Monthly Archives: July 2009

Jetzt ist es amtlich: Empfehlung ist die beste Werbung!

Via Twitter bin ich auf einen interessanten Blogpost von „The Nielsen Company“ gestoßen.

In einer Studie hat Nielsen nun den Beweis erbracht, dass Empfehlung einfach die beste Werbung ist. 90 Prozent der Befragten gaben an, sich auf persönliche Empfehlungen von Freunden zu verlassen. Soweit nix Neues. Die wirkliche Erkenntnis kommt in der zweiten Zeile der interessanten Statistik, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten: 70 Prozent aller Umfrageteilnehmer verlassen sich auf die online geposteten Meinungen von anderen Konsumenten.

Statistik: "Trust in advertising"

Social Media: Die Empfehlungsmarketing-Maschine

Damit ist klar, wie unser aller Auftrag in Bezug auf Social Media lauten muss: Bringen wir Konsumenten dazu, über unsere Marken, Produkte und Hotels zu sprechen, sie zu bewerten und im besten Fall zu empfehlen! Dass das nur mit authentischer, tatsächlich von Usern erstellter Information passieren kann, ist hoffentlich mittlerweile allen bewusst. Falls nicht: Greifen Sie zum Telefon und fragen Sie mich gerne persönlich, warum es Unfug ist, sich selbst ein paar gute Hotelbewertungen zu schreiben. Aber hier am Blog verkünde ich es nicht mehr – sonst heißt es, der Mrazek kommt immer mit den ältesten Geschichten zu Social Media um die Ecke. Und ich hab ja auch einen Ruf zu verlieren. Schließlich will ich ja, dass Sie mein Blog weiterempfehlen!

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Social Marketing: Erst die richtigen Fragen stellen, dann starten

David Berkowitz

David Berkowitz

Das Social Web und alle seine dazugehörigen Marketingformen sind derzeit in aller Munde. Die Möglichkeiten scheinen grenzenlos, die Verlockung, einfach los zu legen, ist riesig. Schließlich sind wir alle Macher, oder?

Kein Wunder, dass wir alle zupacken wollen und möglichst schnell unser Geld in den neuen, hippen Werbeformen angelegt sehen wollen. Doch die Stimmen mehren sich, die sagen: Erst nachdenken, dann starten. Gerade habe ich über Twitter wieder einen tollen Artikel von David Berkowitz gefunden.

» Artikel "The Four Questions to Answer for Success in CPG Social Marketing"

David Berkowitz erklärt darin, dass man sich vier Fragen stellen muss, bevor man mit Social Media Marketing beginnt.

1. Gehen die Ergebnisse, die Sie aus Social Marketing erzielen können, einher mit den  Zielen Ihrer Marke oder Firma?
Eine wirklich interessante Frage. Wer zum Beispiel für seine Marke auf Geheimniskrämerei setzt, sollte wirklich gut darüber nachdenken, ob er auf Social Marketing setzen will. Denn in Social Medias heißt die Devise: Dialog. Wer alles und jeden in seiner Firma kontrollieren will und darauf Wert legt, dass seine gesamte Firma von Alpha bis Omega stets nur die „corporate“ Version zeigt, ist wahrscheinlich mit Social Marketing auf dem falschen Dampfer. Denn das Engagement in Social Media heißt, dass man nicht nur seine „Eigensicht“ der Dinge ins WWW hinauströtet,sondern auch ungeschminkt das Echo der Zielgruppe zurückbekommt.

2. Wie hilft Social Marketing, den Wert Ihrer schon bestehenden Kommunikationskanäle zu steigern?
„Gestern Abend, null Uhr achtzehn, in der Wiederholung einer TV-Sondersendung über meine Region, da war ganz kurz auch unser Hotel zu sehen.“ Toll, aber (fast) unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nicht so mit Social Media Marketing: Da hätten Sie Ihre gesamte Facebook-Fangroup bitten können, sich um diese Zeit vor den Fernseher zu setzen, hätten die Fernsehstation um Erlaubnis gebeten, die kurze Sequenz auf Ihrem YouTube-Channel zu präsentieren und Ihr treuester Stammgast hätte getwittert: „In Echt noch viel schöner! Mein Lieblingshotel ist grad im Fernsehen!“. Wenn Sie Social Marketing so betreiben (können), sind Sie auf der Erfolgsstraße. Denn dann wird aus einem Ereignis in einem Kommunikationskanal eine Flut von Ereignissen in allen möglichen Kanälen.

3. Können Sie den Regeln von Social Media treu bleiben, wenn Sie über Social Web Marketing für Ihr Unternehmen machen?
Social Media Regel Nummer 1: Alle sind gleich. Social Media Regel Nummer 2: Nicht mit „Ich über mich“ langweilen. Wenn Sie keine Inhalte finden, die Ihren Kontakten Mehrwert, zusätzliche Information oder Identifikation bieten, schalten Sie bitte weiter Anzeigen in Hochglanzmagazinen. Denn die „Prospekt-Version“ Ihres Hotels interessiert da draußen im Social Web niemanden. Ihr Kasnocken-Rezept schon eher. Und die Wanderroute für Insider noch mehr.

4. Können Sie sich von den Social Marketing Maßnahmen geldwerten Nutzen versprechen?
Wenn Sie also den ganzen Tag gebloggt, getwittert, gefacebookt und geflickrt haben, dann wollen Sie am Abend sehen, wofür Sie das alles machen, richtig? Goldrichtig! Der Einsatz von Social Media darf am Ende nicht Ihr Hobby sein, sondern muss sich auf Ihren Unternehmenserfolg auswirken. Mehr Facebook-Freunde alleine bringen nix – es sei denn, sie verbringen gerne, häufig und immer öfter ihren Urlaub bei Ihnen.

So, genug meiner erklärenden Worte zu David Berkowitz´ schlauen Gedanken auf dem Google CPG Blog. Für die ganz Eifrigen unter Ihnen: Hier geht’s zum Link des PDF-Buches, das die Firma 360i, für die Berkowitz arbeitet, herausgegeben hat. Das Social Media Playbook – 56 Seiten wertvolle Information vollkommen gratis. Schöne neue Social Media Welt!

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Google Maps: Anfahrtsbeschreibungen leicht gemacht

Ja! Google hat es wieder einmal geschafft, Ihnen als viel beschäftigter Hotelier jede Menge Arbeit abzunehmen. Das neue Tool von Google Maps trägt den Namen „Directors Gadget“ und kann Eins zu Eins in die eigene Hotelwebsite übernommen werden.

Mit dem neuen Tool „Google Maps Directors Gadget“ können Sie Ihren Gästen einen zusätzlichen Service bieten: mit nur einem Klick zur perfekten Anfahrtsbeschreibung.

Directors Gadget

Das Tool „Directors Gadget“ ermöglicht es Ihnen als Hotelier, das Feld „Nach“ mit einer oder mehreren Adressen zu füllen. Die zusätzliche „Alias“-Funktion“ bietet sich an, um den Hotelnamen einzufügen. So steht dann im „Nach“-Feld anstatt z.B. Aignerstraße 55a nur ncm.at – und Sie haben Google Ihren Stempel aufgedrückt.

Directors Gadget Bild 2

Gut, aber nicht ausreichend!

Das in 23 Sprachen verfügbare Directors Gadget ist eine tolle Erweiterung für Ihre Website und eine erstklassige Zusatzserviceleistung für Ihre Gäste. Dennoch sollte man auf den Text-Content auf Ihre Anreise- und Anfahrts-Seiten nicht verzichten – denn, wie alle wissen, um ein optimales Suchergebnis zu erreichen, bedarf es mehr als das Tool „Google Maps Directors Content“. Google liebt Keywords und die Integrierung von Google-Produkten. Wer also auf Content und „Google Maps Directors Gadget“ setzt, hat die Nase ganz weit vorne. Also, einfach mal ausprobieren! Testen Sie das neue Tool von Google Maps und besuchen Sie uns im TourismusBesprechungsRaum in der Aignerstraße „alias“ ncm.at.

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Reiseplanung in Rekordzeit: Mit Google einmal um die Welt

Google überrascht wieder einmal mit neuen Tool. Die jüngste Meldung aus den Google Laboren: Google erstellt innerhalb von wenigen Sekunden ein individuelles Reisetagebuch für Ihren Kurztrip.

Ja, Sie haben richtig gelesen – Reiseplanung in wenigen Sekunden! Ihre Vorteile: Keine langen Diskussionen mehr mit dem Reisepartner, welche Sights besucht werden sollen, keine Ansammlung von Reiseführern am Nachttisch. Mit Google City Tours heißt‘s Koffer packen und weg – mit Google City Tours einmal um die Welt!

Individuell erstellbar – Google Reiseführer online
Google City Tours hilft Ihnen, Ihren Städtetrip optimal zu planen und zu timen – und das in Rekordzeit. Wie das funktionieren soll? Einfach das Hotel, ein Datum und die verfügbare Zeit eintragen und sofort listet Google relevante Vorschläge für interessante Sehenswürdigkeiten auf. Entscheiden Sie selbst, welche Vorschläge Sie annehmen wollen.

city

Exakte Reiseplanung im Null komma Nichts
Google zeigt Ihnen auf, wielange ein Fußmarsch vom Hotel zum auserwählten Point of Interest dauern würde – so wird schnell klar, ob sich ein Fußmarsch lohnt, oder ob Sie sich nicht doch lieber für die Variante Taxi entscheiden sollten. Aber das wohl Beste am neuen Tool: Google City Tours funktioniert durch das bereits bewährte und häufig genützte Tool Google Maps. Durch Google Maps wissen Sie sofort, welche Sehenswürdigkeiten wie weit entfernt voneinander liegen – Google schlägt Ihnen dazu noch die ideale Reihenfolge der Besichtigung vor.

Techcrunch Blog

Google City Tours: Tool in den Kinderschuhen
Das neue Tool aus den Google Labs steckt noch in den Kinderschuhen, soll heißen: Sie sind noch nicht ganz perfekt. Noch nicht! Doch für Vordenker im Tourismus gibt Google City Tours eine Idee davon, wie die Zukunft – die gar nicht mehr so weit entfernt ist – der Reiseplanung aussehen wird.

Mein Tipp: Einfach mal ausprobieren – zum Beispiel einen Wochenendausflug mit Google City Tours planen. Für die Stadthotellerie ist ein Experiment mit Google City Tours fast obligatorisch: Worauf warten Sie noch?

http://citytours.googlelabs.com/

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