Herausforderung der nächsten Jahre

Lösungen statt Problemen

Die Krise beschäftigte auch Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner am Mittwoch des ÖHV-Kongresses 2012. Im Gegensatz zu den Vorrednern am Dienstag sah er die Zukunft Österreichs jedoch positiver.

Grundlage dafür sei zum einen die Tourismusregionen mit ihren einzigartigen Landschaften als Faktor, der „nicht schlechtzureden oder von Ratings zerstört werden“ könne. Auch habe man in den besseren Jahren vorgesorgt und sei im Moment gerüstet für neue Märkte und Produkte. Die Folge davon sei die gleichbleibend niedrige Arbeitslosenquote.

Der Zyklus aus Krise und Entspannung werde immer kürzer werden, sodass die Erholungsphasen besser genützt werden müssen. Als Lösungsvorschlag, der in Österreich schon umgesetzt wird, nennt er, in Anlehnung an die Rating-Agenturen, den „Triple-I Plan“:

  • Innovationspotential heben
  • Investitionen forcieren
  • Internationalisierung fördern

Die Trends der nächsten Jahre

  • Urlaubsgäste werden in Krisenzeiten sogar mehr Geld ausgeben, um in eine „heile Welt“ zu flüchten.
  • Der demografische Wandel erfordert neue Angebote, besonders für das gehobene Alter.
  • Gleichzeitig reisen aber mehr junge Menschen selbstständig.
  • Deutschland bleibt wichtigster Markt. Der Trend geht mehreren kurzen Urlauben pro Jahr.
  • Die neuen Herkunftsmärkte (BRICS und CEE) wachsen überproportional.

Herausforderungen

Um diesen neuen Trends gebührend begegnen zu können, müssen einige Punkte in Angriff genommen und gemeistert werden:

  • Stärkere Koordination der Werbung von Bund und Länder
  • Erfolgreiche Übergaben – 50% aller Betriebe übergeben in den nächsten 10 Jahren
  • Erreichen einer optimalen Betriebsgröße
  • Zielgruppengerechte Angebotsentwicklung

Zusammenfassend stellte Minister Mitterlehner fest, dass noch einiges zu tun sei, die Zukunft aber weit nicht so schlecht aussehe, wie von vielen prognostiziert wird.

Leave a comment
Tagged

Blick über die Grenzen und aufs Ganze

Integration, Expansion, Wirtschaft

Den Anfang machte am Nachmittag Staatssekretär Sebastian Kurz, von dem sich viele der Anwesenden zum ersten Mal, nach der starken medialen Präsenz, in persona ein Bild machen konnten. Vom Ausgangspunkt der Gründung des Staatssekretariats bis zu den aktuellen Maßnahmen gab er einen Einblick in seine Arbeit und seinen Werdegang.

Weiter ging der Blick über den Tellerrand beim Gespräch mit drei erfolgreichen Vertretern der „Expansions-Politik“. Dieter Müller (Motel One GmbH), Manfred Mayer (ARCOTELS) und Florian Weitzer (Weitzer Hotels) sprachen mit Ronald Barazon über die Vorteile und Probleme beim Betreiben mehrerer Hotels. Nachdem die drei unterschiedlichen Konzepte vorgestellt wurden, begann die Fragerunde zu den Themen Innovation und Verlustangst. Interessant wurde es besonders bei dem Thema der Qualitäts-Segmentierung. Wien kannibalisiere sich zum Beispiel im 4-Stern-Bereich. Und das, obwohl sich mit innovativen Ideen neue Nischen erschließen lassen würden. Hinter einem guten Hotel müsse immer ein eigenständiges Konzept stecken, um nicht austauschbar zu sein.

Vor der Kaffeepause bot sich noch ein interessanter Blick auf die derzeitige Südtiroler Situation: Dort machen neue Regelungen der Monti-Regierung den Hoteliers zunehmend zu schaffen. So sei zum Beispiel die Grundsteuer bereits auf das doppelte gestiegen und werden 2013 weiter steigen auf das Fünffache. Auch würden besonders reiche Urlauber durch Bargeld-Obergrenzen und Kontrollen sehr wahrscheinlich ins nördliche Tirol oder in andere Urlaubsregionen getrieben.

Der Ausweg aus der Krise?

Am Schluss des Tages standen die Impulsvorträge und anschließende Podiumsdiskussion rund um die Themen Sparpakete und Eurorettung. Mag. Dr. Stephan Schulmeister zog, als erster Redner, aus den sich geschichtlich wiederholenden Tatsachen die Schlüsse für die aktuelle Krise. Sein Fazit: Wir stehen am Anfang einer längeren, langsamen Depression. Vorbei ist die Krise noch auf keinen Fall.

Mag. Christian Felber stellte, nach treffender Analyse seines Vorredners und vom Ausgangspunkt des gescheiterten Kapitalismus ausgehend, seine alternative Wirtschaftsform vor, die im Wertewandel hin zu Nachhaltigkeit und Lebenserfüllung wurzelt.

Reibeflächen mit Christian Ortner, der als dritter Protagonist die Bühne betrat, waren reichlich gegeben. Eckpunkte und Ziele waren zwar bei allen drei die gleichen, jedoch gingen die Meinungen über das „wie“ weitgehend auseinander. Wichtigster Punkt der Übereinstimmung und ein kleiner Schritt raus aus der Krise war allerdings, eine überarbeitete Bankenregulierung einzusetzen, die absolut notwendig sei, um spekulative Geschäfte mit den Schulden anderer Staaten einzudämmen.

Leave a comment
Tagged

ÖHV-Kongress 2012 in Schladming

Gesellschaft im Wandel

Traumhafte Skiberge zu allen Seiten, im geografischen Zentrum von Österreich und mit einem nagelneuen Veranstaltungszentrum ausgestattet: Der ÖHV-Kongress macht dieses Jahr Station in Schladming. Das Thema der drei Tage: „Gesellschaft im Wandel. Der Wille, die Welt zu verändern.“

Der Anlass zu diesem Leitspruch liegt in der aktuellen Krise. Und trotz, oder vielleicht gerade wegen dieses heiklen Themas, war die Halle in dem beeindruckenden Congress-Gebäude bestens gefüllt. Durch den Tag führte Ronald Barazon.

Nach der Begrüßung durch die ÖHV-Präsidenten Peter Peer und Sepp Schellhorn, war Wirtschaftskammer Präsident Dr. Christoph Leitl als erster Sprecher geladen. Mit dem Appell, die Zurückstufung Österreichs (Standard & Poor‘s) nicht zu negativ zu sehen, eröffnete er seine Bestandsaufnahme der letzten Monate. Dem Tourismus als einem der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes, sicherte er, wie auch trotz der Krise in den letzten Jahren, Unterstützung vonseiten der Wirtschaft und Politik zu. Auch betonte er die Rolle vieler touristischer Unternehmer, die mit positiven Bilanzen als Beispiel für das größere, aber deswegen nicht unmöglich zu managende „Unternehmen Staat“ seien. Ziel sei es, eine positive Zukunft zu ermöglichen, anstatt Hypotheken für die nächste Generation zu hinterlassen.

Mathematik zur Erklärung und als Lösungsansatz

Den zweiten Vortrag des Vormittags gestaltete Universitätsprofessor Dr. Rudolf Taschner. Der praktisch denkende Mathematiker leitete mit 3 Anregungen die Mittagspause ein:

A: Nicht alles auf eine Karte setzen. Da die Zukunft nicht berechnet, sondern nur geschätzt werden kann (um im Mathematiker-Jargon zu bleiben), gibt es keine 100%ige Sicherheit.

B: Kein Neid. So gut man auch ist, es wird immer Bessere geben. Schlechtere zwar auch, aber die bleiben nicht im Blickfeld. Neid als Ansporn führt lediglich zu riskanten Unternehmungen.

C: Vertrauen in Partner. Dazu braucht wohl nicht viel gesagt zu werden. Know-how, andere Kernkompetenzen, Erfahrungs-Austausch: Als Einzelkämpfer wird es für Unternehmen in einer vernetzten Welt immer schwieriger, der Beste zu sein.

Mit diesen Denkanstößen ging es in die Mittagspause.

Leave a comment
Tagged

ÖHV-Hotelierkongress 2012

Touristiker und Hoteliers aus ganz Österreich zu Gast in Schladming

Der neue Congress Schladming ist noch nicht einmal ganz fertig gebaut, und schon steht das erste Großereignis vor der Tür: Vom 16. bis zum 18. Jänner findet im Ort zwischen Dachstein und Schladminger Tauern der ÖHV-Hotelierkongress statt. Touristiker und Hoteliers sind dazu herzlich eingeladen.
Jahr für Jahr gilt der ÖHV-Kongress als wichtiger Wegweiser und Wegbereiter des österreichischen Tourismus. Rund 600 Teilnehmer werden im nagelneuen Congress Schladming erwartet.

„Gesellschaft im Wandel. Der Wille, die Welt zu verändern“

Zentrales Thema des diesjährigen Kongresses ist die aktuelle Krise: im wirtschaftlichen wie auch im privaten Sinne. So reichen die Vorträge der erstklassigen Sprecher von der veränderten wirtschaftlichen Situation bis hin zu persönlichen Strategien der Job/Familien-Balance. Themen sind unter anderem:

  • Was bedeutet die Krise für den Tourismus?
  • Veränderung der Gäste und Mitarbeiter
  • Welche Rolle spielt der Tourismus bei der Integration?
  • Familienhotel 2020
  • Die Auswirkungen des e-Tourismus
  • Was kann der einzelne bewirken?

Das genaue Programm der 3 Tage finden Sie auf der Seite der ÖHV.

Rund um die Vorträge wird ein buntes Rahmenprogramm stattfinden. Vom gemeinsamen Skifahren am Eröffnungstag bis zur Aftershowparty – die in diesem Jahr von der ncm.at veranstaltet wird – bietet sich ausreichend Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam nach Lösungen und Ideen zu suchen.

Interessierte können noch online ein Ticket lösen. Ansonsten finden Sie Zusammenfassungen der Beiträge auch direkt hier im TourismusBesprechungsRaum. Wir werden die ganze Zeit vor Ort sein und Live für Sie bloggen.

| Leave a comment
Tagged , , ,

Tripadvisor ändert die Inhaber-Verifizierung

Wer sich diesen Monat bei Tripadvisor angemeldet hat um seinen Hoteleintrag zu bearbeiten oder einige  Bewertungen zu kommentieren ist erst einmal nicht so weit gekommen. Es erschien eine Aufforderung seine Kreditkartendaten oder eine Lohnabrechnung zu hinterlassen. Warum?

Tripadvisor hatte sich in diesem Jahr den Vorwürfen stellen müssen, dass Bewertungen sehr einfach gefälscht werden können. Diese Maßnahme ist ein erster Schritt um das Vertrauen aufzubauen und Inhaber von Hotels eindeutiger zu identifizieren.

Diesen neuen Schritt muss jeder Hotelier durchlaufen, egal ob er sich neu registriert oder bereits angemeldet ist.

Diese Möglichkeiten stehen zur Inhaber-Verifizierung zur Verfügung:

  1. Kreditkarte
    Vorteil:Die Verifizierung erfolgt sofort und ist einfach zu bewerkstelligenNachteil: Die Daten werden nicht bei Tripadvisor direkt gespeichert sondern bei einen Drittanbieter in den USA. Wenn man seinen Unternehmer-Account irgendwann löschen möchte, muss man die Löschung der Kreditkarten-Daten separat beantragen.

    Alle Fragen dazu erklärt Tripadvisor ausführlich in seinem Blog

  2. Offizielles Dokument
    Es besteht ebenfalls die Möglichkeit die Inhaberschaft durch ein schriftliches Dokument wie den Steuerbeleg, Kaufvertrag für das Hotel, Strom-, Gas-, oder Wasserrechnung oder die Lohnabrechnung.

    Vorteil: Die Kreditkarten-Daten werden nicht in den USA bei einem Drittanbieter gespeichert

    Nachteil: Die Verifizierung dauert etwas länger und es werden sensible Daten an Tripadvisor weitergegeben

Es gibt allerdings einen Weg, diese beiden Verfahren „zu umgehen“:

Bei einigen Fällen hat es bereits ausgereicht, wenn man ein offizielles Schreiben vom Hotel an Tripadvisor schickt, auf dem bestätigt wird, dass man berechtigt ist, den Unternehmenseintrag zu verwalten. Wichtig hierbei war der Stempel, Unterschrift und Briefkopf des Hotels. So spart man sich das heraussuchen der Steuerbelege und die Angabe der Kreditkarten-Daten.

Einen anderen Vorteil bringt diese Änderung mit sich: Das Menü zur Verwaltung der Unternehmen ist jetzt von jeder Seite aus erreichbar und muss nicht mehr umständlich gesucht werden. Dazu geht man einfach rechts oben auf „Ihr Unternehmen & Konto“ und wählt den Punkt „Ihr Unternehmen“ aus. Die folgende Übersicht ist klarer und einfach gestaltet und bietet alle Möglichkeiten der Verwaltung, die Tripadvisor zur Verfügung stellt.

| Leave a comment
Tagged , , ,

Der Ausweg aus der Krise: Sepp Schellhorn (ÖHV) auf dem Tourismusgipfel 2011

In jeder Krise liegt eine Chance! So beginnt Schellhorn seinen und das 2. Referat des Tourismusgipfels. Er beschreibt, nach den eher düsteren Prognosen, wie Österreich den Weg aus der Krise schaffen kann und stellt die Sonderauswertung der ÖHV – Destinationsstudie 2011 vor.

Chancen nutzen: Schellhorn über die Marke der Alpen

Chancen nutzen: Schellhorn (ÖHV)über die Marke der Alpen

Was und behindert sind fehlende Werbeaufwände ! Wir müssen erreichen, dass Tourismus eine Exportwirtschaftssache ist: der Tourismus ist das internationalste überhaupt! Dieser Claim darf nicht nur ausgesprochen bleiben – Destinationen müssen auf neue Situationen eingehen aber auch die Kernmärkte nicht vernachlässigen!

Die hochaktuelle Destinationsstudie zeigt: der Durchschnitt der Herkunftsmärkte in Österreich liegt bei 3 Märkten!
Was folgt daraus: Destinationen müssen auch auf andere Märkte setzen, aber wir dürfen nicht die bisherigen Kernmärkte vergessen. Deutschland ist ein wichtiger Hauptherkunftsmarkt –  und auch dieser Markt spielt in die Internationalisierung!

Es ist zwar ein Anstieg der internationalen Ankünfte in Österreich zu erkennen, aber die Anzahl der Nächtigungen Pro Urlaub gehen zurück. Was also ist zu tun? Wie kann und muss eine Destination dieser Entwicklung entgegenwirken?

Raus aus den Schranken: Wo liegen Lösungen und Chancen für den Tourismus in Österreich?

Eine Antwort auf die obigen Fragen: Destinationen müssen die eigenen Schwerpunkte und Ihre Einzigartigkeit erkennen, definieren und ausbauen. Dann die eigenen USPs bewerben. Werbung muss ausgebaut werden, die Gäste spezifisch für die Einzigartigkeit einer Destination sensibilisiert werden! Fehlende Werbebudgets dürfen nicht der Bekanntheit der eigene Marke im Wege stehen.
Die Alpen sind ein Produkt, das nur wenige Länder haben, die Konkurrenz um sie ist eher klein. Diese Ausgangslage ist ein Geschenk, eine Chance, diese  gilt es unbedingt zu nutzen! Werbung ist hier ein unendlich wichtiger Weg!

Ziele

Dann  bringt der Präsident der ÖHV noch eine wichtige Zahl – ein Ziel auf den Plan: Bis 2030 sollen mehr Ankünfte erzielt werden – in Zahlen: 66 Millionen. Ob und wie dies zu erreichen ist, liegt nun an dem beschriebenen Umdenken in Politik und Tourismus.Werbung und die Bereitstellung nötiger Mittel ist diesbezüglich das Gebot der Stunde!

Fazit:

  • die Kernmärkte dürfen nicht vernachlässigt werden, hier besteht sogar Aufholbedarf
  • Bergerlebnisse und die Alpen müssen mehr beworben werden, um gerade die Deutschen Urlauber für den Zauber und die Marke des Alpenraumes zu sensibilisieren
  • USPs müssen herausgearbeitet werden, Destinationen sollen nicht kopieren,was andere haben, sondern das ausbauen und bewerben, was sie einzigartig macht.
  • Es bedarf, und das ist die Chance, einer elementaren Strukturreform, in der Bewerbung von Österreich!
  • Es braucht eine Internationalisierungsstrategie,um Kern- und Zielmärkte bestmöglich zu begeistern, abzuholen, anzulocken
  • Werbung muss ausgebaut werden, vorhandenes Geld besser verteilt und genutzt werden, ohne Schranken und Stillstände seitens der Politik.

 Der Appell:

Wachstum findet nur mehr auf dem internationalen Parkett  statt –  deshalb muss auch Österreich auf diesem Parket mitspielen. Verbände und Destinationen sollen nicht gegeneinander sondern miteinander werben um international mithalten zu können.

Die Schweiz macht es laut Schellhorn vor: hier wird 5 Mal so viel für jede Destinationgeworben wie in Österreich.

 

| Leave a comment
Tagged , , ,

Erkennen und Sparen ! Dr. Waltner Sonnleitner auf dem Tourismusgipfel 2011

Beginn mit Weitblick und für Weitblicke auf die Zukunft es österreichischen Tourismus. Nach einer spektakulären Auffahrt zur Hohen Mut in Hochgurgl wird das Podium und das Publikum von der charmanten Journalisten Melinda Crane in einen Tag zukunftsweisender Referate und fachlicher Podiumsdiskussionen eingeführt.

Auftakt zum Tourismusgipfel 2011 auf der Hohen Mut

Auftakt zum Tourismusgipfel 2011 auf der Hohen Mut

Den Anfang macht Walter Sonnleiter, der Wirtschaftsexperte der lange schon mit dem ORF zusammenarbeitet. Er spricht über Krisen in der Tourismusbranche und wie Österreich Chancen nutzen kann. Ratingagenturen sprechen nun auch in Österreich von einer Krise, was kann der österreichische Tourismus daraus lernen? Der Wirtschaftsexperte und Buchautor spricht von der globalen Welt als einer Welt der zwei Geschwindigkeiten: Der Welthandel wird schwächer, Ungleichgewichte aber werden stärker.

Düstere Zeiten?

Die Schuldenkrise wächst, während die Politik zwar redet (Zitat Sonnleitner: ” Wir müssen den Schutzschirm der Politik hinterfragen.”), aber wenig Handeln tatsächlich zu erkennen ist. Prognosen werden unsicherer, neue Risiken kommen auf: Konjunktur wird durch Sparprogramme gebremst, Staaten geben mehr Geld für Zinsen aus, Banken verlangen mehr Zinsen.Wachstum wird zurückgehen, Anleihen, die zur Inflation führen können…

All diese Faktoren hemmen nicht nur die Wirtschaft, sie führen zu aktuellen Krisensituation, vor der sich weder der Tourismus, noch die Politik verschießen darf.

Begonnen hat alles mit der Schuldenkrise. Der Beschleuniger “mehr Schulden machen” funktioniert nicht mehr, das Wachstum geht zurück. Grund: zu viel “Düngen eines Ackers” verkehrt die Chancen ins Negative.

Was also ist zu tun?

Umdenken, wenn es nach Sonnleitner geht und größere politische Lösungen für die Weltfinanzen – eine neue globale Lösung ist zu finden. In 2012 werden im G20 Bereich neuen Politiker kommen, die lt. Sonnenleitner hoffentlich offen sind. Nicht in der Eurozone “spielt die Musik”, die großen Konsumausgaben spielen sich in anderen Ländern ab! Darauf muss auch der hiesige Tourismus reagieren.

Internationalisierung ist auch die Suche nach den neuen Märkten. Österreich hat seine Tourismushausaufgaben genacht, eine konsequente Schwerpunktsetzung auf Global Brands muss nun darauf geschaffen werden.

Dennoch: die Situation ist ernst, aber man muss reagieren.

Sonnleitner fasst Situation und Hoffnung ( Aufruf!!) sehr gut zusammen und macht Mut für die neuen offenen Wege, trotz eher düsterer Prognosen.

“Es ist wie beim Wildwasser-Fahren: Man kann nur dann die Richtung selber bestimmen, wenn man schneller rudert als die wilde Strömung einen in die Strudel reißen kann. Doch wer vor Schrecken und Angst das Ruder aus der Hand legt – und nicht rudert – der kommt auch unten im Tal an. Fragt sich nur wie…”,

| Leave a comment
Tagged , ,

Tourismusgipfel Hohe Mut/Ötztal 2011

Obergurgl im Zeichen der Internationalität und den Chancen für den Tourismus Österreichs.

Hohe Mut Alm - der Ort des Tourismusgipfels 2011

Hohe Mut Alm - der Ort des Tourismusgipfels 2011

“Think global, act local” –  dieser Claim sagt mehr aus, als man auf den  ersten Blick vermutet. Die Frage nach der der Internationalisierung soll beim diesjährigen Branchentreffen am 18. November 2011 in Obergurgl/ Ötzal auf dem dem Tourismusgipfel Hohe Mut 2011, diskutiert, beleuchtet und beantwortet werden.

Rechtzeitig zum Start der Wintersaison im Ötzal werden Experten aus der Branche über den Tourismus als so wichtiges Zugpferd für die österreichische Wirtschaft sprechen. Besondere Aufmerksamkeit wird auf  der von ÖHV-Präsident Sepp Schellhorn exklusiv vorgestellten Studie zur Internationalisierung der österreichischen Tourismusdestinationen

Mit Österreich, speziell dem Ötzal hat der Tourismusgipfel einen Ort, der mehr als prädestiniert um über Herausforderungen und Chancen der Schlüsselbranche zu sprechen. Trotz bester Voraussetzungen, hemmen die allgemeine Wirtschaftslage,  internationale und nationale Turbulenzen, der europäische Markt sowie der Prozess der Internationalisierung den Wachstum

Fluch oder Segen: Internationalisierung

Dennoch ist den Experten klar: Internationalisierung ist angekommen. Erfolgreich sind jene, die sich der neuen Herausforderungen annehmen und Märkte neu sehen, neu bespielen, frische Konzepte entwickeln und die häufig auf den ersten Blick gesättigten Märkte so gestalten, dass Gäste nicht nur kommen, sondern auch gehalten werden. Diese Entwicklungen sollen auf der heutigen Zusammenkunft namenhafter Experten beschrieben werden.

ÖHV-Präsident Sepp Schellhorn, Andreas Braun, Geschäftsführer der swarovski tourism services gmbh, sowie Kempinski-Direktor Rupert Simoner haben im Fokus, wie die Internationalisierung den österreichischen Tourismus stärken kann . In diesem Zuge wird die ÖHV hochaktuelle Studien vorstellen.

Nach Impulsreferaten der Gastredner wird die international renommierte Journalistin Melinda Crane durch die Expertenrunde führen. Das Podium wird Entwicklungsprognosen für den Tourismus erörtern: bedeutet Internationalisierung Stillstand und Hemmung oder Wachstum und neue Stärke für die Branche?

Egal welches Ergebnis am Ende dieser Gespräche steht: die Runde der Experten lässt schon jetzt erahnen, dass es viele neuen Gedanken, Ideen und neue Wege geben wird, die zukunftsweisend sind und Türen für den heimischen Tourismus eröffnen werden, die in der Internationalisierung Trends und Möglichkeiten erkennen werden. Eingefahrene Strukturen, Beharren auf alten Linien und der fehlende Blick über den Tellerrand werden auch Thema sein als Hemmnisse der Branche.

Das Podium auf dem Tourismusgipfel Hohe Mut 2011

DieFachexperten setzen sich aus erfahrenen Praktikern im Tourismus zusammen, die wissen, wo Grenzen, Möglichkeiten und Gefahren liegen: Andreas Braun, Geschäftsführer der swarovski tourism services gmbh, TUI-Österreich Chef Klaus Pümpel sowie Aqua Dome Längenfeld- und Tauern Spa Kaprun-Geschäftsführerin Bärbel Frey. Aus der Schweiz werden Weisse Arena-CEO Reto Gurtner und Rupert Simoner, General Manager des Kempinski Grand Hotel des Bains St. Moritz sowie Regional Vice President der Luxus-Hotelkette das fachkundige Podium ergänzen.

Weitere Informationen, erste Zitate und das Programm des heurigen Tourismusgipfels finden Sie in der Webseite der pro.media.

 Der Ablauf

Treffpunkt: Freitag, 18. November 2011, 10.00 Uhr im Wintergarten des Hotels „Edelweiß & Gurgl“ im Dorfzentrum von Obergurgl, anschließend gemeinsame Auffahrt auf die Hohe Mut.

Veranstaltungsbeginn Hohe Mut Alm: 11.00 Uhr
Im Zuge der Veranstaltung wird zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen.

Veranstaltungsende: 15.00 Uhr – individuelle Abreise.

| Leave a comment
Tagged , , , ,

Das war der 7. Brennpunkt eTourismus Salzburg am 14.November 2011

Erneut konnte die Konferenz viele Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Branchen und Regionen Österreichs und Deutschlands anziehen, aber auch Referenten, aus den verschiedenen Ecken beider Länder. 

Brennpunkt eTourismus 2011 in Salzburg

Brennpunkt eTourismus 2011 in Salzburg

Wenn Sie sich neben dieser Zusammenfassung die Präsentationen der Referenten herunterladen wollen, gehen Sie auf die Seite der FH Salzburg, wo Ihnen diese zur Verfügung gestellt werden. Einige Präsentationen seien Ihnen an dieser Stelle in Zusammenfassung vorgestellt.

Nach den Grußworten von Mario Jooss (Leiter der Abteilung für Tourismusforschung FH Salzburg), Rektorin Kerstin Fink und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Scharfetter wurde das Auditorium im bis auf den letzten Platz gefüllten Audimax der FH Salzburg mit  einer flammenden Keynote von Holger Rust ( Universität Hannover) mitten ins Thema des Tages geholt.

“Für die Zukunft können wir nur das aussagen, was wir selber können.”

Er sprach nicht ganz unkritisch, aber mit charmant-witziger Art über den Marktplatz der Möglichkeiten im eTourismus. Als Kritiker der Trendforschung bekannt, stellte er viele Hypes und selbsternannte Experten und sog. “Marketing-Bestseller” in Frage, die schnell den Blick für das Wesentliche verklären. Bei allem Neuen und Modernen sei immer wieder zu beachten, dass es um Kommunikation und am Ende den Kunden, im Tourismus den Gast, gehen muss. Statt in die Zukunft forschen zu wollen, sollte sich auf die tatsächlichen Kompetenzen konzentriert werden. “Für die Zukunft können wir nur das aussagen, was wir selber können.” so Rust. Österreich als eine Marke, die für kraftvoll-touristische Kultur steht, hat beste Chancen, dies zu nutzen – eine Kompetenz, die es auch ohne Zukunftsforschung ausbauen, stärken und kommunizieren muss.

Referat Uwe Frers (Escapio) über die Costumer Journey und Marketingeffiziens durch Segmentierung

Nach diesen sehr klaren Worten, sprach Uwe Frers (Escapio) über die “Costumer Journey im eTourismus und die Marketing-Effizienz durch Segmentierung. Wichtig sei es, den Kunden zu verstehen und seine Bedürfnisse und sein Reiseverhalten abzuholen. Hier unterteilt Escapio im Marketing in:

  1. Kunde
  2. der Journey
  3. Marketingkanäle
Uwe Frers über Marketingeffizienz

Uwe Frers über Marketingeffizienz

Beim Kunden orientiert sich die Ansprache des Marketings oft an Typologien (Sinus- Milieus) und den klarer definierten Personas. Dies aber immer mit der Maßgabe, dass Kunden nicht nach traditionellen Schemata einzuordnen sind, denn sie sind wie auch Medien und Möglichkeiten einem steten Wandel unterworfen und nicht “vorherzubestimmen”. Quelle für diese Informationen sind das Callcenter, die sozialen Medien, in denen Kunden an den verschiedensten Orten kommunizieren und such austauschen. Darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten, um das Bild des (potentiellen) Kunden/ Gastes zu definieren (Onlineumfragen, Usability Labs,…). Fazit: Kunden kennen zu lernen und zu verstehen, kostet Zeit und Geld – aber es lohnt sich.

Das Verstehen der Costumer Journey stell für Frers einen elementaren Faktor dar, mit dem der definierten Kunde dann bestmöglich abgeholt wird – an den relevanten Orten im Internet und nicht im Gießkannenprinzip überall ein bisschen. Die Costumer Journey beschreibt denn “Weg” des Kunden entlang aller Berührungspunkte mit einem Produkt/ einer Marke/ Dienstleistung: Inspiration –> Suche –> Buchung –> Vorbereitung –>Reise –> Reflektion. An all diesen Orten und zu jedem Zeitpunkt benötigt der Suchende unterschiedliche Informationen und nutzt verschiedene Kommunikationsorte. Erfolgreich und effizient sind die Marketingaufwendungen, die dem Gast am richtigen Ort einen Kommunikationsplatz geben und die wichtigen Informationen dann und dort, wo der Gast sie braucht. In seiner Präsentation schlüsselt Frers diese genau auf nach Phase im Reiseentscheidungsprozess, nach Ort im Internet und Relevanz für die 3 Player in der Kundenansprache: Destination, Hotel und Intermediär.

Aus diesen Erkenntnissen zeigte Frers dann, wie man die Marketingaktivitäten daraus ableitet und welches neben allen Kennzahlen der wichtigste Parameter sei: die Besuchertreue.

Themenschwerpunkten “Mobile”, “Kommunikation” und “Wissenschaft”

Rainer Edlinger auf dem Brennpunkt eTourismu 2011 ueber Apps im Tourismus

Rainer Edlinger auf dem Brennpunkt eTourismu 2011 ueber Apps im Tourismus

Nach der Pause gingen die Referenten dann auf ganz konkrete Bereiche der Onlinekommunikation ein.

Zu Beginn dreht sich alles um die App-Manie und die Frage: müssen Unternehmen eine eigene App haben um noch mit dabei zu sein in der schnellen Welt der Onlinekommunikation? Rainer Edlinger (SLTG) und Thomas Hinterholzer  (FH Salzburg) sprechen über Möglichkeiten und Herausforderungen von Apps und mobilen Anwendungen. Eine hinreichende Antwort kann man derzeit sicher kaum geben, aber 2 wichtige Aspekte gibt es zu bedenken, wenn sich die Frage nach einer eigenen App stellt:

1. Ein Großteil der Smartphone-Nutzer möchten auf mobile Anwendungen nicht mehr verzichten. Das spricht also FÜR eine innovative App.

2. Die Reichweite ist ein geringer, wenn man die Zahlen abrechnet, die tatsächlich den gewünschten Nutzer erreichen. Vielmehr sind es scheinbar die Medien, die das Gefühl vermitteln, wir alle würden permanent Apps nutzen. Allein Bedenken bezüglich Datenschutz, Transparenz und dem Kostenfaktor Roaming-Gebühren” sind ein Hemmnissfaktor in der Anwendung und Nutzung.

Darüber hinaus ist die Entwicklung von Apps mit hohen Kosten verbunden: Entwicklung, Zeit, Developer-Lizenzen und die Marketing-Kosten um die eigene App bekannt zu machen, lassen oft schon erste Gedanken an eine eigene App wieder versiegen. Eine Chance haben nur die Apps, die großen und weitreichenden Nutzen haben und verschiedene Anwendungen in einer vereinen.

Hier stellen Edlinger und Hinterholzer spannende Apps vor, sie sich tatsächlich durchgesetzt haben:

  • Die App des sehr Social Media affinen Wiener Hotels Hollmann hat eine sehr spannende App für das iPhone: diese verbindet viele Anwendungen in einer: Gäste könne  eigene Bilder hochladen und mit anderen Nutzern teilen, sie können Fotos und Videos des Hotels ansehen, emory spielen , direkt buchen und vieles mehr. Das Besondere an ihr: sie holte den Gast an jedem Punkt der Costumer Journey ab, bietet wirklichen Mehrwert auch über den Hotelbesuch hinaus.
  • Die Cinema App London: hier lassen sich via Augmented Reality Filmszenen aus “Notting Hill” in London ablaufen und die Filmmomente direkt mitverfolgen – Hugh Grant und Julia Roberts zum Greifen nah. Diese App, wird, sobald sie verfügbar ist, bietet etwas, was vielen Wünschen entspricht: mitten drin zu sein, etwas Besonderes erleben, etwas, das anders nicht möglich ist.
  • Die Tripwolf App: ein mobiler Reiseführer, der weitaus mehr bietet als gewöhnliche Reiseinformationen, mehr als nur Kartenmaterial. Eigene Reiseberichte können geschrieben und geteilt werden. Eigene Reiserouten, Empfehlungen, Fragen und vieles mehr kann ausgetauscht werden. Mit Augmented Reality erfährt der Nutzer alles über  Sehenswürdigkeiten in seiner Nähe.
  • QR Codes: diese erleben laut der beiden Experten eine Renaissance. Auch für sie gilt: wenn sie tatsächlichen Mehrwert bieten, werden Sie von Nutzern angenommen.

Martin Schobert: Kampagnen im Web sind tot

Martin Schobert über Markenführung 2.0

Martin Schobert über Markenführung 2.0

Martin Schobert von Tourismusdesign.at zeigte, dass wir das Marketing in der Onlinewelt anders denken müssen und nicht mehr strikt zwischen Online- und Offlinekommunikation trennen dürfen. Auch er zeigte die Relevanz der Costumer Journey und deren Momente, an denen der Gast abgeholt werden muss. Seine Präsentation zeigt, wie Markenführung 2.0 aussehen soll. Auch er kommt zum Appell, dass es viele Kanäle gibt, die es zu bespielen gibt. Wichtig sind der richtige Einsatz der Kanäle passend zur Bezugsgruppe. Die Markenkontaktpunkte im Prozess der Reiseplanung, – durchführung und – reflektion müssen erkannt und optimal genutzt werden, immer mit dem Gast im Fokus.

Das Zitat von Hug MacLeod  ”People matter, objects don’t.”  fasst dies zusammen. Über all die Trends und Hypes darf eines nicht vergessen werden und das ist seine 2. Aussage: “Tue nichts, was dem Gast nicht irgendeinen Nutzen stiftet.

Schobert geht noch einen Schritt weiter und spricht von Beziehungsmarketing: der Gast möchte emotional angesprochen werden, er möchte Geschichten hören und lesen – einfach und unkompliziert. Hier sieht Schobert die Chance für Touristiker: wer es schafft, Geschichten zu erzählen, wird nachhaltige Beziehungen zum Gast aufbauen. Dabei geht es nicht um “Märchen”, sondern vor der Reise und vor Ort um das Schaffen besonderer Erlebnisse und Erfahrungen, die dem Gast in Erinnerung bleiben, die er mit seinem Netzwerk teilt, die sich einprägen. Diese “Magic Moments” zu kreieren ist für Schobert die Aufgabe des Touristikers: sowohl on- als auch offline.

Folgt die Realität der Virtualität?  Stefan Niemeyer über den Gäste – Dialog

Stefan Niemeyer : Folgt die Realität der Virtualität

Stefan Niemeyer : Folgt die Realität der Virtualität

Stefan Niemeyer beleuchtete in seinem Beitrag weitere Aspekte der Costumer Journey. Diese können Sie in seiner Präsentation nachverfolgen. Er stellte Best Practise Beispiele vor, die zeigen, wie gute Ideen Großes bewirken können. Sein Fazit: Social Media nicht einfach “drauf los”, sondern durchdacht einsetzen. Die Frage nach dem Budget für den Einsatz der verschiedenen Instrumente beantwortet er mit der Antwort: Je nachdem wo sich Ihre Gäste aufhalten, müssen Sie sie abholen. Mal auf Buchungs-, mal auf Bewertungsportalen oder in den Social Communities. Die Aufwände berechnen sich individuell anhand Ihrer Ideen und relevanten Momente, in denen der Gast mit Ihrem Hotel oder Ihrer Destination in Dialog treten soll.

Fazit des 7. Brennpunkt eTourismus 2011 in Salzburg

Neben diesen vorgestellten Beiträgen gab es viele weitere Referate, die sich mit der technischen Seite der Kundenansprache (Suchmaschinenoptimierung) und weiteren Beispielen aus dem Bereich mobile befassten. Auf der Seite der FH können Sie sich diese herunterladen.

Alles in allem war der 7. Brennpunkt eTourism eine sehr erfolgreiche Zusammenkunft aus Fachvertretern, Touristikern, Studenten und vielen Branchenvertretern, die eine perfekte Mischung aus Wissenschaft und Praxis schafften und zu zukunftsweisende Ergebnissen kamen. Ganz klares Feedback vieler Hoteliers: es gibt viele Hausaufgaben zu tun. Fachliches Feedback: wir reden nicht mehr über Hypes und Trends, sondern besinnen und nun wieder auf das, was tatsächlichen Nutzen stiftet. Onlinekommunikation in all ihren Varianten und an all ihren Orten kostet Zeit und Geld. Intelligent eingesetzt und auf den Kunden abgestimmt, kann noch sehr viel in der Markenbildung und Kundenbindung herausgeholt werden.

| Leave a comment
Tagged ,

Brennpunkt eTourismus in Salzburg am 14.11.2011

Brennpunkt-eTourism-Salzburg-2011

Der 7. Brennpunkt eTourism Tag in Salzburg

Der 7. Brennpunkt eTourismus an der FH Salzburg steht in diesem Jahr unter dem vielversprechenden Motto: “Den Gast im Blick – erfolgreiche Kommunikationsstrategien im Internet.”

Vernetzen, austauschen, hinzulernen, Wissen teilen – was wir aus dem Internet kennen, wird nun schon zum 7. Mal an der FH Salzburg ganz real gelebt: beim Brennpunkt eTourismus kommen Fachvertreter aus Tourismus und Onlinekommunikation zusammen um über Erfahrungen, Trends, eigene Erkenntnisse zu reden, aber auch Ausblick zu geben auf das, was den Tourismus und die vielen Möglichkeiten der Gästekommunikation im Internet immer wieder an vielen neuen und spannenden Punkten zusammenführen wird.

Ziel des Brennpunkt eTourism 2011

Ziel ist es, den Touristikern aktuelle Themen näher zu bringen, mit dem umfangreichen Fachwissen aus Branche auf den neusten Stand zu bringen und Fachvertretern und Touristikern zugleich, eine weitreichende und interdisziplinäre Plattform zum Wissenstransfer und Austausch zu geben. Dabei sollen immer 2 Aspekte im MIttelpunkt stehen: der Gast und der Gast vor Ort. Also: wie schaffe ich es, dem Gast über die Kommunikation über das Internet vor,während und nach der Reise größtmöglichen Nutzen zu bieten ( die Costumer Journey) und wie schaffe ich es, Offline- und Onlinekommunikation sinnvoll zu kombinieren und auf beiden Wegen authentisch zu sein?

Vorträge und Workshops

In Vorträgen und Workshops soll das Wissen zu ausgewählten und hochaktuellen Themenbereichen der Onlinekommunikation – auch in enger Verbindung mit der Offlinekommunikation vor Ort vor dem Hintergrund touristischer Anwendungsgebiete vermittelt aber auch gemeinsam ergründet und hinterfragt werden.

Welchen Einfluss hat die digitale Welt auf das tatsächliche Erleben vor Ort, inwieweit bestimmen Bewertungsportale tatsächlich die Reiseentscheidung? Mobile Anwendungen: Spielerei und Hype oder unumgängliches Tool um heute – wo fast jeder mit seinem Smartphone in Echtzeit, Preise, Angebote und Meinungen abrufen und teilen kann  immer “up to date” zu sein??
Und wo liegt eigentlich der tatsächliche Nutzen der sozialen Medien? Haben es Anwender geschafft, aus der Spielphase hinauszutreten und wirklich nachweisbare Gewinne mit Location Based Services, Facebook, Twitter & Co. zu erzielen?

Dies sind nur einige der Fragen, die am heutigen Tag Brennpunkt eTourismus in Salzburg ab 10.00 Uhr beantwortet werden soll.

Brennende Fragen und Themen in diesem Jahr

Themenschwerpunkte in diesem Jahr: Mobile, Kommunikation und der Stand der Wissenschaft – ein spannender und vielverpsrechender Mix also aus praktischer Anwendung, Trends und Forschungserkenntnissen.

Das Programm des diesjährigen Brennpunkt eTourism lässt sicher kaum inhaltliche Wünsche offen. Damit auch jene nicht ganz leer ausgehen, die nicht teilnehmen können, werden wir für Sie direkt vor Ort die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfassen.

Die Idee des Brennpunkt eTourism ist es, den sog. eTourimus in der Alpenregion zu fördern und die Touristiker fit zu machen für die vielfältigen Möglichkeiten, die ihnen das Internet für die Gästekommunikation bieten. Die Tourismusforschung der FH Salzburg bringt von ihrer Seite das notwendige wissenschaftliche Wissen ein, Projektpartner, Referenten und Praktiker steuern ihren Anwender- und Praxisteil bei.

Der Kongress findet am 14.11.2011 an der FH Salzburg von 9.00 Uhr  bis 16.00 Uhr statt.

Ort: FH Salzburg
Campus Urstein
Urstein Süd 1
A-5412 Puch/Salzburg
Tel: +43-(0)50-2211-0
Webseite der FH Sakzburg
Das Pogramm des Brennpunkt eTourism an der FH Salzburg steht Ihnen zum Download bereit-

 

 

 

 

 

 

 

 

| Leave a comment
Tagged , , , , , , , ,