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Google weiterhin klarer Marktführer!

Google ist nach wie vor die unangefochtene Nummer Eins unter den Suchmaschinen – und zwar weltweit. Das hat eine Marktanteilsstudie von comScore ergeben. Hier der Aktikel zur Studie von Jack Marshall: http://www.clickz.com/3634857.

Das Ergebnis überrascht Internet-Insider nur wenig:comScore untersuchte die weltweiten Marktanteile der internationalen Suchmaschinen für die Monate Juli 2009 vs. Juli 2008. Das Ergebnis ist so klar wie vorhersehbar: Google ist die weltweit am meist genützte Suchmaschine – noch immer.

googleNicht nur das Google weiterhin den globalen Suchmaschinenmarkt dominiert, Google wächst auch schneller als alle Mitbewerber – so die Daten von comScore. Google konnte im Juli 2009 rund 76,7 Billionen Suchanfragen verzeichnen – das ist ein Anstieg von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seinen Marktanteil hält Google vorbildlich: Google ist mit 67 Prozent aller Suchanfragen die führende Internetsuchmaschine weltweit. yahoo

Die Zukunft der Suchmaschinen: Heiß umkämpfter Markt

Seit Yahoo und Bing gemeinsam gegen die Vormachtstellung von Google in den Ring gestiegen sind, ist die Zukunft des Suchmaschinenmarktes wieder spannend geworden. Dass sich die neue Stärke des Teams Yahoo/Bing noch nicht in den Zahlen niederschlägt, ist leicht erklärt: Yahoo und Bing kämpfen noch nicht lange mit vereinten Kräften (siehe auch: http://www.tourismusbesprechungsraum.at/microsoft-und-yahoo-gegen-google.htm), Doch zu verachten ist das Yahoo/Bing Duo dennoch nicht: Im Juli 2009 wurden 10,7 Prozent aller Suchanfragen mit Yahoo und Bing getätigt.bing

Wer suchet der findet: Das Internet als Nachschlagewerk für alles!

Insgesamt wurden mehr als 113 Billionen Suchanfragen getätigt – und das nur im Juli 2009. Am meisten gesucht wird in Europa. Rund 32,1 Prozent aller Suchanfragen entfallen auf Europa.

Mein Fazit: Es wäre falsch zu leugnen, dass ich mich für Google über dieses tolle Ergebnis freue. Dennoch mein Tipp: Im Webmarketing sollte man Yahoo/Bing nicht aus den Augen lassen. Denn eines ist klar: Bing und Yahoo werden mit vereinten Kräften versuchen, das Machtverhältnis der Suchmaschinen-Landschaft zu Ihren Gunsten zu verschieben. Es ist daher lohnend, Websites nicht nur für Google, sondern auch für Yahoo/Bing zu optimieren.

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Apple Apps müsste man verkaufen!

appstoreAnwendungs-Downloads für das Apple iPhone und Apple iPod Touch sind der absolute Kassenschlager. Dies belegt eine aktuelle Studie der US-amerikanischen Agentur für Handy-Marketing Admob, die im Juli 2009 das Download-Verhalten von 1.000 Apple-iPhone, Apple-iPod-Touch und Android-Nutzern untersuchte.

Om Malik bloggte erst kürzlich über dieses Thema auf gigaom.com. Das Ergebnis ist überwältigend!

Kaum zu glauben aber wahr:

  • Der Apple App Store macht rund 200 Millionen Dollar Umsatz – pro Monat
  • Rund 125 Millionen nur mit App-Downloads für das Apple iPhone
  • 73 Millionen mit App-Downloads für den iPod-Touch
  • Erst Ende Juli 2009 konnte der Apple App Store 1,5 Milliarden Downloads verzeichnen: Gratulation!
  • Die Konkurrenz hinkt bei diesen Zahlen stark hinterher: Android-Store von Google verkauft Handyprogramme um „nur“ 5 Millionen.

Upgrades für Ihr iPhone

iphoneEigenangaben zufolge soll der Software-Laden für das Apple iPhone und den iPod Touch inzwischen über 65.000 Anwendungen zum Herunterladen bereitstellen. Zudem sollen mehr als 100.000 Entwickler von Apple iPhone Apps registriert sein. Obwohl das Apple iPhone bereits beim Kauf über viele Anwendungen (Apps) wie Google Maps mit GPS, Text- und Multimedia-Messaging und E-Mail verfügt, laden rund 50 Prozent der iPhone-Nutzer mindestens eine neue Anwendung pro Monat auf ihr iPhone.

Lebenshilfe iPhone

Warum der Apple App Store so beliebt ist? Weil es da alles zum Downloaden gibt, was das das tägliche Leben etwas vereinfacht. Angefangen beim Hypothekenrechner, Einrichtungsplaner, Währungsumrechner über Unterhaltung für Kids und eBay-Programm gibt es nahezu alles im Apple App-Store. Mein Tipp: Reinschauen und downloaden – es lohnt sich!

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ncm bei Google in Mountain View

Es ist schon etwas ganz Besonderes, den Googleplex in Mountain View zu betreten. Das beschauliche 70.000 Einwohner-Städtchen in Kalifornien ist spätestens seit sich Google hier angesiedelt hat, eine der Informationsdrehscheiben im Silicon Valley. Hier unser Video:

Was ist nun das Auffälligste an Google, den Googlern und Googleplex?

Die gesamte Firma ist von einer freundlichen, großzügigen Atmosphäre geprägt. Egal, ob Chef-Programmierer Matt Cutts oder eine Empfangsdame, der unkomplizierte Google-Spirit ist überall zu spüren. Ein Eindruck gefällig? Sehen Sie sich doch mein Video mit Matt Cutts an, in dem er über die wahren Hintergründe seiner neuen Frisur spricht.

„Googler“, wie sich die Mitarbeiter von Google nennen, genießen an ihrem Arbeitsplatz umfangreichen Service: Cafeterias, Restaurants, überall Süßigkeiten (von denen der Begriff der sogenannten Google Six kommt, jene sechs Kilo, die jeder neue Mitarbeiter bei Google zunimmt), Wäscheservice, Friseur, Fitnessstudio, Autowäsche, Shuttles in die großen Städte, Ärzte, Massagen – fehlen tut es den Googlern wirklich an gar nichts.

Auch die Veranstaltungen auf dem Google Gelände sind legendär. Jeden Freitag gibt es die “TGIF”  Party, bei denen Entwickler und CEOs ihren Kollegen in einer Live-Diskussion Rede und Antwort stehen. Selbstverständlich darf Networking in lustiger Runde nicht fehlen – die Q&A-Sessions werden mit Barbecue oder Live-Bands aufgepeppt.

Ganz besonders beeindruckend sind die @Google Talk Series, zu denen Google bekannte Redner aus aller Welt einlädt: Michael Gorbatschow, Hillary Clinton, Margaret Thatcher und viele andere waren schon hier.

Und jetzt wir! Zwar nicht als Gastredner bei den Google Talk Series – aber immerhin als Gäste im Googleplex!

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Breaking News von der Suchmaschinenkonferenz SES in San Jose, USA

Google stellt Google Caffeine vor

Seit gestern gibt es kaum noch ein anderes Gesprächsthema als Caffeine. Was bestimmt nicht daran liegt, dass ich bei meinem Reisepensum zum Caffeine-Junkie geworden bin. Zwei USA-Trips innerhalb von drei Wochen, da kann man schon ein bisserl Koffein gebrauchen.

Aber: Caffeine hat seit gestern eine völlig neue Bedeutung. Es ist der Name des neuesten Google Projekts, das auf der Messe vorgestellt wurde. Seit vielen Monaten haben die Google Suchmaschinen-Architekten an einem neuen Suchmodus gearbeitet, der Google vor allem schneller machen soll. Der Koffein-Turbo in der bewährten Google-Suche ist laut Matt Cutts, einem der Chefentwickler von Google, allerdings keine Antwort auf Bing – sondern ein seit langem geplantes Update. Google Caffeine: Schneller, besser

Wie bedeutsam das Update ist? „Vergleichbar mit dem Big Daddy Update im Jahr 2005“, sagt Matt Cutts im Interview mit WebProNews. Hier das gesamte Interview: Und was heißt das nun für Ihre Website? Matt Cutts von Google meint, dass sich die Suchergebnisse durch das Update nicht fundamental verändern werden. Erdrutschartige Bewegungen der Rankings sind also nicht zu erwarten. Die wohl positivste Veränderung: Google wird durch Caffeine schneller werden, Seiten zu indizieren und neue Inhalte aufzunehmen. Real Time Suchdienste wie Twitter oder die gerade kürzlich von Facebook gekaufte Echtzeit-Suchmaschine FriendFeed sind für die Google Entwickler bestimmt eine Inspiration gewesen!

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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SES San Jose

ncm auf der weltgrößten Suchmaschinenkonferenz

Kaum zurück aus den USA, ging es auch schon wieder zurück: Seit 10. August läuft in San Jose die weltweit wohl bedeutendste Suchmaschinenkonferenz SES Search Engine Strategies – und wir von ncm sind mitten drinnen. Größen der Branche geben sich hier ein Stelldichein, ein genial spannender Vortrag jagt den anderen. Aus dem umfangreichen Programm das Richtige herauszupicken, ist gar nicht so einfach. Obwohl: Eigentlich ist es leichter geworden, seit es Twitter gibt. Weil sowohl Vortragende als auch Teilnehmer permanent updaten – und man so sogar über jene Vorträge Bescheid weiß, in denen man gar nicht sitzt. Für alle, die ein bisschen virtuelle Konferenzluft schnuppern wollen: www.ses.twazzup.com

Doch Twitter ist längst nicht die einzige Social Media Plattform, die auf der SES hunderte Fans hat: Auch Videocontent ist der große Sieger. Kaum ein Redner, dessen Zusammenfassung nicht wenige Minuten nach dem Vortrag auch auf dem SES YouTube Channel zu sehen ist. Freunde der bewegten Bilder, hier geht’s lang: www.youtube.com/user/SESConferenceExpo

Neben den Vorträgen gibt es auf der SES auch eine Art Messegelände, wo man sich direkt bei den verschiedenen Anbietern informieren kann. Für uns ist der Gang über diese „expo“ vor allem deshalb interessant, weil Content- und Suchmaschinenmarketing in den USA schon einen viel höheren Stellenwert in den Marketingbudgets aller Firmen genießen als zu Hause in Europa. Es ist also ein bisschen, als würden wir in eine Zeitmaschine steigen und einen Ausblick in die Zukunft unseres Business bekommen. Allerdings: In Sachen Technologie und Wissen herrscht absolut kein Unterschied zwischen den USA und Europa. Das beweisen uns die vielen Hintergrundgespräche, die wir führen. Zu erfahren, dass man sich nicht hinter den Kollegen in den USA zu verstecken braucht, gibt natürlich Selbstvertrauen: Für mich ganz persönlich und für den Weg, den wir als Firma gehen.

Wie auf jeder Messe wird auch auf der SES Networking ganz groß geschrieben. Oder um es in SES Sprache zu sagen: Wir leben die Community. Wenn man so wie ich schon mehrmals auf einer SES Suchmaschinenkonferenz war, fühlt man sich tatsächlich wie bei einem großen Klassentreffen. Auf den Gängen, beim Essen, nach der Konferenz, überall Gesichter, bei denen man sich denkt: Den oder die kenne ich doch! Und wenige Sekunden später ist man bereits in einem angeregten Gespräch. Das Prinzip „TourismusBesprechungsRaum“ greift also auch auf einer Suchmaschinenkonferenz. Das Thema, das die „TourismusBesprechungsRaum“ Gespräche bestimmt: Die Hochzeit von Yahoo und Bing und deren Auswirkungen auf Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing und Social Media Marketing. Allein zum Yahoo/Bing Thema habe ich schon so viele interessante Meinungen gehört, dass ich bereits nach zwei Tagen Konferenz sagen kann: Es hat sich gelohnt!

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Microsoft und Yahoo mit vereinten Kräften gegen die Vormachtstellung von Google

Seit 29. Juli ist die Suchmaschinen-Landschaft in Bewegung. Denn: Microsoft und Yahoo haben für die nächsten zehn Jahre eine Zusammenarbeit vereinbart. Eine Ehe, die das Beste aus den beiden Welten vereint (oder vereinen soll, das wird sich zeigen):

Hintergrundinformationen zum Deal:

Die vor kurzem vorgestellte Microsoft Suchtechnologie Bing wird ab sofort auf Yahoo zur Anwendung kommen, die Yahoo Vertriebsmannschaft wird sich um die Vermarktung der Premiumangebote der beiden Suchmaschinen kümmern. Beide Firmen bleiben in ihrem Auftritt nach außen unabhängig voneinander – doch hinter den Kulissen wird die Zusammenarbeit denkbar eng sein.

Kein Wunder also, dass die Suchmaschinen-Experten der Welt eifrig über die Auswirkungen dieser Elefantenhochzeit spekulieren. Einer der besten Berichte, den ich zu dem Thema gelesen habe, stammt von SEOmoz CEO und Blogger randfish.

Die wichtigste Erkenntnis aus diesem Blog-Artikel:

  • Dank der neuen Vereinbarung zwischen Yahoo und Bing haben die beiden Suchmaschinen jetzt knapp 30 Prozent des weltweiten Suchvolumens.
  • Es wird daher lohnend, Websites nicht nur für Google, sondern auch für Yahoo/Bing zu optimieren.
  • Der Wettbewerb zwischen Google und Yahoo/Bing wird stärker werden – zum Beispiel bei der bezahlten Suche. Google AdWords werden von MSN Ads scharfe Konkurrenz bekommen.

In meinen Augen allesamt erfreuliche Entwicklungen, denn bekanntlich ist Wettbewerb die Mutter vieler guter Ideen.

» Hier noch der Blog-Post von Yahoo CEO Carol Bartz

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Wer nützt Twitter wie?

TwitterNachdem Anfang Juli ein Londoner Praktikant das Ansehen von Twitter deutlich geschmälert hat, gibt es jetzt zur Abwechslung mal seriöse Daten zum Benutzerverhalten auf Twitter – nicht nur die Privatmeinung eines Praktikanten.

eMarketer hat in einem Artikel die Zahlen des „Consumer Internet Barometer“ veröffentlicht. Die Erkenntnis: Für 41,6 % der befragten amerikanischen Twitter-User sind ihre Tweets ein Weg, um mit Freunden verbunden zu sein und diese über ihren aktuellen Status zu informieren.

Ein interessantes Detail am Rande: Je älter die Twitter-User, umso häufiger kommt Twitter für arbeitsrelevante Dinge zum Einsatz. Auch der Unterschied zwischen Männern und Frauen ist interessant: Frauen sind ihren Kollegen im Austausch von Status-Infos überlegen und folgen eher Freunden, Familie und Celebrities. Männer dagegen informieren sich häufiger über News und folgen Bloggern.

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ncm auf der OSCON

Die weltweit größte Open Source Developer Konferenz OSCON zieht jedes Mal eine große Menge an echten Spezialisten an. So auch dieses Jahr wieder:
Rund 2.800 Programmierer aus aller Herren Länder versammelten sich letzte Woche im Silicon Valley.

OSCON Oben Source Convention

2009 OSCON Highlights

Aus reiner Neugierde habe ich meinen Kollegen Denis Banovic, seit Jahren treuer Besucher der Konferenz, in diesem Jahr begleitet. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Vom ersten Moment an war ich bestätigt in dem Glauben: Programmierer leben in einer gänzlich eigenen Welt. Wie wertvoll und anregend diese Welt sein kann, durfte ich in zahlreichen Vorträgen erfahren.

Nicht, dass ich immer alles verstanden hätte, aber für die Infos, die man auf einer Konferenz wie der OSCON aus erster Hand erhält, lohnt sich die Reise allemal. Darüber hinaus hat es mich sehr stolz gemacht zu sehen, wie akzeptiert unsere Kollegen in den USA sind. Gleich mehrere anerkannte Programmierer, darunter Michael Widenius Erfinder von mySQL, und CEO von MariaDB haben sich bei Denis Banovic nach dem Stand der Dinge bei CheckEffect erkundigt. Das freut den Chef natürlich!

Hier finden Sie Eindrücke von der OSCON Konferenz im Silicon Valley.

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Jetzt ist es amtlich: Empfehlung ist die beste Werbung!

Via Twitter bin ich auf einen interessanten Blogpost von „The Nielsen Company“ gestoßen.

In einer Studie hat Nielsen nun den Beweis erbracht, dass Empfehlung einfach die beste Werbung ist. 90 Prozent der Befragten gaben an, sich auf persönliche Empfehlungen von Freunden zu verlassen. Soweit nix Neues. Die wirkliche Erkenntnis kommt in der zweiten Zeile der interessanten Statistik, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten: 70 Prozent aller Umfrageteilnehmer verlassen sich auf die online geposteten Meinungen von anderen Konsumenten.

Statistik: "Trust in advertising"

Social Media: Die Empfehlungsmarketing-Maschine

Damit ist klar, wie unser aller Auftrag in Bezug auf Social Media lauten muss: Bringen wir Konsumenten dazu, über unsere Marken, Produkte und Hotels zu sprechen, sie zu bewerten und im besten Fall zu empfehlen! Dass das nur mit authentischer, tatsächlich von Usern erstellter Information passieren kann, ist hoffentlich mittlerweile allen bewusst. Falls nicht: Greifen Sie zum Telefon und fragen Sie mich gerne persönlich, warum es Unfug ist, sich selbst ein paar gute Hotelbewertungen zu schreiben. Aber hier am Blog verkünde ich es nicht mehr – sonst heißt es, der Mrazek kommt immer mit den ältesten Geschichten zu Social Media um die Ecke. Und ich hab ja auch einen Ruf zu verlieren. Schließlich will ich ja, dass Sie mein Blog weiterempfehlen!

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Social Marketing: Erst die richtigen Fragen stellen, dann starten

David Berkowitz

David Berkowitz

Das Social Web und alle seine dazugehörigen Marketingformen sind derzeit in aller Munde. Die Möglichkeiten scheinen grenzenlos, die Verlockung, einfach los zu legen, ist riesig. Schließlich sind wir alle Macher, oder?

Kein Wunder, dass wir alle zupacken wollen und möglichst schnell unser Geld in den neuen, hippen Werbeformen angelegt sehen wollen. Doch die Stimmen mehren sich, die sagen: Erst nachdenken, dann starten. Gerade habe ich über Twitter wieder einen tollen Artikel von David Berkowitz gefunden.

» Artikel "The Four Questions to Answer for Success in CPG Social Marketing"

David Berkowitz erklärt darin, dass man sich vier Fragen stellen muss, bevor man mit Social Media Marketing beginnt.

1. Gehen die Ergebnisse, die Sie aus Social Marketing erzielen können, einher mit den  Zielen Ihrer Marke oder Firma?
Eine wirklich interessante Frage. Wer zum Beispiel für seine Marke auf Geheimniskrämerei setzt, sollte wirklich gut darüber nachdenken, ob er auf Social Marketing setzen will. Denn in Social Medias heißt die Devise: Dialog. Wer alles und jeden in seiner Firma kontrollieren will und darauf Wert legt, dass seine gesamte Firma von Alpha bis Omega stets nur die „corporate“ Version zeigt, ist wahrscheinlich mit Social Marketing auf dem falschen Dampfer. Denn das Engagement in Social Media heißt, dass man nicht nur seine „Eigensicht“ der Dinge ins WWW hinauströtet,sondern auch ungeschminkt das Echo der Zielgruppe zurückbekommt.

2. Wie hilft Social Marketing, den Wert Ihrer schon bestehenden Kommunikationskanäle zu steigern?
„Gestern Abend, null Uhr achtzehn, in der Wiederholung einer TV-Sondersendung über meine Region, da war ganz kurz auch unser Hotel zu sehen.“ Toll, aber (fast) unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nicht so mit Social Media Marketing: Da hätten Sie Ihre gesamte Facebook-Fangroup bitten können, sich um diese Zeit vor den Fernseher zu setzen, hätten die Fernsehstation um Erlaubnis gebeten, die kurze Sequenz auf Ihrem YouTube-Channel zu präsentieren und Ihr treuester Stammgast hätte getwittert: „In Echt noch viel schöner! Mein Lieblingshotel ist grad im Fernsehen!“. Wenn Sie Social Marketing so betreiben (können), sind Sie auf der Erfolgsstraße. Denn dann wird aus einem Ereignis in einem Kommunikationskanal eine Flut von Ereignissen in allen möglichen Kanälen.

3. Können Sie den Regeln von Social Media treu bleiben, wenn Sie über Social Web Marketing für Ihr Unternehmen machen?
Social Media Regel Nummer 1: Alle sind gleich. Social Media Regel Nummer 2: Nicht mit „Ich über mich“ langweilen. Wenn Sie keine Inhalte finden, die Ihren Kontakten Mehrwert, zusätzliche Information oder Identifikation bieten, schalten Sie bitte weiter Anzeigen in Hochglanzmagazinen. Denn die „Prospekt-Version“ Ihres Hotels interessiert da draußen im Social Web niemanden. Ihr Kasnocken-Rezept schon eher. Und die Wanderroute für Insider noch mehr.

4. Können Sie sich von den Social Marketing Maßnahmen geldwerten Nutzen versprechen?
Wenn Sie also den ganzen Tag gebloggt, getwittert, gefacebookt und geflickrt haben, dann wollen Sie am Abend sehen, wofür Sie das alles machen, richtig? Goldrichtig! Der Einsatz von Social Media darf am Ende nicht Ihr Hobby sein, sondern muss sich auf Ihren Unternehmenserfolg auswirken. Mehr Facebook-Freunde alleine bringen nix – es sei denn, sie verbringen gerne, häufig und immer öfter ihren Urlaub bei Ihnen.

So, genug meiner erklärenden Worte zu David Berkowitz´ schlauen Gedanken auf dem Google CPG Blog. Für die ganz Eifrigen unter Ihnen: Hier geht’s zum Link des PDF-Buches, das die Firma 360i, für die Berkowitz arbeitet, herausgegeben hat. Das Social Media Playbook – 56 Seiten wertvolle Information vollkommen gratis. Schöne neue Social Media Welt!

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