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Monthly Archives: March 2010
23. March 2010
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Google Echtzeitsuche jetzt weltweit verfügbar
Nach Google Caffeine steigt die beliebte Suchmaschine jetzt noch einmal aufs Gas: Weltweit ist ab sofort die Google Echtzeitsuche verfügbar. Folgende Dienste werden in der Echtzeitsuche berücksichtigt:
- Twitter, FriendFeed, Jaiku etc.
- Statusmeldungen von sozialen Netzwerken wie Facebook oder MySpace – selbstverständlich nur solche, die für die Google-Suche freigegeben sind
- Schlagzeilen aus Nachrichtenquellen
- Blogposts
Im englischsprachigen Raum gab es die dort „Real Time Search“ genannte Echtzeitsuche bereits seit Ende 2009, jetzt ist die Suche nach neuesten Ergebnissen auch in allen Sprachversionen von Google verfügbar.
Hinter der Echtzeitsuche steckt viel neue Technologie
Eine Vielzahl von neuen Suchtechnologien macht es möglich, dass Google ab sofort pro Tag mehr als eine Milliarde Dokumente auf Aktualisierung prüft. Darüber hinaus trägt die Registrierung und Indizierung mehrerer hundert Millionen Änderungen täglich dazu bei, dass wir den Komfort dieser neuen Suche genießen!
So geht’s zu den Echtzeit-Ergebnissen
In der blau hinterlegten Leiste auf den Ergebnisseiten einer Web-Suche auf das Plus „Optionen anzeigen“ klicken. Dann erscheint eine Seitenleiste, auf der man „Neueste“ Ergebnisse wählen kann – aber auch eine ganze Menge anderer Optionen, die zuweilen sehr nützlich sein können!
Weitere Informationen zu der neuen Google Echtzeit Suche finden Sie am Google Blog.
23. March 2010
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Keywords: Clever in Nischen platzieren statt David-gegen-Goliath
Ein sehr interessanter Artikel im Fachmagazin InternetWorldBusiness hat mich auf die Idee gebracht, mal wieder über Keywords zu sprechen. Der Artikel besagt, dass Reiseportale wie Expedia oder Opodo bei wichtigen Suchbegriffen rund um das Thema Urlaub die Nase vorne haben. Sie schlagen sogar schon klassische Veranstalter wie TUI.
Ein Grund mehr, warum Sie bei Ihrer Keyword-Strategie auf Nischenbegriffe setzen sollen. Bei heiß umkämpfen Begriffen wie „Urlaub Österreich“ oder „Österreich Last Minute“ ist es als einzelnes Hotel fast unmöglich geworden, sich auf der Seite Nummer Eins von Google zu halten. Denn die Budgets und Manpower, die Portale in ihre Suchmaschinenoptimierung und ihr Internet-Marketing stecken, kann kein Einzelkämpfer aufbringen.
Lieblingsgastprinzip: Nischen stärken und intelligent punkten
Die Strategie muss daher lauten: Setzen Sie sich intensiv mit den Qualitäten auseinander, die Ihr Urlaubsangebot von anderen Betrieben unterscheiden. Machen Sie Ihre Einzigartigkeit zu einem Wettbewerbsvorteil – auch in den Keywords. Denn statt sich mit Goliath um die besten Plätze zu prügeln, sollten Sie Top-Rankings bei Suchwörtern anstreben, die mehr Relevanz für Ihre Gäste haben.
Die zweite Trumpfkarte: Regionalität
Jeder überlegene Gegner hat eine Achilles Sehne. Im Fall der Suchergebnis-Dominatoren ist das Regionalität. Während bei der indifferenten, überregionalen Suche Portale und Reiseveranstalter die Nase vorn haben, ist alles Lokale Ihre ganz persönliche Trumpfkarte. Die Informationshoheit bei Wissenswertem, Aktuellem und Authentischem aus Ihrer Region kann Ihnen kein Portal der Welt abspenstig machen. Lassen Sie also ruhig zu, dass sich Ihre Gäste auf den Seiten der Generalanbieter vorinformieren – und schlagen Sie dann zu, wenn der Suchende schon weiß, was er will. Wenn er also von „Urlaub Österreich“ auf „Sommerferien am Bauernhof in Südwest-Tirol mit Hund“ gekommen ist.
Für all diese Überlegungen rund um Keywords braucht es, so stelle ich immer wieder fest, einen Sparring-Partner: Kein Programm, das Keywords ausspuckt, sondern einen Menschen. Jemand, der sich mit Ihnen den Kopf über die Ansprache Ihre Lieblingsgäste zerbricht. Sind diese Gästeschichten und Keyword-Nischenstrategien einmal festgelegt, ist der Rest „nur“ mehr die logische und konsequente Umsetzung.
Ich freue mich über Ihre Meinung zu diesem Thema!
10. March 2010
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Tourismus Forum Alpenregionen
20 Jahre TFA – ncm.at gratuliert und feiert mit!
Im letzten Jahr noch Zuseher – dieses Jahr schon am Podium. Ein Grund mehr, dass ich mich auf die TFA Tourismus Forum Alpenregionen freue!
Oh doch! Ich habe mich wirklich sehr über das Angebot gefreut, als Referent am TFA teilnehmen zu dürfen. Die Fachtagung TFA Tourismus Forum Alpenregionen (vormals Tourismusforum Graubünden) gibt es bereits seit 1988. Sie hat sich zu einer der renommiertesten internationalen Tourismus-Plattformen etabliert. Die Jubiläumsausgabe der TFA findet vom 12. bis 14. April 2010 in Engelberg statt. Wer an diesen Tagen noch Platz im Terminkalender hat, sollte die Gelegenheit nützen und das besondere Reiseangebot des TFAs annehmen.
Was in diesem Jahr auf dem Programm der Tourismus-Tagung steht? Es geht in die Welt der Emotionen. Eine für die Geschäftswelt außergewöhnliche Destination, doch von großer Bedeutung. Top Referenten, u.a. Prof. Manfred Bruhn von Tourismus-Marketing, Psychologe Allan Guggenbühl und Engelbert Gabriel vom Europa-Park Rust erklären, wie emotionales Marketing funktioniert.
Vielleicht bis bald in Engelberg!
10. March 2010
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Facebook-Fanseiten selbst anlegen – oder etwa doch nicht?
Immer wieder fragen mich Kunden, ob sie eine Facebook Fanseite nicht selbst anlegen könnten: Selbstverständlich! In tausenden Blogbeiträgen finden Sie Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Facebook Fanseite selbst anlegen können. Und doch lautet meine Gegenfrage: Warum genau wollen Sie Ihre Facebook Fanseite selbst anlegen? Auch wenn es gewiss keine Programmierkenntnisse braucht, um eine Facebook Seite zu starten, braucht es doch von etwas Kostbarem ganz viel: Von Ihrer Zeit.
Facebook Fanseiten anlegen: Sie müssen die Strategie festlegen!
Statt Ihre Zeit mit technischen Spielereien zu vergeuden, sollten Sie als Unternehmer andere Entscheidungen treffen: Sie sollten sich zum Beispiel fragen:
- was Sie mit Ihrer Facebook Fanseite bezwecken wollen?
- ob Sie sich von Ihrer Facebook Fanseite Stamm- oder Neukundengeschäft erwarten?
- welche existierenden Facebook Fanseiten Sie sich als Positiv-/Negativbeispiel nehmen wollen?
- was Ihr persönlicher Benchmark ist?
- wie Ihre Facebook Fanseite in ihre bisherige Internetstrategie passt
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ich will keinem technisch begabten Hotelier oder Tourismusmanager absprechen, dass er sich selbst um die Erstellung seiner Facebook Fanseite kümmern kann. Ich will Sie nur dazu ermutigen, dass Sie sich als Kapitän Ihres Unternehmens aufs Steuern konzentrieren.
Für alle, die genau dieses Steuern in Sachen Facebook erlernen wollen, haben wir in nächster Zeit eine Reihe toller Workshops im TourismusBesprechungsRaum.
2. March 2010
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Vor-Ort-Betreuung

Vor-Ort-Betreuung: Was Ihre Website in Zeiten des mobilen Internets leisten muss
Veränderte Zeiten, veränderte Herausforderungen: Galten Websites bis vor kurzem noch als Medium zur Gästebetreuung bis zum Urlaubsantritt, zeigen aktuelle Statistik-Daten aus den USA, dass der Zug in Zukunft in eine andere Richtung fährt.
Was mich zu diesen Gedanken bewegt?
Meldungen wie jene von Mashable, dass in den USA fünfzig Prozent der Zugriffe auf öffentliche Wi-Fi-Points NICHT mehr von Laptops stammen – sondern von Smartphones.
Was bedeutet die zunehmende Verbreitung von mobilem Internet für den Tourismus?
Rechner aus, Auto an, Urlaub: Dieses Bild war gestern. Heute bleiben viele Ihrer Gäste auch im Urlaub verbunden. Nur logisch, dass sie auch im Urlaub alle Annehmlichkeiten ihrer Smartphones nützen: Karten, Tipps, Navigation, Apps – und den einfachen und schnellen Zugang auf Websites.
Der Auftrag, den ich für Betreiber von Tourismus-Websites daraus entstehen sehe: Neben den „statischen“ Inhalten gilt es mit Information in Real-Time zu punkten. Helfen Sie Ihren Gästen, Ihren Urlaubstag online zu planen. Ob Sie dabei Ihre Facebook-Updates oder Blogeinträge nützen oder auf der Website viel nutzbare Information bieten, bleibt Ihnen überlassen.
Wichtig ist jedoch die Botschaft: Ihre Website dient heute nicht mehr nur der Urlaubsentscheidung und Vorab-Planung. Sie gewinnt auch in der Vor-Ort-Betreuung Ihrer Gäste zunehmend an Wichtigkeit.
Ein heißes Thema, nicht? Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion!
