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Category Archives: ncm.at
19. January 2012
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Herausforderung der nächsten Jahre
Lösungen statt Problemen
Die Krise beschäftigte auch Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner am Mittwoch des ÖHV-Kongresses 2012. Im Gegensatz zu den Vorrednern am Dienstag sah er die Zukunft Österreichs jedoch positiver.
Grundlage dafür sei zum einen die Tourismusregionen mit ihren einzigartigen Landschaften als Faktor, der „nicht schlechtzureden oder von Ratings zerstört werden“ könne. Auch habe man in den besseren Jahren vorgesorgt und sei im Moment gerüstet für neue Märkte und Produkte. Die Folge davon sei die gleichbleibend niedrige Arbeitslosenquote.
Der Zyklus aus Krise und Entspannung werde immer kürzer werden, sodass die Erholungsphasen besser genützt werden müssen. Als Lösungsvorschlag, der in Österreich schon umgesetzt wird, nennt er, in Anlehnung an die Rating-Agenturen, den „Triple-I Plan“:
- Innovationspotential heben
- Investitionen forcieren
- Internationalisierung fördern
Die Trends der nächsten Jahre
- Urlaubsgäste werden in Krisenzeiten sogar mehr Geld ausgeben, um in eine „heile Welt“ zu flüchten.
- Der demografische Wandel erfordert neue Angebote, besonders für das gehobene Alter.
- Gleichzeitig reisen aber mehr junge Menschen selbstständig.
- Deutschland bleibt wichtigster Markt. Der Trend geht mehreren kurzen Urlauben pro Jahr.
- Die neuen Herkunftsmärkte (BRICS und CEE) wachsen überproportional.
Herausforderungen
Um diesen neuen Trends gebührend begegnen zu können, müssen einige Punkte in Angriff genommen und gemeistert werden:
- Stärkere Koordination der Werbung von Bund und Länder
- Erfolgreiche Übergaben – 50% aller Betriebe übergeben in den nächsten 10 Jahren
- Erreichen einer optimalen Betriebsgröße
- Zielgruppengerechte Angebotsentwicklung
Zusammenfassend stellte Minister Mitterlehner fest, dass noch einiges zu tun sei, die Zukunft aber weit nicht so schlecht aussehe, wie von vielen prognostiziert wird.
2. November 2011
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Social Media als Guest Service Instrument in der Hotellerie
Die anfängliche Erwartung aus Social Media Plattformen wie Facebook, ein neues Buchungsinstrument zu schaffen, hat sich für die meisten Hotels nicht erfüllt. Viele Hotels sehen sich jedoch mit der Tatsache konfrontiert, dass solche Netzwerke von den Gästen eingesetzt werden, um eine Erwartung öffentlich zu äußern oder, um ihren Ärger Luft zu
machen und eine Beschwerde zu „posten“. Für Hoteliers gilt es diesem zusätzlichen Druck standzuhalten, indem sie, auf diese Wunsch- und Meinungsäußerungen rechtzeitig und korrekt reagieren.
Einem (unterschwelligen) Wunsch, mit besonderer Aufmerksamkeit entgegenkommen
Gäste die öffentlich, auch wenn nur unterschwellig, eine besondere Behandlung fordern,
wollen im Grunde eines: Während des Urlaubs, mehr als nur „ein Gast“ zu sein. Für diese Gäste ist der Urlaub etwas Besonderes, und die Mitarbeiter in einem Hotel dürfen genau das nicht vergessen – dem Gast das Gefühl zu geben er/sie sei etwas Besonderes:
- Erkundigen Sie sich genau über den Anlass für die Anfrage. Gratulieren Sie und „fiebern“ Sie mit aber machen Sie keine Versprechen.
- Geben Sie die Informationen an die zuständigen Abteilungen weiter (Reservierung, Rezeption, Gouvernante, usw.). Erfüllen Sie die VIP-Wünsche je nach Anlass und Verfügbarkeit.
- Ein persönlicher Brief, eine persönliche Begrüßung, ein Willkommensdrink oder der stetige Kontakt während des Aufenthaltes, kommen genauso gut an wie ein Upgrade oder ein Willkommensgeschenk.

- Überdenken Sie Ihr Budget, investieren Sie lieber in „Social-Media-Gäste“ als in statische Print-Werbung.
- Bleiben Sie mit Social-Media-Gästen während des gesamten Aufenthaltes in Kontakt.
Gefahr auf eine Beschwerde im Netz? REAGIEREN Sie rechtzeitig und professionell
Verärgerte Gäste mutieren leicht zu „Social-Media-Terroristen“. Es ist jedoch so, dass (schwerwiegende) Unzufriedenheit in den meisten Fällen auf irgendeine Art und Weise geäußert wird, und sie zumindest einem Mitarbeiter auffällt. Sie und Ihre Mitarbeiter haben also die Möglichkeit vorsorglich und pro aktiv zu reagieren:
- Nehmen Sie jeden unzufriedenen Gast ernst, zweifeln Sie jedoch nicht an Ihrem eigenen Urteilsvermögen.
- Wie bei jeder anderen Beschwerde, bleiben Sie ruhig und professionell. Bieten sie alle vernünftigen Optionen an, um eine tragbare Lösung zu finden.
- Erstellen Sie Richtlinien für den Umgang mit Beschwerden und sozialen Netzwerken in Ihrem Betrieb. Mitarbeiter können sich so besser orientieren und wissen was für Handlungsmöglichkeiten sie haben. Mehrwert: Sie geben Ihren Mitarbeitern dabei das Gefühl vom Management unterstützt zu werden.
- Sollte der schlimmste Fall eintreten, wo eine negative und schädigende Beschwerde auftritt: Behalten Sie einen kühlen Kopf. Klar es tut weh! Jedoch haben Sie die Möglichkeit daraus zu lernen und aus einer negativen Erfahrung, eine Stärke für die Zukunft zu schaffen. Unterstützen Sie Ihr Team weiter und lernen Sie aus Ihren Fehlern.
Soziale Netzwerke geben jedem eine Stimme: Vom netten Gast bis zum Social-Media-Terroristen. Nichtdestotrotz, dürfen Sie eines nicht vergessen: Das soziale System funktioniert – die Narrheit der Minderheit, darf die Weisheit der Massen nicht zerrütten.
28. October 2011
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ncm auf dem Deutschen Perl-Workshop in Frankfurt
Heute einmal ganz was anderes: Ich war letzte Woche auf dem Deutschen Perl-Workshop in Frankfurt um 2 Vorträge über Cloud Computing zu halten.
Im Vergleich zur OSCON und anderen Konferenzen in den USA werden die Konferenzen in Deutschland zum großen Teil von der Hochschülerschaft getragen. Dementsprechend haben die Beiträge und Präsentationen hier einen anderen Schwerpunkt. Noch stärker fällt einem der Unterschied bei Themen wie dem Datenschutz Sicherheit usw. Hier wird in Deutschland viel stärker überlegt, bevor man eine Technologie einsetzt, wie sich diese auf die Datensicherheit und den Datenschutz auswirken. Gerade bei Cloud Computing sind die Entwickler aus dem DACH Raum sehr vorsichtig.
PaaS
Als vor etwa 4 Jahren die Google Apps-Plattform präsentiert wurde, auf der Entwickler ihre eigenen Applikation auf Basis der Google Technologien entwickeln konnten, entstand ein regelrechter Hype ums Cloud Computing. Zum ersten Mal war für jedermann eine Technologie verfügbar, die bis vor ein paar Jahren noch erhebliche Investitionen in Infrastruktur und Entwicklungsaufwand bedeutet hätte. Doch der Hype versandete. Die Entwickler merkten, dass die Technologie doch nicht so einfach zu lernen war. Die Möglichkeiten waren zu eingeschränkt und es dauerte zu lange, sinnvolle Applikationen zu entwickeln. Google hat in den letzten 3 Jahren auch nicht viel getan, um diesen Zustand zu verbessern. Dafür nutzten andere Anbieter die Zeit und zogen nach. Mittlerweile gibt es in den USA etwa ein Dutzend größere Anbieter, die es Entwicklern ermöglichen, Applikation wie bisher zu entwickeln ohne viel umdenken zu müssen.
CloudFoundry
Einer diese Anbieter heißt ActiveState, auf dessen Entwicklungstools die ncm schon seit über 10 Jahren setzt. ActiveState schickt auf Basis von VMware’s Open Source CloudFoundry Plattform ein eigenes Produkt ins Rennen namens Stackato. Es erweitert CloudFoundry um Werkzeuge, die einem den Aufbau einer privaten Cloud Computing Plattform erleichtern. Somit wird es für Anbieter in Europa ohne größeren Aufwand möglich, eigene Cloud Computing Dienste anzubieten und trotzdem den EU-Datenschutzrichtlinien zu entsprechen. Selbst Unternehmen mit eigenen Infrastrukturen, können es sich leisten, interne Cloud Plattformen zu betreiben. Für Entwickler von Applikationen birgt dies viele Vorteile wie z.B. die sofortige Verfügbarkeit der benötigten Infrastruktur oder auch die nicht mehr notwendige Konfiguration der einzelnen Services (Datenbank, Caching, Webserver). Die Plattform selbst verwaltet diese Services.
Ich konnte mit meinem Vortrag über Cloud Computing vielen Teilnehmern die Skepsis gegenüber dieser Technologie nehmen. Auch die intensive QA-Session nach dem Vortrag hat sicher dazu beigetragen, dass einige Entwickler bald anfangen werden, die Technologie selbst auszuprobieren.
Ich freu mich schon auf die Konferenz im nächsten Jahr – hoffentlich auch wieder mit spannenden Themen und Neuerungen.
21. October 2011
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11. Internet-Umfrage: Online buchen in der Hotellerie
Als Netzwerkpartner von Kohl & Partner unterstützen wir die jährliche Umfrage zum Thema “Buchungsverhalten im Internet” beteiligt.
Wenn Sie noch nicht teilgenommen haben, bitten wir Sie jetzt auf die Seite:
www.tourismusfragen.at
zu gehen und Ihre Stimmen abzugeben.
Das Internet ist das Medium Nummer 1 bei der Urlaubsplanung und gewinnt immer weiter an Bedeutung. Für Hoteliers ist es daher besonders wichtig, von Gästen online gefunden zu werden und verschiedene Möglichkeiten der Onlinebuchung anzubieten. Die Umfrage in diesem Jahr wird zeigen, welche Methode der Onlinebuchung an Bedeutung gewinnen kann.
Mithilfe dieser Daten können Sie als Touristiker noch genauer auf Ihre Lieblingsgäste eingehen. Das Ergebnis der Auswertung gibt es in Kürze auch im TourismusBesprechungsRaum.
Vielen Dank fürs Mitmachen.
12. October 2011
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And the Oscar goes to …
hogast Internet Award 2011
Groß, golden und glänzend steht der „h“-Oscar nun in den Räumlichkeiten der ncm. Im Namen von Susanne Kaufmann und dem ganzen Team des „Hotel Post Bezau“ durften wir die Auszeichnung für das beste Blog-Konzept entgegennehmen.
Neben der Auszeichnung für das Hotel Post Bezau wurden im Rahmen des 17. hogast Symposiums gestern der „Salzburger Hof Zell am See“ für die beste Webseite und das „Le Meridien Vienna“ für die beste Facebook-Seite gekürt.
Es war eine hollywoodreife Nacht im Kurhaus Bad Reichenhall mit einer spannenden Neuerung: die Live-Wahl des Gewinners für den besten Online-Gesamtauftritt. Vor Ort wurde gestern Abend dieser vom Publikum per SMS-Voting gewählt. Der Sieg war eindeutig. Mit 49% der Stimmen ging der hogast Internet Award 2011 an das Hotel Weisses Rössl, das sich hier gegen zwei Konkurrenten durchsetzen konnte.
Ein erfolgreicher Abend also für Kunden und Freunde der ncm.at. Wir gratulieren von ganzem Herzen.
31. August 2011
Tagged Ausbildung, blog, Lehrlinge
Der Lehrlingsblog der ncm
Während der Vorbereitung zur Ausbildung unserer Lehrlinge hatten wir viele Diskussionen, wie man den drei Lehrlingen am besten die Kommunikation im Internet beibringt, ohne unseren Kunden durch Anfängerfehler zu schaden.
Einige Recherchen und Gespräche später stand fest, sie sollen Ihren eigenen Blog schreiben und darüber die Tücken des World Wide Web kennenlernen. Bereits bei den ersten Probearbeiten war die Resonanz gut und es gab einige gute Ideen, die auch in Zukunft umgesetzt werden.
Heute aber stelle ich euch den Lehrlingsblog offiziell vor. Sophia, Roman und Daniel haben in den letzten Wochen einige Schulung im Umgang mit WordPress als Blogsoftware und Einführungen in die Sozialen Netzwerke erhalten, dass sie von nun an das Erlernte auf eigene Faust ausprobieren können.
Der Lehrlingsblog ist unter www.tourismusbesprechungsraum.at/lehrlingsblog zu erreichen und wird sich in den nächsten Monaten noch weiter verändern und ausgebaut werden.
Ebenfalls ist bereits die eigene Facebook-Präsenz und ein Twitter-Account online, über die sie mit euch kommunizieren werden.
Ab sofort ist es also offiziell: Der Lehrlingsblog ist für alle Interessierten erreichbar und die Drei freuen sich über jeden Kommentar und jeden fachlichen Austausch mit euch.
12. July 2011
Tagged Lehrjahre, Lehrlinge, Mediendesigner, Medienfachmann, ncm.at, Team, Welcome-Day
“Welcome-Day” für die neuen Lehrlinge bei ncm.at
Hallo,
wir sind Sophia, 19, angehende Bürokauffrau, Daniel, 19, Medienfachmann in Spe und Roman, 16, der jüngste in der Runde und leidenschaftlicher Mediendesigner. Obwohl wir uns vorher nicht gekannt haben, kamen wir sofort ins Gespräch. Als Erstes stellten wir uns dem Team vor und wurden von allen Mitarbeitern herzlich aufgenommen. Daniel Mohnke nahm uns mit seiner lockeren Art die anfängliche Aufregung und brachte uns durch seinen Vortrag die Firma näher. Danach verbrachten wir etwas Zeit in unseren zukünftigen Abteilungen. Dort erfragten wir bei unseren Ausbildern selbstständig unsere Aufgaben und stellten uns diese gegenseitig in einer kleinen Präsentation vor. Wir fühlten uns in unserer neuen Umgebung sofort wohl. In der Mittagspause haben alle zusammen gekocht und gemütlich auf der Terrasse gegessen. Nach dem Essen konnten wir noch etwas Sonne tanken, um danach wieder voller Energie weiter zu machen. Obwohl es nach der Schule für uns bestimmt eine große Umstellung wird täglich in die Arbeit zu gehen und unser Bestes zu geben, freuen wir uns dennoch sehr auf unsere bevorstehenden Lehrjahre. Wir sind top motiviert und bereit durchzustarten.
Auf eine gute Zusammenarbeit!
Sophia, Daniel und Roman
5. July 2011
Tagged Geburtstag, Innsbruck, Kufstein, pro.media, Sommerfest
Happy Birthday pro.media – 15 Jahre professionelle Kommunikation in Österreich müssen gefeiert werden
Eine Erfolgsgeschichte, die auchfür ncm mehr als nur eine Partnerschaft bedeutet, wurde am Freitag mit einem großen Sommerfest, einem tollen Rahmenprogramm und schmackhaftem Buffett auf der Festung Kufstein gebührend gefeiert. Die PR-Agentur pro.media ließ sich von rund 120 Gästen feiern, die trotz der kühleren Temperaturen auch auf den Sommer anstießen.
Man hätte 15 Jahre Unternehmensgeschichte beeindruckender kaum feiern können. Fand man den Weg ans Ziel auf dem 90m hohen Felsen Kufsteins und blieb nicht bei der auch sehr illustren Polizei-Party auf der anderen Seite der Festung, wurde jeder Gast herzlich begrüßt. Im imposanten Bombardiergewölbe der Festung Kufstein gleich neben den großkalibrigen Kanonen Purlepaus konnten die bestens gelaunten Gratulanten bei der Musik der deutsch-amerikanischen Band JEEZ und den Grönemeyer-Coversongs des Eventprofis Franz Müller (Eventwide) den Abend in vollen Zügen genießen. Die Gratulanten, Partner, Kunden und Freunde der pro.media, bedankten sich für 15 Jahre Vertrauen und professionelle Arbeit in den Bereichen Tourismus, Medien, Wirtschaft und Kultur aber auch für das immer sehr persönliche und vertraute Arbeiten. Die pro.media schaut auf 15 Jahre Kommunikationsarbeit zurück, die sich auszeichnet durch langjährige journalistische Erfahrungen, erfolgreiche PR-Arbeit in den Bereichen Tourismus, Lifestyle, Kultur, Industrie und Gewerbe sowie durch kreative Köpfe, die die Agentur auch für die ncm nicht nur zu einem Partner, sondern zu wahren Freunden haben werden lassen.
Die beiden pro.media-Chefs Thomas Weninger und Stefan Kröll verstehen sich nicht nur in der perfekten PR-Arbeit, sondern sind auch peu à peu in die digitale Welt der Kommunikation eingestiegen. Audio- und Videopodcast, Live-Streamings, Internetmagazine und die digitale Pressemappe beweisen, dass das Team der pro.media auch das Web für sich entdeckt hat und somit immer häufiger Projekte mit der ncm realisiert, da sich beide bestens ergänzen. Innovative Ideen nicht für, sondern im Tourismus zeichnen sowohl die ncm als auch pro.media aus.
Beide mittlerweile seit 15 Jahren und immer wieder mit viel Erfolg gemeinsam.
Für all jene, die auf der Festung nicht dabei sein konnten und alle Gäste, die den überaus gelungenen Abend noch einmal revue geschehen lassen möchten, gibt es die Höhepunkte der pro.media in Fotos aufbereitet und natürlich auch vom ncm-Grantulanten-Team in Ton und Bild festgehalten.
Die ncm möchte sich an dieser Stelle bei der pro.media für viele Jahre professioneller, sehr vertrauensvoller und freundschaftlicher Zusammenarbeit bedanken und freut sich auf viele weitere erfolgreiche gemeinsame Projekte.
4. June 2011
Tagged Facebook, fluch der karibik, Google, Like Button, pirates of social media, plusone
The Pirates of Social Media – oder die wahre Geschichte von Googles Plusone-Button
Es begab sich zu der Zeit als die fernen Meere der Welt ihre Freiheit verloren hatten. Die Handelswege und Ozeane wurden kontrolliert von großen Konquistadoren wie „The Alta Vista“ und „The fabolous Yahoo“. Sie ordneten den Schiffsverkehr und wurden vom mächtigen Königshaus Gatos „the micros and the softs“ geduldet. Der allumfassenden Herrscher Bill Gatos regulierte die Häfen und Zugänge zu den Schiffen. Mit den Jahren war er müde und träge geworden. Er fühlte sich sicher auf trockenem Boden und konnte den Reizen des Wassers nichts abgewinnen.
Währenddessen drängten immer mehr Mägde und Knechte aus den Ländereien Gatos hinaus aufs Meer. Sie wollten ferne Länder entdecken und unbekannte Orte erleben. Die Konquistadores „Alta Vista“ und „Yahoo“ gewährten ihnen nur sehr beschränkte Einblicke in die neue Welt. Es war verboten zu kommunizieren und nur anhand langer Bordlisten konnten neue Länder befahren werden.
Die Veränderung nimmt seinen Lauf
Zu dieser Zeit kam ein junger Schiffsmaat namens „Jack Googlow“ auf die Idee ein eigenes Schiff zu bauen. Zu erst eine kleine Schaluppe mit Namen „The Internet“, die nur wenig Platz bot. Jack Googlow sah sich nicht in der Rolle des Konquistadores, sondern nur als Steuermann. Er ließ die Reisenden entscheiden, in welche Richtung sie fahren konnten. Die Passagiere wurden selbst zu Matrosen und Steuermännern. Sie berichteten „Jack Googlow“ von ihrem Wissen über die neuen fernen Orte, die sie entdeckten. Je mehr sie erforschten, um so schlauer wurde „Jack Googlow“. Schnell stieg er zum Captain auf und konnte immer größere Schiffe bauen, um mehr Menschen die ferne Welt zu zeigen.
Nun hatte er „Yahoo“ und „Alta Vista“ bereits verdrängt und die ehemaligen Herrscher der Meere organisierten nur noch kleine Flusskreuzfahrten für seekranke Bauern.
Den Höhepunkt seine Erfolges erlebte Jack Googlow als die dunkelhaarige Schönheit Elizabeth „User“ Swan sein Boot bestieg. Sie war die Muse aller Reisenden und verwaltete den sagenumwobenen Schatz „the user generated content“. Elizabeth bezirzte Jack Googlow nach allen Regeln der Liebeskunst und es dauerte nicht lange, bis die beiden zum Traumpaar des Ozeans avancierten. Nichts konnte sie trennen. Mit Ihren Inspirationen segelten Sie in immer fernere Länder und erforschte Meere, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hatte.
Eine neue Liebe entflammt
Die Jahre zogen dahin und es schien, als konnte ihr Glück durch nichts getrübt werden. Doch von Tag zu Tag stellte Elizabeth „user“ Swan schleichende Veränderungen bei Jack Googlow fest. Er wurde misstrauischer und hatte ständig das Gefühl, jemand könnte mehr wissen als er. Mit seiner steigenden Erfahrung wurde er stetig engstirniger. Immer seltener befragte er die Reisenden, welche Strecke sie lieber fahren möchten. Im Gegenteil: er begann die Passagiere auszuhorchen und in ihrem Leben zu spionieren. Nachts schlich er in die Kabinen und durchsuchte ihre Tagebücher und Fotoalben.
Während Jack Googlow damit beschäftigt war, immer neue Wege der Spionage zu finden, erregte ein junger Student namens Mark Zuckbossa die Aufmerksamkeit der hübschen Elizabeth „User“ Swan. Er trug ein kleines Medaillon um den Hals, welches sie an ihre Vergangenheit erinnerte. Als Elizabeth ihren Mut zusammen nahm und Mark auf das Kunstwerk ansprach, erklärte er, dies sei ein „Like-Button“. Vor vielen Jahren hatte er dieses Medaillon von dem alten Schmied Saverinos erhalten. Er hattes es ihm überreicht, mit den Worten: „der Like-Button ist der Schlüssel zum sagenumwobenen „Buch der Gesichter“ – es ermöglicht dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen“.
Elizabeth „User“ Swan war hingerissen vom jungen Zuckbossa und seinem „Like-Button“, der sich so verführerisch um seinen Hals schlängelte. So dauerte es nicht lange und auch die Reisenden erlagen der Magie von Zuckbossa. Eines Nachts hatten Sie genug vom arroganten Jack Googlow und meuterten das Schiff. Mark Zuckbossa wurde zum Capitain erklärt und Jack Googlow auf der kleinen Insel „Search Island“ ausgesetzt.
Unter dem frenetischen Jubel der Reisenden vermählten sich Elizabeth und Mark. In der Hochzeitsnacht legte Mark zärtlich seinen „Like-Button“ um Elizabeths Hals und das Meer raunte ein lautes “Gefällt mir”.
So segelten sie glücklich über die Meere …..
Doch Halt!
Was war mit Jack Googlow geschehen?
Er hatte die Einsamkeit von „Search Island“ genutzt, um tiefe Reue zu empfinden. In der Gewissheit, Elizabeth immer zu lieben, baute er sich erneut eine kleine Schaluppe. Wie damals, als alles begann. Tief in den Wäldern von Palo Alto suchte er nach dem Schmied Saverinos, der zu jener Zeit Mark den legendären „Like-Button” überreicht hat. In einem kleinen Dorf fand er ihn. Verarmt und einsam. Saverinos empfand tiefen Groll gegenüber Mark Zuckbossa, denn dieser hatte ihn nicht an Ruhm und Ehre teilhaben lassen. So schlossen Saverinos und Googlow einen Pakt. Mit dem „PlusOne“-Bündnis wollten Sie die Macht von Zuckbossa brechen und Elizabeths Liebe für Googlow erneut entflammen. Saverinos schmiedete den „+1“-Button als magisches Amulett für Googlow.
Und so zog der geläuterte Jack Googlow mit seiner Schaluppe hinaus in die Meere, um das Herz von Elizabeth „User“ Swan zurück zu erobern!
Wer bei klaren Wetter in die Weite der Ozeane blickt, der kann Elizabeth entdecken. Sie steht an der Reling des Schiffes und blickt traurig hinaus aufs Meer. Denn sie fürchtet, dass auch Mark Zuckbossa nicht mit seiner neu gewonnenen Macht umgehen kann.
… und wer ganz genau hinschaut, der kann den “Like-Button” schlaff um Elizabeths schönen Hals hängen sehen.
to be continued …
(Diese Geschichte wurde überliefert von unzähligen Usern, die den weiten Weg durch virtuelle Welten gemacht haben. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder bekannten Portalen sind rein zufällig und eventuell gewollt.)
Illustrationen: Stefan Niemeyer, ncm.at,
teilweise mit Bestandteilen von istockphoto.com
1. June 2011
Tagged Europa, Reiseverhalten, Studie
So macht Europa Urlaub – Das Eurobarometer 2011
Zum dritten Mal hat die Europäische Kommission ihre Studie veröffentlicht, die sich mit dem Reiseverhalten der Europäer beschäftigt. In dem „Eurobarometer“ vom Februar 2011 werden Informationsverhalten, Reiseländer, Reiseplanung und viele mehr analysiert. Basierend auf der ganzen Studie und dem Newsletter der Österreich Werbung ergeben sich einige interessante Ergebnisse für Österreich.
Transportmittel
Mit dem Aufkommen der Billig-Airlines wird der Luftweg zunehmend attraktiver. Fuhren 2009 noch 48% auf den Straßen in Richtung Urlaub, sind es 2010 schon 4% weniger. Das Flugzeug legt entsprechend 4% zu auf 39%. Bequem und schnell geht es zwar auch zu 6 österreichischen Flughäfen, allerdings beginnt dort meist erst der eigentliche Weg mit Mietauto, Bus oder Bahn.
Informationsquelle Internet
Als Online-Agentur freut es uns, dass das Internet immer wichtiger für die Informationsbeschaffung wird und nach den Empfehlungen von Freunden auf dem zweiten Platz steht: weit über den „klassischen“ Kanälen wie Reisebüros, Print oder TV-Werbung. Im Schnitt sehen mehr als jeder Vierte das Internet als wichtigste Quelle. Praktisch, wenn mit den Informationen auch gleich die Unterkunft mitgeliefert wird.
Haupturlaub = Urlaub in der Sonne
Wie zu erwarten sind die liebsten Urlaubsziele die südlichen Länder (Sommer, Sonne, Strand) mit Italien (11,5%) und Spanien (8,6%) an der Spitze. Mit 1,5% und bezogen auf die kleinere Fläche schlägt sich Österreich jedoch ganz gut.
Fazit
Fast ein Viertel aller Europäer waren sich noch nicht sicher, wohin der Urlaub gehen solle bzw. ob es überhaupt irgendwo hin gehen wird. Mit dem Internet als eine der Hauptinformationsquellen ergibt sich daraus eine interessante Zielgruppe für sinnvoll eingesetzte Online-Maßnahmen.
Wie man den Tourismus in Österreich und dem gesamten Alpenraum in Zukunft stärken und ausbauen kann, damit beschäftigt sich vom 5. – 7. Juni das Forum „the ALPS – tourism expert days“ in Innsbruck. Man darf auf die Ergebnisse und den Erfolg gespannt sein, den die nächsten „Eurobarometer“ hoffentlich zeigen werden.
Einblick in die komplette Studie erhalten Sie hier







