoch im Kurs!

Google also sagt, dass Webseiten nun die Verfeinerung des Caffeine Updates  in enormer Geschwindigkeit gecrawlt werden um die aktuellsten Ergebnisse sofort anzuzeigen, auch jene, die erst wenige Minuten alt sind.

Drei Aspekte werden hier im Zusammenhang mit dem Grad Aktualität die Ergebnisse beeinflussen:

  1. Jüngste  und Hot Topic Ereignisse: hier gehen Inhalte kürzester Zeit in die Ergebnisse (statt Stunden ist eine Indexierung innerhalb von Minuten möglich).
  2. Regelmäßig wiederkehrende Ereignisse: Hier möchte Google, dass sich die Ergebnisse die aktuellsten Ereignisse beziehen. „Opernball Wien“ soll also vor allem den 2012 stattfindenden Opernball bevorzugen, weniger die Berichte aus vergangene Jahren.
  3. Frequent Updates: Manche Informationen ändern sich schnell und häufig, sind aber keine aktuellen Ereignisse. Beispiel: die Suche nach „das beste Smartphone testbericht“ soll die aktuellsten Testberichte ganz oben anzeigen, nicht die besten Smartphones, die noch 2009 identifiziert wurden.

Was wir aus den Neuigkeiten lernen:
Google wird nicht müde, die Suchergebnisse auf unsere Bedürfnisse bestmöglich zu optimieren. Für die Welt der Webseiten und Blogs bedeutet dies ein weiteres Signal: Mehrwert (durchdachte Inhalte, Aktualität und der Fokus auf dem Suchverhalten) ist die Währung im Netz und wird es auch bleiben.

Und wer profitiert davon?

Auf der einen Seite die Suchenden. Wir wissen nun endlich, wo der Link zu “Aktuellste Ergebnisse” hinverschwunden ist. Google spart uns lange Klickwege und erspart uns veraltete Informatonen.

Inhaltslieferanten, die tatsächlich für den Nutzer schreiben und Inhalte produzieren, werden mit schönen – vieleicht sogar minutenschnellen Suchergebnissen ihres Contens belohnt.

Gewinner und Verlierer gibt es in der Art wie beim Panda Update nicht, da beim Freshness Update weniger bestraft wurde. Eher gibt es “Dazugewinner” durch das das Frehness Update für einige bekannte Seiten, die Searchmetrics aufzeigt.

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Von Pandas, Äpfeln und anderen Mysterien: die unendliche Jagd auf Google

Google, der Apfel und andere Mitspieler

Google, der Apfel und andere Mitspieler

Was macht eigentlich eine Suchmaschine, wenn sie nicht sucht? Was geschieht, wenn eine Suchmaschine versucht, mehr zu sein, als das, was sie ist? Warum wird eine Suchmaschine plötzlich zur Gejagten und dann selbst zum Jäger?

Vor einiger Zeit wurde ich leicht belächelt, als man entdeckte, dass ich mir für den Begriff „Google“ einen Alert gesetzt habe. Und ja, ich google sogar nach dem Wort „Google“ Warum? Ganz einfach: Selten gehe ich über die normale Google Startseite auf die Suche nach Informationen, Neuigkeiten und den Antworten auf meine Fragen. Somit nehme ich oft gar nicht sofort wahr, wenn sich wieder etwas verändert hat.

Außerdem ist manch eine Veränderung der Suchmaschine gar nicht immer auf Anhieb zu erkennen. Schön, wenn andere das in eigenen Worten erklären. Und da in den vergangenen Wochen so einiges geschehen ist, möchte ich zum Start in die neue Woche einen Rückblick geben, der nur der Suchmaschine gewidmet sein soll. Warum gerade jetzt?

Mir ist aufgefallen, dass Google gerade die Gemüter vieler Nutzer erhitzt:

  • Die armen SEO-Farmer haben Angst vor der Rache des Panda.
  • Ein großer Fensterhersteller feiert große Käufe und kam somit dem Suchgiganten zuvor.
  • Das Buch der vielen Gesichter zeigt sein Janus-Gesicht und zettelt PR-Streit an.
  • Das Obst, das seinerzeit Newton zu seinem “Heureka” -Erlebnis verhalf, läuft dem Suchmaschinengiganten seinen Weltrang in der Markenwelt ab.
  • Die Suchmaschine selber jagt mobilen Trends hinterher und erschafft die Vorstufe einer Eier legenden Wollmilchsau.

Und ganz nebenbei werden die Nutzer von allerhand neuen Eindrücken überrascht, wenn sie sich vom allwissenden Big Brother durch die Weiten des Netzes jagen führen lassen.
Aber beginnen wir ganz von vorn:

Google jagt schlechten Content

In Angst und Schrecken versetzte uns vor Kurzem das sog. Panda-Update, auch Farmer Update genannt. Es ist nicht das erste seiner Art. Farmer Updates gab es schon einige – allerdings griff die Suchmaschine dieses Mal ganz besonders hart durch. Google verkündete die Veränderung des ohnehin hoch-amöben Suchalgorithmus. Ziel: Webseiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten werden von nun an besser ranken als jene, die die Spielregeln des Pandas nicht befolgen.

Noch gilt diese Verschiebung der SERPs für englischsprachige Suchanfragen, wird sich bestimmt auch auf den deutschsprachigen Raum ausweiten. Ganz gleich aber, ob es noch nicht über den großen Teich geschwappt ist oder schon morgen auch hierzulande als Pandas Ankunft von den einen gefeiert und den anderen gefürchtet wird: Die Hintergründe der Neuerungen und die verschärften Ansprüche an Inhalte, die ins Netz geschossen werden, sollten immer und egal ob auf einem Blog oder einer Webseite schon längst Standard sein.

Wer nicht blind dem besten Ranking und dem neusten Algorithmus hinterherläuft und versucht, auf SEO-unethische Weise Nutzer auf seine Seite zu bekommen locken, sondern ganz nach dem Google-Motto “User First” seine Inhalte mit der Brille des Users aufbaut, wird sich auch in Zukunft behaupten. FAZIT: Content is King – aber nur, wenn er Mehrwert stiftet, es der Eigene ist, nicht von Farmen geerntet wurde, mit Werbung und Keywords zubetoniert wurde, sowie in Sachen Design und Social Media-Vernetzung durchdacht ist.

Microsoft macht Jagd auf Google

Microsoft-Chef Steve Ballmer zeigte sich in Kampfeslaune, als er verkündete, Microsoft habe den VoiP Dienst Skype gekauft. Für 8,5 Milliarden US-Dollar ging der Deal über den Tisch. Von Seiten des Internet-Telefondienstes wurde die Übernahmen eher nüchtern verkündet. Für Steve Ballmer steht eine neue Zukunft der Echtzeit-Video- und Sprachkommunikation bevor. Ein Rückschlag für Google, der ebenfalls mit dem Online-Telefondienst geliebäugelt hatte.

Aber auch andere stehen dem Megadeal durchaus kritisch gegenüber: Nutzer von microsoft-fremden Betriebssystemen. Bei ihnen schrillen sofort die Alarmglocken. Was geschieht mit Skype-Anwendungen auf Geräten, die nicht auf die Fenster-Betriebssysteme setzen?  Microsoft-CEO Steve Ballmer versprach, dass sich vorerst für alle nichts ändern würde und man dafür sorgen werde, dass Skype nicht nur für Windows-Betriebssysteme einsetzbar sein wird. FAZIT: Skype wird weiterhin „verfügbar“ sein für alle Geräte und Betriebssysteme, die nicht aus dem Hause Microsoft stammen… Verfügbarkeit aber heißt nicht Usability und Gesamtumfang neuer Anwendungsmöglichkeiten. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Google macht Jagd auf Windows

Google-Mitgründer Sergey Brin stellte das neuen Chromebook vor und mit diesem revolutionären Gerät die Existenz von Windows auf dem Desktop/ auf Laptops infrage – ja, man geht  noch einen Schritt weiter: Der Suchmaschinen-Gigant erklärte das Ende der PC Ära zugunsten eines völlig web-basierten Modells. Schnell, günstig und immer überall online und garantiert ohne Microsoft. So wurden diese und viele weitere Vorzüge des neuen hauseigenen Notebook präsentiert.

Google liefert die Software, Samsung und Acer die behebergenden Rechner. Was genau das Chrome-Betriebssystem leisten kann, werden wir sehen. Vielversprechend klingen die selbst gegebenen Vorschusslorbeeren schon.Um das Vertrauen zu stärken, wurde auf der Entwicklerkonferenz Google I/ O 2011 nicht nur das neue Notebook umworben, sondern der überarbeitete Browser Google Chrome und das neue Betriebssystem Chrome OS.

Facebook macht Jagd auf Google

Wer sich in so viele fremde Fahrwasser begibt, muss sich über weitere Angriffe und Neider Konkurrenten nicht wundern. Ein Big Player, der gerade ganz vorne dabei ist sein möchte, versucht seit einiger Zeit selbst eine Suchmaschine zu werden. Auch wenn man ein so wichtiges Rädchen im Web-Getriebe ist, sollte man vielleicht doch nicht unbedingt Sand in die Getriebe der anderen streuen – nicht, wenn man nicht daran denkt, dass es gerade der E-Mail-Verkehr ist, der schon so vieles hat auffliegen lassen und nicht wenige Kopf und Kragen kostetet.

Dieses Mal war es Facebook. Das Zuckerberg’sche Imperium beauftrage die PR-Agentur Burson-Marsteller, hier und da die Achillesferse des Big Brothers des Internets anzuprangern. Die Kampagne sollte den Datenschutz in Frage stellen, der auch so schon immer wieder kritisch hinterfragt wird. Der Angriff flog auf und wurde zum PR-Gau, der nach hinten losging. Aber Verzeihen ist ja eine der Grundtugenden… mal sehen, wie lange dieser Faux Pas Nachwehen haben wird.

Apple jagt Google

Ein weitere Ego-Knacks dürfte dem Such-Imperium wohl der Verlust seines Throns in der Welt der Marken bereitet haben. Apple löst Google in diesem Jahr als wertvollste Marke der Welt ab. Die 6. Auflage der BrandZ-Markenwert-Studie des internationalen Marktforschers Millward Brown verweist den Such-Primus nach 4 Jahressieegen in Folge auf den 2. Platz. Mit einem Minus von 2% kann die Suchmaschine “nur” noch einen Wert von 111,5 Mrd Dollar vorweisen. Steve Jobs’ Imperium erkämpfte sich mit 153,3 Mrd US-Dollar die Pole Position. Bronze ging mit einem 100 Mrd Dollar-Wert an IBM.

Jagd auf altes Design

Wer möchte sich schon gerne als altbacken und wenig abwechslungsreich präsentieren? Neben all dem hin-und her Gejage verändert die Suchmaschine nicht nur ihren Suchalgorithmus, sondern auch das Design. So testet man derzeit, wie Suchergebnisse ohne die uns bekannten Unterstreichungen aussehen und wie eine neue Farbgebung ankommen könnte.

Ob ein neuer Blauton und mehr Weißraum zwischen den Suchergebnissen zu veränderten Klickraten führen, einfach nur neuer und schicker aussehen soll oder Platz für mehr Werbung lassen soll, sei mal in den Raum gestellt. Aber darüber ob und wann wir das neue Design tatsächlich bewundern dürfen, wird derzeit noch spekuliert.

Fazit: So ein paar visuelle Veränderung machen auf jeden Fall mehr Spaß als die Angst vor Pandas und bösen Verleumdungen von sozialen Netzwerken. Diese Neuigkeiten sind für den einen spannend, für den anderen hoch relevant, für wieder andere maximal nett zu wissen. Mir beweisen die doch sehr unterschiedlichen Neuigkeiten rund um die Mega-Suchmaschine aber, dass es sich durchaus lohnt, Augen und Ohren offen zu halten, an der Google am Ball zu bleiben und den Alert auf Google selbst ruhig weiter laufen zu lassen.

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Ziele der Suchmaschinenoptimierung

Rankings vs. Umsätze

Was ist das Ziel der Suchmaschinenoptimierung? Die Antworten auf diese Frage sind vielfältig und oft widersprüchlich. Soll eine Website möglichst hohe Rankings mit vielen Suchbegriffen in den Suchmaschinen erzielen? Oder sind möglichst viele Anfragen wichtiger?

Grundsätzlich stellt sich beim Launch einer neuen Website – gerade im Tourismus –  die Frage: Wie schaffe ich es, dass meine Seiten möglichst gut gefunden werden und gleichzeitig möglichst benutzerfreundlich sind. Wenn ich eine Website optimiere, muss ich beide Komponenten im Blick behalten. Es gibt immer Möglichkeiten, eine Website zu optimieren und die Auffindbarkeit zu verändern. Dabei sollten niemals zu viele Veränderungen in kurzer Zeit gemacht werden, ohne die Auswirkungen zu testen.

Auswirkungen von Optimierungen

Beim Testen der Auswirkungen muss ich ebenfalls beide Seiten betrachten – Suchmaschinenverweise und –Anfragen. Es kann durchaus passieren, dass Rankings und Traffic gesteigert wurden, aber gleichzeitig die Anfragen rückläufig sind. Gerade im Bereich „Webseiten Text“ können Änderungen solche Auswirkungen haben. So kann eine leichte Steigerung der Keyworddichte auf einer Seite eine bessere Suchmaschinen-Positionierung  eines bestimmten Suchbegriffs bedeuten. Für den Leser der Seite kann diese Änderung allerdings bedeuten, dass der Text nicht mehr flüssig lesbar ist und uninteressant wird.

Ein volles Hotel – das oberste Ziel

Alle Optimierungen einer Website müssen im Hinblick auf ein Ziel ausgerichtet sein: Möglichst viele Übernachtungen zu verkaufen. Erreicht wird dieses Gesamtziel aus der Kombination mehrerer Einzelfaktoren:

  • Verbesserung der Rankings der Suchbegriffe
  • Steigerung des Traffics auf der Website
  • Verbesserung der Usability (Benutzerfreundlichkeit)
  • Steigerung der Conversion-Rate (Verhältnis Anfragen zu Anwendersitzungen)

Im Idealfall resultieren die Arbeiten an einer Website in einer langsamen, aber stetigen und nachhaltigen Steigerung der Umsätze – also Anfragen und Buchungen. Es ist daher wichtig, dieses Gesamtziel im Auge zu behalten, und nicht nur einen der Teilfaktoren für sich alleine zu betrachten.

Der Original-Artikel ist beim Search Engine Guide zu lesen.

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Das Ende des Internet Explorer 6

Ende vergangener Woche hat Microsoft das Ende des IE 6 angekündigt und eine Kampagne zum Löschen des veralteten Browsers online gestellt.

IE6-Nutzung weltweit

IE6-Nutzung weltweit

Der IE 6 wurde im August 2001 als Standardbrowser für das damals neue Betriebssystem Windows XP entwickelt und auf den Markt gebracht. Zu seiner Zeit war dieser Browser sicher einer der Besten und weit entwickeltsten Browser am Markt. Allerdings entwickelten sich mit der Zeit nicht nur die Browser weiter sondern auch die Techniken um innovative Webseiten und -anwendungen richtig darzustellen. Der Anspruch auf Seite der Entwickler und auch der Nutzer stieg ständig an. Der IE6 konnte hier einfach nicht mehr mithalten.

Google, als einer der größten Online-Konzerne setzte im März 2010 ein Zeichen uns stellte den Support seiner Dienste Google Docs, Google Sites und auch Youtube für den Internet Explorer 6 ein.

Microsoft selbst versucht nun diesen in die Jahre gekommenen Browser von den Rechnern der Internetnutzer zu verbannen und ruft mit seiner Seite: ie6countdown.com dazu auf, alle darauf hinzuweisen, dass es inzwischen modernere Browser gibt als den IE6 – die auch alle aktuellen Webseiten unterstützen und fehlerfrei anzeigen.

Welchen Browser nutzen Sie eigentlich und mit welchem haben Sie die besten Erfahrungen gemacht?

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Links kaufen und verkaufen

Was hält Google davon?

Eine gängige Praxis zur Verbesserung von Rankings in Suchmaschinen ist das Kaufen von Links. Für das Search Quality Team von Google gilt das eindeutig als Linkspam. Mittlerweile hat Google gelernt, gekaufte Links zu erkennen. Sowohl Käufer von Links als auch deren Verkäufer müssen damit rechnen, abgestraft zu werden.

Normalerweise bedeutet so eine Abstrafung, dass die gekauften Links in ihrer Relevanz abgestuft werden. Sie bewirken also keine Verbesserung in den Suchergebnissen mehr. Gekaufte Links können auch von Internet-Usern an Google gemeldet werden.

Bessere Linkbuildingmöglichkeiten

  • Aktivitäten in Foren und Blogs: Müssen thematisch passen zur Website passen, sonst gelten gesetzte Links als Spam.
  • Bereitstellen von nützlichen Tools
  • Beantwortung von Fragen und Problemen zum Thema
  • Unterhaltsame Inhalte – zu Inhalten, die Spaß machen, wird gerne verlinkt
  • Langfristiger geplanter Linkaufbau
  • Einbindung der “Share it”-Funktion: Besucher können die Inhalte mit wenig Aufwand auf Facebook, Twitter und anderen Plattformen teilen.

Müssen jetzt alle verkauften Links von meiner Website gelöscht werden, um einer Abstrafung durch Google zu entgehen? Nein, sie müssen lediglich mit dem “no follow”-Attribut versehen werden. Dadurch geben Sie keinen Pagerank mehr weiter. D.h. den Suchmaschinen wird dadurch angezeigt, dass der Link bezahlt ist, und keine Auswirkungen auf die Positionierung in Suchmaschinen haben soll.
Weitere Infos gibt es dazu auf dem Google Blog für Webmasters.

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“Read more”-Funktion und Google

Abstrafung als Hidden Content?

In den grauen Vorzeiten der Suchmaschinenoptimierung – also in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts – versuchten Spammer, Google mit so genanntem Hidden Content auszutricksen. Es wurden Suchbegriffe, die zwar ein hohes Suchvolumen, mit den Inhalten der Website jedoch nichts zu tun haben, in die Seiten eingebaut. Durch weiße Schrift auf weißem Hintergrund wurde erreicht, dass die Keywords für Suchmaschinen lesbar waren, nicht jedoch für den Besucher.

Natürlich haben Google und die anderen Suchmaschinen schnell dazu gelernt. Heutzutage funktioniert diese Methode nicht mehr – im Gegenteil, hidden content kann zu einer Abstrafung führen Im schlimmsten Fall verschwindet der ganze Internet-Auftritt für ein paar Wochen aus dem Google Index. Vor ein paar Jahren ist das z.B. einem namhaften Autohersteller passiert. Daher wird diese Methode der selben Schrift- und Hintergrundfarbe heute kaum mehr angewandt.

“Read more”-Funktion

Da suchmaschinenoptimierte Texte mit 250 – 350 Wörtern die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen erheblich verbessern, wurde in letzter Zeit in vielen Webseiten die “read more”-Funktion eingebaut. D.h. ich sehe beim ersten Öffnen der Seite nur einen Teil des Textes – in den meisten Fällen so viel, dass ich noch nicht nach unten scrollen muss. Beim Anklicken von “Lesen Sie mehr…” öffnet sich der Rest des Textes.

Jetzt ist natürlich der Gedanke nicht abwegig, dass dieser design-technische Eingriff von Google genauso empfunden wird wie die weiße Schrift auf weißem Hintergrund, eben als Hidden Content. Der Chef des Anti-Spam Teams von Google – Matt Cutts – hat sich dazu folgendermaßen geäußert:

 



 

Die “Read more”-Funktion kann also als Hidden Content eingestuft werden, wenn der primäre Text extrem kurz oder nicht existent ist, und sich beim Anklicken auf “Lesen Sie mehr…” dann ein extrem langer Text öffnet – acht Seiten oder mehr. Im schlimmsten Fall sind dann noch alle erdenklichen Suchbegriffe in diesen Text hinein gestopft.

Wenn also der zuerst zu sehende Text und der geöffnete in einem sinnvollen Verhältnis zueinander stehen, wird die Verwendung der “Read more”-Funktion nicht als Hidden Content abgestraft. Die Länge des gesamten Textes, der nach dem Öffnen sichtbar ist, sollte auf jeden Fall einer durchschnittlichen Webseite entsprechen, also nicht mehr als ca. 350 Wörter enthalten.

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Design vs. Text?

Machen Texte das Design kaputt? Ist der Text das verkaufsfördernde Instrument? Kann man die beiden eigentlich getrennt betrachten wenn es um Webseiten geht?

Texter wie Designer sind sich sicher, dass ihr eigener Aufgabenbereich der entscheidende ist für eine funktionierende Webseite. Rick Sloboda, Senior Web Copywriter von Webcopyplus, stellt in seinem englischen Artikel einige Verhältnisse richtig:

Um Text und Design zu einer funktionierenden Seite zu vereinen, müssen Grafiker und Texter in vier grundliegenden Punkten die gleiche Grundlage haben.

  • Zweck
  • Zielgruppe
  • Markenkommunikation
  • Technischer Hintergrund.

Zweck

Beim ersten Gespräch sind sich überraschenderweise manche Auftraggeber selbst nicht ganz klar über den Zweck der Seite. Wenn es eine aktuelle und schriftliche Form der Marketing-Strategie des Kunden gibt, die dem Texter wie dem Designer vorliegt, könne viele Probleme von vornherein vermieden werden. Ansonsten hilft nur: Fragen bis alles klar ist. Eine Hilfe dabei kann ein Fragenkatalog sein, der für verschiedene Kunden verwendet werden kann.

Zielgruppe

Wer sich an jeden richtet, erreicht niemanden. Schließlich sucht man im Internet gezielt einen kompetenten Spezialisten. Meistens ist es eine Hauptzielgruppe und ein oder zwei Nebenzielgruppen. Bevor irgendetwas designt oder getextet wird, muss klar sein, um WEN es geht. Der erste Eindruck und die Ansprache müssen aufeinander und vor allem auf die Zielgruppe abgestimmt sein.

Kommunikationslinie der Marke

Jede Marke hat ihre eigene Persönlichkeit. Das Design und der Text müssen dazu passen. Ein lustiges und extravagantes Design passt nicht zu Texten über Sicherheit und Vertrauen, gereimte oder blumige Sprache nicht zu einer direkten und einfachen Marke. Texter und Designer führen und verstärken die Glaubwürdigkeit der Marke durch ein konsequentes Umsetzen der Markenphilosophie.

Technische Voraussetzungen

So toll manche Ideen auch sein mögen, scheitern sie oftmals an den technischen Voraussetzungen. Nicht jeder User hat die neuste Version sämtlicher Plug-Ins oder Browser. Eine Abklärung und Beschränkung auf die gängigen Mittel, erspart ein langes Nachbessern oder das komplette Scheitern der Strategie.

Zusammengefasst werden das Projekt und vor allem die Folgen des Projektes nur erfolgreich, wenn Designer, Texter und Auftraggeber nach einem Prinzip arbeiten.

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So funktioniert Google

(Quelle: www.google.com/howgoogleworks)

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Suchmaschinenoptimierung für Bing

Auch wenn Google bei den Suchmaschinen am Markt immer noch die unangefochtene Nr. 1 ist, sollte man deren Mitbewerber nicht übersehen. Microsofts Bing hatte im Oktober 2010 einen Anteil von 11.5% am weltweiten Suchvolumen (gegenüber Google mit 66.3%.). Zählt man noch Yahoos 16.5% dazu, ergibt das insgesamt 28%, also schon knapp ein Drittel.

Angesichts dieser Zahlen stellt sich die Frage, ob man auch für Bing optimieren sollte, nicht mehr.

Was ist bei der Optimierung für Bing zu beachten? Grundsätzlich gilt, dass ein hohes Ranking für einen bestimmten Suchbegriff bei Google nicht unbedingt ein ähnliches Ranking bei Bing bedeuten muss. Natürlich gibt es jedoch beim Optimieren Parallelen, weshalb man auch nicht zwei Websites benötigt, um bei beiden Suchmaschinen Erfolg zu haben.

Folgendes sollte bei der Bing-Optimierung beachtet werden:

  • Niedrige Keyword-Density: Weniger ist mehr bei der Dichte der Suchbegriffe, sonst landet man schnell in der Kategorie „Spam“.
  • Einzigartigkeit: Title Tag und Meta Description sollen für jede Seite einzigartig sein. Der Title Tag muss sich auf den Inhalt des Seitentextes beziehen.
  • Für den User interessanten Inhalt erstellen
  • Konzentration auf ein Thema, keine zu weit gestreute Keyword-Sammlung
  • Bezüglich Backlinks auf die Website gilt: Qualität vor Quantität, wichtig ist Themenrelevanz
  • URLs sollen Keywords enthalten.

Alles, was bezüglich Suchmaschinenoptimierung in Google nicht erlaubt ist, sollte man auch bei der Bing-Optimierung nicht machen. Damit schadet man erstens dem Ranking der Website auf Google, zweitens wird Bing über kurz oder lange ebenfalls diese Techniken anden.

Grundsätzlich möchte Bing, dass Webmaster ihre Websites in den Bing Webmaster Tools einreichen. Diesen Websites schenkt Bing dann mehr Vertrauen als anderen. Daher empfiehlt sich das Übermitteln der Website inklusive ihrer xml-Sitemap als ersten Schritt, um von Bing beachtet zu werden.

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