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Mobiles Internet in der Diskussion

Der TBR – Jour Fixe startet mit der ersten Veranstaltung am Wolfgangsee

Mit dem ersten Jour Fixe im Weissen Rössl am Wolfgangsee wurde die neue Veranstaltungsreihe des TBR eröffnet. Ab sofort sind einmal im Monat alle Hoteliers, Touristiker und Kunden von ncm eingeladen, die neusten Trends im Web-Sektor und der Kommunikation, kennen zu lernen und darüber zu diskutieren. Das Konzept ist simpel: Ein Vortrag stellt das Thema in seinen Einzelheiten vor um einen Überblick zu bekommen. Dann wird in lockerer Runde diskutiert.

MOBILE – mobiles Internet und Smartphones

Zum Auftakt gab es den Vortrag über mobiles Internet von Ben Mussler. Immerhin nutzen schon mehr als 40% das Internet via I-Phone, Blackberry und Co. Wer schon einmal in der Situation war, weiß, wie mühsam normale Webseiten am Handy anzusehen sind. Ständiges Scrollen und Zoomen erschweren dem Benutzer, die gewünschte Information zu finden und führen nicht selten zum Verlassen der Seite. Die Lösung: Mobile Seiten, die nur die wichtigsten Informationen beinhalten und perfekt auf die Bedienung am Smartphone ausgerichtet sind.

Geo-Tracking und Check-Ins

Im zweiten Teil des Vortrags ging es um verschiedene Plattformen, die vom Geo-Tracking der Smartphones profitieren. Kurz gesagt: Sie teilen Ihren Kontakten per Knopfdruck mit, wo immer Sie gerade sind. Einige Restaurants und Hotels in Deutschland machen sich das bereits zu Nutze, indem Sie Belohnungssysteme für Stammkunden eingeführt haben. Das System steckt aber noch sehr in den Kinderschuhen. Nice-to-have aber noch nicht vollständig ausgereift.

Nach dem offiziellen Teil ging es ein Haus weiter in den Weinkeller des Weissen Rössls, wo Willi Opitz aus dem Burgenland, seine Schilfweine vorstellte (Dummerweise war die Strecke zurück nach Salzburg nur mit dem Auto zu bewältigen).

Fazit: Die Besucher überzeugten sich selbst von den Neuerungen und gaben direkt Aufträge in Arbeit. Der nächste Jour Fixe findet Ende November statt. Sobald das Thema endgültig fixiert ist, erfahren Sie alle weiteren Informationen hier. Wenn Ihnen ein bestimmtes Thema relevant erscheint, dann immer her mit Ihren Vorschlägen.

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Manuel Ribis zeigt wie‘s geht!

Social Media: Wie Sie mit wenig Aufwand viel im Online-Marketing erreichen

Manuel Ribis, Diplomant der „ÖHV-Unternehmer-Akademie“ und Hotelier in Obergurgl, Freund des Hauses und ehemaliger Kollege hat gezeigt, wie man mit wenig Aufwand viel im Online Marketing erreichen kann.

newsletter_ribis

Newsletter Hotel Granat Schlössl

Mit seinem Newsletter vom Hotel Granat Schlössl in Obergurgl im Ötztal informiert er seine Gäste darüber, dass am Wochenende der Skiweltcup in Sölden über die Bühne geht. Persönlich und kreativ nützt er nicht wie andere Hoteliers im Newsletter Pauschalangebote, sondern das einfache Thema „Service“.
Er hat hierzu die Zeiten aufgelistet, wo und wann man im TV die Übertragung sehen kann.

Eine ganz simple Servicegeschichte die genauer betrachtet genial ist.

Manuel nutzt einen aktuellen Suchtrend – in diesem Fall der Ski Weltcup in Sölden. Zusätzlich greift er das Thema in seinem Blog schnee.at auf und wird dadurch zu den Suchbegriffen „Ski Weltcup, Sölden, Ötztal“ etc. tagesaktuell gefunden.

schnee.at

Blog schnee.at

Auf diese Weise verbindet er ohne viel Aufwand Stammgäste-, Social Media- und Webtextmarketing. Eine sehr sympathische Methode die viel bringt, denn an diesen Service erinnern sich die Gäste sehr gerne. Es werden mit diesem Newsletter keine Betten verkauft, sondern die Lust auf Urlaub geweckt. Ein schöner Nebeneffekt sind die zusätzlichen neuen Leser seines Blogs.

Mit einem gut durchdachten Online Marketing Redaktionsplan kann man sich, genau wie Manuel Ribis, einfach organisieren und aktuelle Themen gezielt für sich nutzen.

Ein gelungener Online Marketing Schachzug.

manuel ribis

Manuel Ribis

Unser Tipp: Manuel Ribis weiter beobachten, man kann hier viel lernen.

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Bewertungsportale Fake oder Wahrheit

Immer mehr  Bewertungsportale werden durch „falsche“ Bewertungen geschädigt.  Schreiben Kunden noch Ihre echte Meinungen und Erfahrungen oder wird hier im Hintergrund von den Anbietern die Meinung mit falschen Posts auf Bewertungsplattformen gelenkt? Auch das Magazin Der Spiegel ist auf dieses Thema aufmerksam geworden und hat sich die Machenschaften hinter den Plattformen angesehen.

Das Fazit: Es ist unumgänglich den Usern eines zu vermitteln – Glaubwürdigkeit. Sobald gefakte Einträge die Überhand gewinnen, werden auch die User weniger.

spiegel

NCM hat schon längst die Wichtigkeit von wahrheitsgetreuen Erfahrungsberichten erkannt. Mit dem BewertungsAssistenten ist es den Hoteliers ermöglicht worden, verärgerte Kunden im Vorfeld zu besänftigen, bevor diese einen „negativ“-Eintrag auf einer Plattform posten.

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Die Werbewelt im Umbruch

Das Fernsehen verdrängt in diesem Jahr zum ersten Mal die Zeitung als den größten deutschen Werbeträger, wird aber bereits im nächsten Jahr von Onlinewerbung abgelöst.

Der Marktanteil von Werbung im Internet wird von 22 % im vergangenen Jahr auf 32 % im Jahr 2014 steigern. Das prognostiziert die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in einer Studie.

Immer mehr Konsumenten verbringen Ihre Zeit online. Vor allem durch die Entwicklung des mobilen Internets wurde der Zugang erleichtert und ist jederzeit vorhanden. Damit war der Siegeszug der Onlinewerbung absehbar – diesem Trend folgen auch die Werbebudgets.

Man erwartet, dass bis 2014 der Jahresumsatz um durchschnittlich 3,6 Prozent auf 68,1 Milliarden Euro zulegen wird. Das Jahr 2010 wird man in Deutschland mit einem Umsatzplus von 2,6 Prozent auf 59,1 Milliarden Euro abschließen. Im gesamten gesehen, bleibt der Werbeumsatz mit mehr als einer Milliarde Euro unter dem Wert von 2008, das soll sich ab dem Jahr 2012 mit einem Erlös von 16,2 Milliarden Euro wieder ändern.

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Hotel Post Bezau gewinnt den „hogast Internet Award 2010“

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hogast Internet Award 2010

Die Freude war riesengroß als gestern im Rahmen des 16. hogast Symposium der 1. Preis des „hogast Internet Award 2010“ an das Hotel Post in Bezau verliehen wurde.

Diese Auszeichnung wird an das Unternehmen mit der besten Internetpräsenz vergeben. Als Kriterien gelten u.a. das Design, die Nutzerführung und Aufbau der Seite sowie die Suchmaschinenoptimierung.

Der Internetauftritt überzeugte nicht nur eine 3 köpfige Fachjury sondern auch das Publikum, das per Mausklick über den Gewinner mitentscheiden durfte. Damit setzte sich das Hotel gegen rund 300 Mitbewerber aus Österreich, Deutschland und Südtriol durch.

Im feierlich, trachtigen Rahmen in Stiegls – Brauwelt in Salzburg, wurde dann gestern der erste Preis überreicht. Michael Pötscher, betreuender Projektleiter, durfte im Namen des Hotel Post den Preis für die beste Internetpräsenz entgegen nehmen.

An dieser Stelle möchten wir dem Hotel Post für sein langjähriges Vertrauen Danken und nutzen den „hogast Internet Award“ als Ansporn um die Entwicklung der Webseiten noch weiter voran zu treiben und den Gästen die Informationen auf einfachem Wege verfügbar zu machen.

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Tourismusbesprechungsraum Jour Fixe

Beziehen Sie exklusives Wissen, und gehören Sie zu den Ersten, die von aktuellen Trends profitieren! Beim TBR Jour Fixe stehen die neusten Entwicklungen im Web und Webmarketing im Zentrum. Diese Informationen helfen, Ihren Auftritt im Internet wirksamer zu machen.

Die Internetbranche verändert sich rapide und ist ständig von Trends beeinflusst. Bleiben Sie auf dem neuesten Stand, um zukunftsorientiertes Webmarketing betreiben zu können.

Die Vorträge, die von der ncm und anderen führenden Experten aus der Tourismus- und Medienbranche gehalten werden, informieren Sie über die aktuellen Entwicklungen. Die Chancen und Risiken für den Tourismus werden beleuchtet und in der anschließenden Diskussionsrunde besprochen.
Das Wissen, das Sie vom Jour Fixe mitnehmen, hilft Ihnen, Ihr Unternehmen aktiv nach vorne zu bringen. Bauen Sie Ihre Internetpräsenz, zusammen mit der ncm aus und erreichen Sie Ihre Gäste auf neuen Wegen, um Buchungsanfragen zu steigern.

Der Termin zum ersten Tourismusbesprechungsraum Jour Fixe wird in Kürze bekannt gegeben.

Wir würden uns freuen, Sie beim TBR Jour Fixe begrüßen zu dürfen.

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Wirtschaftsförderung für Websites von Hotels

Gute Nachricht für alle österreichischen Hoteliers, die den Erfolg im Internet suchen: 50% der Investitionen in den Webauftritt eines Hotels werden ab 1. September 2010 vom Wirtschaftsministerium übernommen.

Mit der Wirtschaftsförderung „Internet im Tourismus“ des Ministeriums wird ein großes Anliegen von Branchenvertretern des Tourismus nun endlich berücksichtigt. Gefördert werden die Einrichtung eines neuen, aber auch Verbesserung des bestehenden Internetauftritts. Berücksichtigt werden dabei Investitionen im Bereich von 2.000 – 20.000€, im besten Fall sparen Sie sich bei einer 50%-igen Förderung also ganze 10.000€.

Folgende Kriterien will das Wirtschaftsministerium im Falle einer Tourismusförderung erfüllt wissen:

  • Die Website muss mehrsprachig sein.
  • Eine Reservierungs- und Buchungsmöglichkeit muss vorhanden sein.
  • Anreiseinformationen müssen bereitgestellt werden.
  • Die Kompatibilität mit mobilen Endgeräten muss gegeben sein.
  • Barrierefreier Zugang muss garantiert sein.

Nicht nur Erstellung und Verbesserung der Hotel-Website werden unterstützt. Auch die Einrichtung von Internetzugängen in Hotelzimmern, der Lobby und anderen vielfrequentierten Bereichen von Hotels wird gefördert.

So kommen Sie zu Ihrer Wirtschaftsförderung für Ihre Tourismus-Homepage

Pünktlich ab 1. September um 9:00 kann ein Förderungsantrag unter dieser Adresse, die ab diesem Datum erreichbar sein wird, per Onlineformular eingereicht werden. Bearbeitet werden diese nach dem „First come – first serve“-Prinzip, seien Sie also schnell!

„Sollte ich ins Internet investieren?“

Unter derselben Adresse finden Sie auch den Online-Fragenbogen „Quick Check“, der Ihnen bei der Selbsteinschätzung Ihres Handlungsbedarfs helfen soll. Natürlich beraten auch wir Sie gerne professionell. Mehr Infos zu der Aktion „Tourismus im Internet finden Sie auf der Website des Wirtschaftsministeriums.

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Die fünf wichtigsten Fragen zum Qualitätsfaktor

google_logo_01Gestern hat Google in einem Agentur Sondernewsletter das Thema Qualitätsfaktor bei Keyword sehr schön herausgearbeitet.

Für mich grund genug Ihnen das nicht vorzuenthalten.

Viel Spass beim Lesen und Viel Erfolg beim ein und Umsetzen wünscht Ihr

Michael Mrazek

Woraus sich der Qualitätsfaktor zusammensetzt, wo im Konto er angezeigt wird und wie er von CPC und Keyword-Option beeinflusst wird, erfahren Sie hier.

1. Wie kann ich den Qualitätsfaktor eines Keywords herausfinden?

Den Qualitätsfaktor kann man sich auf zwei Wegen anzeigen lassen. In der Keyword-Liste gibt es neben jedem Keyword ein Sprechblasen-Symbol. Wenn man mit der Maus über dieses Symbol fährt, öffnet sich ein Fenster, in dem unter anderem auch der Qualitätsfaktor dieses Keywords zu sehen ist. Außerdem kann man auch den Qualitätfaktor der Keywords permanent
einblenden. Dazu klickt man zuerst oben in der Keyword-Tabelle auf “Spalten”. Danach wählt man in der grünen Übersicht den Qualitätsfaktor aus. Schließlich klickt man unten auf “Speichern”. Der Qualitätsfaktor wird jetzt für alle Keywords in einer eigenen Spalte dargestellt.

Über den im Konto angezeigten Qualitätsfaktor sollte man wissen, dass darin jene Signale nicht berücksichtigt werden, die erst zum Zeitpunkt der Auktion in den Qualitätsfaktor einfließen. Dazu zählen unter anderem die geographische Herkunft der Suchanfrage oder die Übereinstimmung der Suchanfrage mit dem Keyword. Details dazu finden Sie unter Frage 2.

Tipp: Um einen Überblick für das gesamte Konto zu bekommen, erstellen Sie einen Keyword-Bericht – zum Beispiel für die letzten sieben oder vierzehn Tage – und fügen Sie dort den Qualitätsfaktor als eigene Spalte ein. Beachten Sie bitte, dass Keywords mit vielen Impressionen tendenziell einen höheren Einfluss auf die Kontoleistung haben als Keywords mit wenigen
Impressionen.

2. Woraus setzt sich der Qualitätsfaktor zusammen?

Der Qualitätsfaktor für die Google-Suche, für das Google Display-Netzwerk und Anzeigen auf mobilen Endgeräten wird jeweils getrennt berechnet. Beispielsweise hat die Klickrate einer Anzeige auf Websites im Display-Netzwerk keinen Einfluss auf den Qualitätsfaktor dieser Anzeige bei der Schaltung auf einer Google-Sucheregebnisseite.

Für die Google-Suche wird der Qualitätsfaktor für jedes einzelne Keyword ermittelt. Der Qualitätsfaktor für ein Keyword setzt sich aus diesen Bestandteilen zusammen:

  • Historische Klickrate des Keywords
  • Historische Klickrate aller Keywords im
    AdWords-Konto
  • Qualität & Ladezeit der Zielseite
  • Andere Relevanzfaktoren

Im Display-Netzwerk hängt der Qualitätsfaktor von folgenden Daten ab:

  • Klickrate der Anzeige auf der betreffenden
    Webseite oder ähnlichen Webseiten
  • Relevanz der Anzeige und der Keywords in der
    Anzeigengruppe für die Webseite
  • Qualität und Ladezeit der Zielseite
  • Andere Relevanzfaktoren

Hinweis: Der Qualitätsfaktor im Konto und in den Berichten bezieht sich ausschließlich auf die Anzeigen-Schaltung auf der Google-Suchergebnisseite.

3. Wie sind diese Bestandteile gewichtet?

Die Qualität der Zielseite und Ladezeit der Zielseite hat nur dann einen Einfluss auf den Qualitätsfaktor, wenn bei der Überprüfung der Zielseite Verstöße gegen unsere Richtlinien festgestellt wurden. Ob dies der Fall ist, kann man selbst sehr leicht feststellen. Neben jedem Keyword befindet sich ein kleines Sprechblasensymbol. Wenn man mit der Maus über ein
beliebiges Keyword fährt, öffnet sich ein Fenster mit Detailinformationen zu diesem Keyword. Sollte neben “Qualität der Zielseite” und “Ladezeit der Zielseite” das Wort “Unproblematisch” stehen, wurden keine Verstöße gegen unsere Richtlinien festgestellt. Damit hat die Zielseite keinen Einfluss auf den Qualitätsfaktor.

Bei den sogenannten anderen Relevanzfaktoren handelt es sich um Signale, die zum Zeitpunkt der Auktion herangezogen werden, um den Qualitätsfaktor noch genau zu bestimmen. Wenn zum Beispiel ein Keyword immer dann eine
überdurchschnittliche Klickrate hat wenn die Suchanfrage aus Bayern stammt, dann kann in den betreffenden Auktionen der Qualitätsfaktor angehoben werden. Ein weiterer Faktor ist die Übereinstimmung von Suchanfrage und Keyword. Beim weitgehend passenden Keyword “hotel” könnte beispielsweise die Suchanfrage “exklusives hotel” die Anzeige auslösen. Wenn im Anzeigentext ein besonders günstiger Preis und die zweckmäßige Ausstattung hervorgehoben wird, kann die Klickrate bei eben dieser Suchanfrage unter dem Durchschnittswert liegen. In diesem Fall würde in diesen Auktionen der Qualitätsfaktor nach unten korrigiert. In vielen Fällen führen solche Suchanfragen nach einiger Zeit gar nicht mehr zur Anzeigenschaltung.

Mit Abstand am wichtigsten beim Qualitätsfaktor sind also die Klickrate des einzelnen Keywords sowie die Leistung des gesamten AdWords-Kontos.

Tipp: Achten Sie darauf, dass sich das Keywords im Anzeigentext befindet, damit dieser eine möglichst hohe Klickrate erzielt. Löschen Sie Keywords, die viele Impressionen aber wenige Klicks sammeln. Wenn Sie in Ihren Anzeigengruppen mehrere Anzeigentexte testen, löschen Sie die Texte mit der niedrigsten Klickrate sobald der Test abgeschlossen ist.

4. Welchen Einfluss haben Keywords mit 0 Impressionen oder auch gelöschte und pausierte Keywords auf die Kontoleistung?

Keywords mit 0 Impressionen haben keinen Einfluss auf die Kontoleistung. Für den Fall dass gelöschte oder pausierte Keywords schon Impressionen erzielt haben, geht deren bisherige Klickrate in die Kontoleistung ein. Der Einfluss dieser Keywords wird jedoch mit der Zeit immer geringer bis er schließlich Null erreicht. Desweiteren spielt es keine Rolle, ob das Keyword selbst pausiert bzw. gelöscht ist oder sich dieses Keyword in einer pausierten bzw. gelöschten Anzeigengruppe oder Kampagne befindet.

Tipp: Überprüfen Sie Ihr Konto regelmäßig auf Keywords, die überlicherweise keine oder nur wenige Impressionen erzielen. Durch saisonalen Ereignisse oder geändertes Nutzerverhalten kann es sein, dass diese Keywords in kurzer Zeit sehr viele Impressionen sammeln. Wenn die Klickrate und damit auch der Qualitätsfaktor dieser Keywords sehr niedrig ist, wirkt sich das möglicherweise negativ auf die Kontoleistung aus.

5. Welchen Einfluss hat die verwendete Keyword-Option
(weitgehend passend, passende Wortgruppe genau passend) auf den
Qualitätfaktor eines Keywords?

Keinen. Um die Klickrate für den Qualitätsfaktor zu ermitteln, werden nur jene Suchanfragen berücksichtigt, die genau mit dem Keyword übereinstimmen. Das weitgehend passende Keyword “hotel” könnte zum Beispiel für Suchanfragen wie “günstiges hotel”, “hotels in münchen” oder “familienhotel” geschaltet werden. Für den Qualitätsfaktor maßgeblich ist allein die Klickrate aller Suchanfragen “hotel”. Neben den Variationen, bei denen ein Keyword die Anzeige auslöst, wird auch die Klickrate auf Websites im Such-Werbenetzwerk und im Display-Netzwerk nicht berücksichtigt.

Tipp: Um Ihre Keyword-Statistik nach Übereinstimmungstypen aufzugliedern, müssen Sie Ihre Keywords nicht in den verschiedenen Keyword-Optionen verwenden. Klicken Sie dazu oberhalb der Keyword-Tabelle einfach auf “Gliedern” und  wählen Sie “Keyword-Option der Suchbegriffe” aus. Damit sehen Sie unter anderem auch, wie häufig bei weitgehend passenden Keywords und passenden Wortgruppen die Suchanfrage genau Ihrem gewählten Keyword entsprach.

Fünf Mythen und ihre Auflösung

1. Mythos: Bei umfangreichen Änderungen am Konto, beispielsweise beim Optimieren, geht die bisherige Leistung eines Kontos verloren und muss mühsam wieder aufgebaut werden.

Auch bei umfangreichen Änderungen in einem AdWords-Konto bleibt die bisherige Kontoleistung vollständig erhalten. Das Gleiche gilt für die Leistung der einzelnen Keywords. Beachten Sie jedoch bitte Folgendes: Wenn bei der Optimierung Anzeigentexte geändert oder bestehende Anzeigentexte anderen Keywords zugeordnet werden werden, müssen sich diese neuen
Paarungen aus Keyword und Anzeigentext zunächst behaupten. Typischerweise werden jedoch bei einer Optimierung unter anderem relevantere Anzeigentexte erstellt. Wenn die Klickrate mit diesen Texten höher ausfällt als vor der Optimierung, beeinflußt das den Qualitätsfaktor aller betroffenen Keywords selbstverständlich positiv.

Tipp: Überprüfen Sie Ihr Konto regelmäßig auf Optimierungsmöglichkeiten. Testen Sie vor allem neue Variationen Ihrer Texte. So können Sie beispielsweise damit experimentieren, verschiedene Aspekte Ihrer Produkte oder Dienstleistungen hervorzuheben: Preis, Qualität, Lieferzeiten, niedrige Versandkosten, Funktionsumfang, Garantieversprechen, Mengenrabatte
usw. Selbst wenn Ihre Anzeigentexte bereits eine hohe Leistung erzielen: Ihre Mitbewerber werden sehr wahrscheinlich nicht aufhören, nach Verbesserungspotentialen zu suchen.

2. Mythos: Um für ein neues Keyword einen hohen Qualitätsfaktor zu erreichen, muß ein besonders hohes Gebot verwendet werden. Dadurch wird die Anzeige auf einer höheren Position geschaltet, was zu einer guten Klickrate führt.

Die Beobachtung, dass Anzeigen auf hohen Positionen häufig bessere Klickraten erzielen als Anzeige, die weiter unten auf der Seite plaziert werden, ist richtig. Allerdings wird dieser Effekt der Positionierung auf die Klickrate bei der Berechnung des Qualitätsfaktors berücksichtigt.

Hohe Klickraten auf einer hohen Anzeigenposition werden also mit niedrigeren Klickraten auf einer niedrigeren   Anzeigenposition gleichgesetzt (Normalisierung). Ein hohes Gebot für ein neues Keyword erzielt jedoch in einem bestimmten Zeitraum eine größere Anzahl an Impressionen und Klicks. Dadurch kann die Keyword-Leistung schneller etabliert werden als bei einer niedrigeren Anzeigenposition. Einen besseren Qualitätsfaktor erzielt man damit allerdings nicht.


3. Mythos: Wenn man das Conversion Tracking von Google
AdWords verwendet oder bei Google Analytics Google Ziele eingerichtet hat,
verwendet Google diese Daten zur Bestimmung des Qualitätsfaktors.

Conversion-Daten, ob aus Google AdWords oder Google Analytics, werden nicht für die Berechnung des Qualitätsfaktors verwendet. Stellen Sie sich vor, Sie aktivieren das Conversion Tracking, fügen aber das Conversion-Tracking-Snippet auf Ihrer Website an der falschen Stelle ein. Wenn aufgrund dieses Fehlers Conversions nicht gezählt werden, würde der Qualitätsfaktor Ihrer Keywords sehr niedrig ausfallen, obwohl die Anzeigen möglicherweise sehr relevant sind. Unter anderem aus diesem Grund werden Conversion-Daten nicht für den Qualitätsfaktor berücksichtigt.

Tipp: Betrachten Sie den Qualitätsfaktor eines Keywords als Indikator für die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Klicks erzielt. Achten Sie aber darauf, dass die Keywords in Ihrem Konto Ihre Renditeziele erreichen. Es kann also durchaus sinnvoll sein, auf ein Keyword mit einem hohen Qualitätsfaktor zu verzichten, weil dieses zwar Klicks erzielt aber selten zu Conversions auf Ihrer Website führt.

4. Mythos: Dynamische Keyword-Platzhalter (keyword insertion) verschlechtern den Qualitätsfaktor.

Über dynamische Keyword-Platzhalter wird jedes Keyword, dass zur Schaltung der Anzeige geführt hat, automatisch in den Anzeigentext aufgenommen. Die Verwendung dieser Platzhalter hat per se keinen Einfluß auf den Qualitätsfaktor. Wenn jedoch der Platzhalter dazu führt, dass die Klickrate der Keywords steigt, kann sich das auch positiv auf den Qualitätsfaktor
auswirken. Typischerweise sind die Klickraten von Texten höher, wenn das Keyword in ihnen vorkommt. Andererseits bedeutet ein Platzhalter auch, dass der Rest des Anzeigentextes für alle Keywords in der Anzeigengruppe gleich ist. In einigen Fällen läßt sich daher ein besserer Qualitätsfaktor erzielen wenn für thematisch sehr eng beieinander liegende Keywords
separate Anzeigengruppen und individuelle Texte erstellt werden.

Tipp: Testen Sie doch einfach mal, ob es sich lohnt, anstelle von Platzhaltern individuelle Anzeigentexte einzusetzen. Pausieren Sie dazu einige Keywords in Ihrer Anzeigengruppe mit Platzhaltern in den Anzeigentexten. Erstellen Sie dann für diese Keywords separate Anzeigengruppen und individuelle Texte. Anhand der Klickrate können Sie dann ablesen, ob diese Texte durch höhere Relevanz mehr Klicks für Sie generieren als in der ursprünglichen Anzeigengruppe mit Keyword-Platzhalter.

5. Mythos: Wenn es für ein Keyword nur wenige Wettbewerber gibt, zum Beispiel in Nischenmärkten, kostet der Klick automatisch sehr wenig.

Der tatsächliche Preis-pro-Klick (CPC) hängt neben den Geboten der Wettbewerber in der Auktion vor allem vom Qualitätsfaktor des Keywords ab. Wenn für eine bestimmte Suchanfrage, Anzeigen für unsere Nutzer wenig relevant sind, haben die auslösenden Keywords eine niedrige Klickrate und damit auch einen niedrigen Qualitätsfaktor. Je geringer der
Qualitätsfaktor, desto höher fällt der CPC aus. Bei vielen Suchanfragen schalten wir sogar überhaupt keine oder nur wenige Anzeigen weil die Klickraten für diese Anzeige niedrig sind. Suchen Sie zum Beispiel mal nach [sauerstoffanteil luft]. Für Suchanfragen wie diese schalten wir meistens gar keine Anzeige weil diese für unsere Nutzer nicht sehr relevant wären.
In diesen Fällen suchen viele Nutzer häufig nach einem Lexikon-Eintrag oder einem wissenschaftlichen Artikel. Ein Keyword, dass nur wenige Kunden verwenden ist also nur dann besonders günstig wenn es außerdem eine hohe Klickrate und damit auch einen guten Qualitätsfaktor erzielt.

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ncm beim Executive Dinner mit Google

P1010436In regelmäßigen Abständen lädt Philipp Schindler, der Vice President für Northern & Central Europe zu den sogenannten Executive Dinners. Geladen sind Führungskräfte aus Unternehmen und Agenturen. Als einziger Vertreter österreichischer Tourismus Internet-Agenturen war ich zu diesem Event nach Wien, in die Sky Bar geladen.

Philipp Schindler unterhielt die auserwählte Gästeschicht mit Einblicken in die aktuellen Entwicklungen bei der erfolgreichsten Suchmaschine der Welt. Ebenfalls mit dabei: Dr. Karl Pall von Google Österreich und Unternehmenssprecher Kay Oberbeck, der ncm bereits ins Google Headquater nach Mountain View eingeladen hatte.

Einige interessante Fakten aus dem Abend mit Google in Wiens Sky Bar:

  • P10104514 Milliarden Suchabfragen gibt es täglich auf Google
  • YouTube verzeichnet bereits 0,5 Milliarden Suchabfragen täglich
  • Bei mobiler Internetnutzung ist die Suche die wichtigste Funktion: Laut Google sind 50 % der verwendeten mobilen Endgeräte suchzentrisch
  • Das Web wird zunehmend audiovisuell. Jeden Tag werden auf YouTube 2 Milliarden Videos gestreamt. Der Upload ist mit 24 Stunden Videomaterial pro Minute nicht weniger beeindruckend!
  • Der Trend geht ganz klar zu mobilem Internet. Für uns im Tourismus heißt das: Nicht P1010449nur in der Reisevorbereitung ist die Website wichtig. Auch die Nutzung vor Ort wird immer entscheidender. Siehe auch: http://www.tourismusbesprechungsraum.at/denken-sie-mobil.htm
  • Jeden Tag werden 100.000 neue Android Handys freigeschalten.
  • Google wird in der Vorhersage immer präziser: Ob Grippe-Wellen oder der Erfolg der deutschen Sängerin Lena beim Songcontest. Googles „Vorhersagen“ bewahrheiten sich.
  • Die Multichannel-Nutzung des Internets wird bedeutender. Das ROPO-Phänomen (Research Online, Purchase Offline) kann immer besser nachgewiesen werden. Daher: Nicht nur um die Website kümmern, sondern um alle Kanäle.
  • In der Multichannel-Nutzung bewerten User ein Produkt oder eine Dienstleistung nicht nur über den Preis: Faktoren wie Wert, Image, Bewertung, Marke und Vertrauen sind wichtig. Entscheidungen werden auch von diesen Faktoren abhängig gemacht!
  • Google arbeitet intensiv an einem intelligenten Übersetzungssystem für Websites: O-Ton Philipp Schindler: „Das Übersetzungsproblem wird in absehbarer Zeit gelöst sein.“

P1010452Befragt nach der zweifelhaften Nutzung des Mediums Internet durch Jugendliche sagte Philipp Schindler: „Das Internet bildet die reale Welt ab.“

Nicht vorenthalten will ich Ihnen den heiteren Ausgang des Abends. Am „kleinen Sacher“, dem Würstelstand hinter dem Hotel Sacher, lösten wir Kay Oberbecks ganz persönliches Übersetzungsproblem: „A Oatrige kann der gebürtige Deutsche jetzt ganz einwandfrei aussprechen!

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Vor-Ort-Betreuung


Vor-Ort-Betreuung: Was Ihre Website in Zeiten des mobilen Internets leisten muss

Veränderte Zeiten, veränderte Herausforderungen: Galten Websites bis vor kurzem noch als Medium zur Gästebetreuung bis zum Urlaubsantritt, zeigen aktuelle Statistik-Daten aus den USA, dass der Zug in Zukunft in eine andere Richtung fährt.

Was mich zu diesen Gedanken bewegt?
Meldungen wie jene von Mashable, dass in den USA fünfzig Prozent der Zugriffe auf öffentliche Wi-Fi-Points NICHT mehr von Laptops stammen – sondern von Smartphones.

Was bedeutet die zunehmende Verbreitung von mobilem Internet für den Tourismus?

Rechner aus, Auto an, Urlaub: Dieses Bild war gestern. Heute bleiben viele Ihrer Gäste auch im Urlaub verbunden. Nur logisch, dass sie auch im Urlaub alle Annehmlichkeiten ihrer Smartphones nützen: Karten, Tipps, Navigation, Apps – und den einfachen und schnellen Zugang auf Websites.

Der Auftrag, den ich für Betreiber von Tourismus-Websites daraus entstehen sehe: Neben den „statischen“ Inhalten gilt es mit Information in Real-Time zu punkten. Helfen Sie Ihren Gästen, Ihren Urlaubstag online zu planen. Ob Sie dabei Ihre Facebook-Updates oder Blogeinträge nützen oder auf der Website viel nutzbare Information bieten, bleibt Ihnen überlassen.

Wichtig ist jedoch die Botschaft: Ihre Website dient heute nicht mehr nur der Urlaubsentscheidung und Vorab-Planung. Sie gewinnt auch in der Vor-Ort-Betreuung Ihrer Gäste zunehmend an Wichtigkeit.

Ein heißes Thema, nicht? Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion!

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