Monthly Archives: September 2010

Meta Keywords und Suchmaschinenoptimierung

Bereits vor einem Jahr hat Matt Cutts – der Chef von Googles Anti-Spam Team – klar gestellt, dass die Meta Keywords einer Website nicht mehr von Google ausgelesen werden. Daher haben diese auch keinerlei Einfluss auf die Positionierung einer Website in den Google Suchresultaten.

Die Meta Keywords sind nur im Quellcode einer Website sichtbar, nicht jedoch beim “normalen” Betrachten der Seiten im Browser.  Daher wurden sie bis vor ein paar Jahren oft missbraucht. Suchbegriffe mit hohem Suchvolumen wurden eingebaut, die nichts mit dem Inhalt der Seite zu tun hatten. Genau aus diesem Grund werden sie mittlerweile schon seit mehr als einem Jahr von Google nicht mehr ausgelesen.

In diesem Video hat Matt Cutts die Relevanz der Meta Keywords bei Google erläutert:

Bezüglich der “richtigen” Schreibweise, Gestaltung und Reihenfolge und optimalen Anzahl der Meta Keywords gab es verschiedene Ansichten. Aufgrund ihrer nicht mehr vorhandenen Suchmaschinen-Relevanz empfehlen wir folgende Vorgehensweise für die Gestaltung der Meta Keywords:

  • Höchstens 5 – 10 Suchbegriffe verwenden (eher 5 Begriffe – möglichst wenig Zeit investieren)
  • Nur Suchbegriffe verwenden, die im Text der jweiligen Unterseite vorkommen
  • Keine Änderungen bei schon bestehenden Websites nötig – der Aufwand ist die Zeit nicht wert.

Die bei den Meta Keywords eingesparte Zeit wird dafür dann eingesetzt, um diejenigen Elemente einer Website zu optimieren, die wirklich wichtig für deren Ranking sind wie u.a. Seitentitel, Überschriften und Texte.

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Schnellere Ladezeiten für besseres Ranking

Die Performance einer Website wirkt sich laut Google bald schon auf das Google-Ranking aus: Je schneller, desto weiter vorne bei den Suchergebnissen. Kurze Ladezeiten sind für User schon lange ein wichtiges, weil zeitsparendes Kriterium. Google sieht das jetzt genauso. Der Trend zu aufwendigen Grafiken, Videos und Animationen könnte also schon bald wieder zurückgehen.

Eine schnell ladende Webseite wurde von Google auf maximal 1,5 Sekunden Ladezeit festgelegt – ein Wert, der von den meisten Seiten überschritten wird. Was kann man also tun, um seine Seite durch bessere Ladezeiten besser zu ranken?

  • Überflüssige Kommentare oder Tags entfernen
  • Durch GZIP-Komprimierung können JavaScripts-, CSS-, und HTML-Daten deutlich schneller übertragen werden. Besonders lohnenswert für Webseiten mit hohen Userzahlen.
  • Bildgröße und Auflösung anpassen. Viele Bilder im Web haben eine viel zu hohe Auflösung.
  • Anzahl der HTTP-Requests reduzieren. Jedes Bild, Script und jede CSS-Datei stellt eine neue Verbindung zum Server her. Durch kostenlose Tools wie „Minify“ können diese Dateien zusammenfassen und so die HTTP-Requests erheblich reduzieren.
  • Kostenlose Programmen wie „Page-Speed“ oder „Yahoo!-Yslow“ analysieren Ihre Webseite und liefern schnell Tipps und Hilfestellungen zur Optimierung. „Page Speed“ sucht zum Beispiel selbstständig alle komprimierbaren Bilder und bietet Ihnen die Möglichkeit, diese direkt und einfach umzuwandeln.
  • Die Hostinglösung sollte ideal an Ihre Webseite angepasst werden und der Server konstant mit hoher Netzwerkgeschwindigkeit erreichbar sein.

Zwar berücksichtigt Google über 200 verschiedene Aspekte bei der Beurteilung des Rankings, aber die Ladezeiten sind auch eines der wichtigsten Kriterien für den User. Langsame und somit mühsame Onlineshops schrecken ab und verhindern den Geschäftsabschluss; eine Seite die nicht lädt wird wieder verlassen. Es gibt einfach genügend Alternativen. Und natürlich wählt kein User die zeitaufwendigere und somit unbequemere Lösung.

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Marken und „Fans“ auf Facebook

Warum wird man Fan einer Marke auf Facebook? Um Informationen, Werbung oder etwas gratis zu bekommen?

Exact Target hat eine Studie veröffentlicht, bei der sich die Prioritäten der User als etwas anderes herausgestellt haben als das, was die Unternehmen und Marken gerne hätten. 70% der User sehen dabei ihr „Gefällt mir“ nicht als Zustimmung für Werbung und Marketingbotschaften.  Hier die drei häufigsten Gründe für das „Gefällt mir“ von Marken (Mehrfachnennungen möglich):

  • 40 %: Rabatte und Gewinnspiele
  • 39 %: Die Marke gefällt Ihnen
  • 36 %: Gratisprodukte

Damit sich das Betreiben einer Facebook-Fanseite dennoch lohnt, müssen die Unternehmen vor allem die Kommunikation zum Fan fördern. Zwei Fragen sollte man sich zu dieser Kommunikation stellen:

  • Welche Themen interessieren die Fans wirklich?
  • In welcher Form sollen diese Themen präsentiert werden (Videos, Blogs, Aktionen, Podcasts, …)?

Wenn diese beiden Punkte beachtet werden, gelingt es viel leichter, die Fans zum Interagieren mit dem Unternehmen zu motivieren. Schließlich wollen Fans vordergründig unterhalten werden, nicht beworben.

Die komplette Studie über Marken und Fans auf Facebook können Sie hier lesen.

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