Category Archives: mobile

Der Check-in in deiner Hand! Foursquare Unternehmensseiten selber verwalten

Die eigene Verwaltung von Unternehmensseiten bei foursquare

Während sich facebook und google+ ihren Schlagabtausch um das erfolgreichste soziale Netzwerk liefern und die Netzgemeinde gespannt auf die neuen Unternehmensseiten bei google+ wartet, startet foursquare ein hilfreiche Funktion für Unternehmen. Als einer der weltweit größten Anwendungen für Location Based Services erlaubt foursquare nun die eigene Verwaltung von Unternehmensseiten.

Seit Anfang 2010 sind Unternehmensseiten bei foursquare erlaubt. Der Chiphersteller Intel war eines der ersten Unternehmen, die ihre Präsenz starteten. Mittlerweile sind über 3000 Unternehmen bei foursquare mit eigenen Seiten vor Ort.

Neben der Möglichkeit Unternehmensseiten selbst zu erstellen und zu verwalten, kann das Nutzerkonto von unterschiedlichen Administratoren gleichzeitig bearbeitet werden.

Foursquare hat sich in den letzten Monaten leise und sehr beständig in der “Nische” der mobilen Check-In-Dienste behauptet. Allerdings ist es auch in diesem Bereich spannend zu beobachten, wie sich der Anfangserfolg von google+ auf die Location Based Services auswirkt. Die bisherige Check-In-Funktion von google+ wird auch hier eine neue Bedeutung für Unternehmen erlangen, wenn die Geschäftsprofile freigeschaltet sind. Ähnlich wie bei facebook places wird dann foursquare als “Erfinder des virtuellen check-Ins” seinen Rang verteidigen müssen.

 

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Foursquare und Twitter mit der realen Welt verbinden – KLM macht’s vor

KLM überraschte im Dezember mit einer schönen Offline-Aktion, wie sie Location-Based-Services (LBS) wie Twitter und Foursquare mit dem realen Leben verbinden.

KLM macht jedem seiner Fluggäste, die via LBS angekündigt haben, wo sie gerade hinfliegen und was sie dort tun werden eine kleine Freude in Form eines kleinen Geschenks.

Eine schöne Aktion, die nicht nur zeigt, wie man seine Kunden glücklich macht und die sicherlich noch mehreren Personen davon erzählen werden sondern auch ein Beweis dafür, dass doch viele Personen LBS-Applikationen benutzen und Ihrer Umwelt mitteilen, was sie gerade tun und wo sie sich befinden.

Was halten Sie von dieser Aktion? Hat das Zukunft?

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Urlaub! – nur mehr mit Social Media

Sowohl vor Antritt einer Reise als auch während des Trips, Facebook ist der Reisebegleiter Nummer eins!

Die Zeiten in denen man im Urlaub abschalten wollte (jetzt nicht nur geistig sondern auch die technischen Geräte) scheinen definitiv vorbei zu sein. Laut einer gerade veröffentlichten Studie, die von den Sheraton Hotels & Resorts in Zusammenarbeit mit Studylogic veröffentlicht wurde, nutzen über 60% der Befragten Social Media um mit Freunden und Familie während ihrer Reise in Kontakt zu bleiben. Was einen nicht verwundert darf, denn 39% sagten sogar, dass sie ohne Social Media nicht mehr leben könnten.

Über 4.200 Personen aus den USA, Großbritannien und China wurden bei dieser Studie auch danach gefragt, ob sie den ihre Reise per Social Media planen. Auch hier bestätigt die Zahl von 64 % den Trend, dass Social Media im Vorfeld einer Reise eine immer größere Rolle spielt. Bei den 25-34 jährigen waren es sogar 76%.

Egal ob für die Reiseplanung oder um den Kontakt nach Hause zu halten, Facebook ist auch bei dieser Befragung ungeschlagen die Nummer eins. 75% der Befragten nutzen bei privaten Reisen oder auch Dienstreisen die weltweit größte Social Media Plattform.

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„Check-In“ – die Entwicklung bis zu Facebook Places

Der ganze Hype um diese Funktion, über die man seinen Freunden und Bekannten mitteilen kann, wo man sich gerade aufhält, ging 2009 in den USA los. Ein mobiler Service namens „Foursquare“ wurde veröffentlicht und die Amerikaner (kurz darauf auch der Rest der Welt) begannen in verschiedenen Plätzen einzuchecken.

foursquare_logoFoursquare ist eine mobile Anwendung über die man seinem sozialen Netzwerk mitteilen kann, wo man sich gerade befindet. Die Anwendung schlägt dem Nutzer Unternehmen in seiner unmittelbaren Umgebung vor, in denen man sich befinden könnte. Das Ganze funktioniert über die GPS-Ortung des Mobiltelefons.
Der Nutzer kann nun in einem Ort einchecken und dies wird automatisch seinem Freundeskreis auf Foursquare aber auch Twitter und Facebook angekündigt. Je öfter man sich in einem Unternehmen eincheckt, desto höher wird man im internen Ranking eingestuft und kann es sogar bis zum „Bürgermeister“ schaffen. Diesen Status erhält die Person, die am häufigsten in einem Unternehmen war. Durch weitere Medaillen wird dieses Spiel vorangetrieben und bei den Nutzern entwickelt sich eine Sammelleidenschaft die zu möglichst vielen Check-Ins an verschiedenen Orten führt.
Der Vorteil für Unternehmer liegt dabei klar auf der Hand. Das Unternehmen wird direkt in den Bekanntenkreis der Kunden getragen und wahrgenommen. Foursquare setzt dabei aber auch auf eine Bonuslösung, die den Anreiz in einem Unternehmen einzuchecken, steigert. Jeder Unternehmer hat die Chance seinem „Bürgermeister“ mit einem kleinen Incentive z.B. einer Kaffe-Flatrate für seine Loyalität zu danken.

Von diesem Erfolg angespornt erblickten die ersten Kopien von Foursquare (Gowalla) das Licht der Welt und der Trend zum „Einchecken“ erhielt einen weiteren Schub. Durch verschiedene Spielmodelle und Medaillen wurden die Nutzer animiert, immer öfter und an den verschiedensten Plätzen einzuchecken.

2010 kam mit Friendticker auch einer der ersten deutschsprachigen Anbieter auf den Markt. Das große Potential der Check-In-Funktion überzeugte in der Zwischenzeit auch andere Netzwerke und die Bewertungsportale Qype und Yelp intergierten dieses Feature in ihre mobilen Applikationen.

Als größter Player sprang Facebook auf diesen Zug auf und kündigte im August 2010 seinen neuen Dienst „Places“ an. Diese Nachricht sorgte in der Internetwelt für große Furore und verschaffte Foursquare einen riesen Sprung nach vorne – u.a. deswegen, da sie mit Facebook kooperieren und Ihren Dienst mit dem Sozialen Netzwerk verknüpfen.

facebook_placesFacebook Places ist ein direkter Unternehmenseintrag auf Facebook. Wichtig: Er darf nicht mit der Funktionsweise der Facebook Fanpage verwechselt werden, da er ganz eigene Funktionen hat. Auf dieser Seite wird eine Kurzbeschreibung eines Unternehmens inkl. Profilbild dargestellt. Dieser Eintrag wird durch eine Karte mit genauer Position des jeweiligen Unternehmens dominiert und zeigt weiterhin an, welche Personen aus meinen Facebook-Kontakten bereits an diesem Ort eingecheckt haben. Ebenfalls wird der Kommentar eines Freundes zu seinem Check-In gut sichtbar. Alle weiteren Check-Ins, von fremden Personen sind nicht direkt einsehbar und werden nur als Zahl dargestellt.
Unternehmer können ihren eigenen Eintrag für sich beanspruchen und registrieren. Wie das funktioniert lesen Sie bei facebookmarketing.de

Am 08. Oktober kam Facebook Places dann auch nach Deutschland und in die Schweiz (Österreich wird demnächst folgen). Mit diesem Schritt wurde auch hierzulande einige neue Konzepte für den Tourismus entwickelt und ausprobiert. Ob diese erfolgreich sind oder nicht, sei an dieser Stelle dahingestellt.

Eine wichtige Erkenntnis aus dem Start von Places in Deutschland kann man am Beispiel der Saftbrauerei Walther sehen. Beim zusammenfügen von Fanseite und Places-Eintrag verändert sich das Aussehen und die Funktion gewaltig. Ob das nun von Vorteil ist oder nicht, muss man sehen und die weitere Entwicklung beider Produkte abwarten. Eine Ausführliche Beschreibung dazu gibt es im Blog von Annette Schwindt.

Um den Kreis zu Foursquare zu schließen und das Produkt für Unternehmer vorerst perfekt zu machen, wurde von Facebook vergangene Woche eine Erweiterung namens „Deals“ angekündigt und veröffentlicht.

facebook_dealsMit Facebook Deals ermöglicht Facebook Unternehmen, die eigenen Kunden und Gäste für Ihr Vertrauen zu belohnen. Sie nutzen ein ähnliches System wie es Foursquare schon im Einsatz hat, haben es aber um einige Funktionen erweitert. So gibt es bei Places vier verschiedene Möglichkeiten, wie und wem man ein Incentive anbieten kann –Freunden, für Charity, individuell oder auf Grund der Loyalität. Wie man diese Deals einrichtet und wie die einzelnen Modelle genau aussehen, hat Facebook in einem ausführlichen White-Paper beschrieben.

Durch dieses Tool ist nun eine Möglichkeit entstanden, die Gäste für kleine Aktionen zu belohnen und in einem der größten Sozialen Netzwerke der Welt bekannt zu werden – ganz relevant auf den einzelnen Gast zu geschnitten. Jetzt muss Facebook Places und Deals nur noch in Österreich veröffentlichen.

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Mobiles Internet in der Diskussion

Der TBR – Jour Fixe startet mit der ersten Veranstaltung am Wolfgangsee

Mit dem ersten Jour Fixe im Weissen Rössl am Wolfgangsee wurde die neue Veranstaltungsreihe des TBR eröffnet. Ab sofort sind einmal im Monat alle Hoteliers, Touristiker und Kunden von ncm eingeladen, die neusten Trends im Web-Sektor und der Kommunikation, kennen zu lernen und darüber zu diskutieren. Das Konzept ist simpel: Ein Vortrag stellt das Thema in seinen Einzelheiten vor um einen Überblick zu bekommen. Dann wird in lockerer Runde diskutiert.

MOBILE – mobiles Internet und Smartphones

Zum Auftakt gab es den Vortrag über mobiles Internet von Ben Mussler. Immerhin nutzen schon mehr als 40% das Internet via I-Phone, Blackberry und Co. Wer schon einmal in der Situation war, weiß, wie mühsam normale Webseiten am Handy anzusehen sind. Ständiges Scrollen und Zoomen erschweren dem Benutzer, die gewünschte Information zu finden und führen nicht selten zum Verlassen der Seite. Die Lösung: Mobile Seiten, die nur die wichtigsten Informationen beinhalten und perfekt auf die Bedienung am Smartphone ausgerichtet sind.

Geo-Tracking und Check-Ins

Im zweiten Teil des Vortrags ging es um verschiedene Plattformen, die vom Geo-Tracking der Smartphones profitieren. Kurz gesagt: Sie teilen Ihren Kontakten per Knopfdruck mit, wo immer Sie gerade sind. Einige Restaurants und Hotels in Deutschland machen sich das bereits zu Nutze, indem Sie Belohnungssysteme für Stammkunden eingeführt haben. Das System steckt aber noch sehr in den Kinderschuhen. Nice-to-have aber noch nicht vollständig ausgereift.

Nach dem offiziellen Teil ging es ein Haus weiter in den Weinkeller des Weissen Rössls, wo Willi Opitz aus dem Burgenland, seine Schilfweine vorstellte (Dummerweise war die Strecke zurück nach Salzburg nur mit dem Auto zu bewältigen).

Fazit: Die Besucher überzeugten sich selbst von den Neuerungen und gaben direkt Aufträge in Arbeit. Der nächste Jour Fixe findet Ende November statt. Sobald das Thema endgültig fixiert ist, erfahren Sie alle weiteren Informationen hier. Wenn Ihnen ein bestimmtes Thema relevant erscheint, dann immer her mit Ihren Vorschlägen.

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Denken Sie mobil!

mobilStudie zur Internetnutzung im Jahr 2015

Zukunftsprognosen sind ja für meinen Geschmack immer etwas Schwieriges: Haben wir nicht alle mal geglaubt, das Beamen wäre irgendwann erfunden? Angesichts der aktuellen Lage im internationalen Flugverkehr wäre das bestimmt eine Lösung…

Doch es gibt nicht nur Zukunftsutopien, es gibt auch sehr realistische Szenarien. Wie zum Beispiel diese Studie: http://mashable.com/2010/04/13/mobile-web-stats/, die auf Mashable zitiert wird.

Die Analysten von Morgan Stanley gehen davon aus, dass im Jahr 2015 mehr User Internet mobil nutzen als über einen Desktop. Kein Wunder, werden doch Smartphones und Tablet-PCs wie das iPad immer populärer.

Die steigende Nachfrage wird zwangsläufig in günstigeren Preisen für die Endgeräte resultieren – und dann steht dem Siegeszug des Mobile Internet nichts mehr im Weg.

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